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Allgemein Interview

eHealth Experts bei der Pitch Club Developer Edition

Seit über zehn Jahren arbeiten die mittlerweile über 75 Mitarbeitenden von eHealth Experts, kurz ehex, in Dortmund und Berlin an der Digitalisierung des Gesundheitssektors. Wir haben uns gefragt, wie die Arbeit der Gesundheitsexperten genau aussieht und dafür Michael befragt. Er kam über die PCDE zum Unternehmen und ist dort als Backend Entwickler tätig. Neben seiner Arbeit haben wir ihn zu Herausforderungen der Zukunft und seinen Erfahrungen auf und mit der PCDE befragt.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei ehex?
Ich bin Michael und bin Backend-Developer bei ehex. Ich arbeite in einem Team, das diverse Services in der Cloud für unsere Anwendungen bereitstellt.

Wir sind dabei am gesamten Entwicklungsprozess beteiligt und unterstützen z.B. bei der Konzeptionierung und können eigene Ideen einbringen. Außerdem begleiten wir die Bereitstellung und den Betrieb der Services.

Was schätzt du an ehex als Arbeitgeber am meisten?
Die gute Arbeitsatmosphäre: Man geht gerne ins Büro, kann aber auch flexibel aus dem Home Office arbeiten.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?
Auf die angesprochene Arbeitsatmosphäre, sehr nette Kollegen, Wertschätzung für die eigene Arbeit und ein familienfreundliches Umfeld.

Dazu kommen spannende Aufgaben und eine gute Ausstattung, egal ob Windows, Linux oder Apple.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?
Die immer größer werdende Komplexität bei der Digitalisierung im Gesundheitsbereich zu meistern und dabei gesund zu wachsen. Das Gleiche sollte analog für unsere Microservices-Architektur gelten.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDE gemacht?
Ich bin als spontaner Teilnehmer, der sich einen Jobwechsel vorstellen konnte, von einem Freund mitgenommen worden. Der Vortrag sowie das Gespräch am Stand von ehex auf der PCDE hatten mein Interesse geweckt, im Anschluss haben die Gespräche zum Jobwechsel geführt.

Außerdem hatte ich danach direkt die Möglichkeit, die PCDE von der anderen Seite kennenzulernen: Am Stand von ehex habe ich als Entwickler unterstützt und viele Gespräche mit interessierten Teilnehmern geführt.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?
Ich habe unterschiedliche Unternehmen kennengelernt, insbesondere aus der eigenen Region, von denen ich vorher noch nie gehört hatte.

Durch persönliche Gespräche erhält man einen guten ersten Eindruck von den Unternehmen, die im Gegenzug nicht nur anhand von Lebenslauf und Anschreiben einschätzen, ob man für die offene Stelle geeignet ist oder nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass man dadurch bereits eine erste Hürde im Bewerbungsprozess überspringen kann.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE als Dev empfehlen?
Habe ich schon gemacht 🙂

Die nächste Möglichkeit für interessierte Entwickler, eHealth Experts auf einer PCDE kennenzulernen, besteht bereits am 20. Juni 2024. Gemeinsam mit sechs weiteren spannenden Unternehmen bewirbt sich das Unternehmen in der “Musikpalette” bei Devs. Klingt spannend? Dann melde dich jetzt zur Edition an!
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Allgemein Interview

Zühlke bei der Pitch Club Developer Edition

Zühlke ist ein weltweit tätiger Innovationsdienstleister, welcher neue Ideen und Geschäftsmodelle für Kunden kreiert. Auf Basis neuester Technologien erschafft und transformiert das Unternehmen Dienstleistungen und Produkte und begleitet Kunden als zuverlässiger Partner auf dem Weg in eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Zukunft.

Zühlke verfügt über eine multidisziplinäre Expertise in den Bereichen Strategy und Business Innovation, Digital Solutions und Application Services sowie Device und Systems Engineering. Für diese Teams ist Zühlke auf der Suche nach Toptalenten.

Doch wie fühlt es sich an, Teil von Zühlke zu sein? In unserem Gespräch mit Tobias Rudolphi, Head of Software Excellence Germany and UK & Partner, beleuchten wir genau das. Er teilt mit uns, was Zühlke als Arbeitgeber auszeichnet, welche zukünftigen Herausforderungen er für seinen Bereich sieht und welche persönlichen Erfahrungen er mit der Pitch Club Developer Edition gemacht hat.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei Zühlke?
Ich bin Tobias Rudolphi und bin der Head of Software Excellence bei Zühlke. Ich leite die Softwareentwicklungsbereich in Deutschland und UK mit rund 80 Softwareentwickler*innen, Softwarearchitekt*innen und Berater*innen.

Was schätzt dich am meisten an Zühlke als Arbeitgeber?
Meine großartigen Kolleginnen und Kollegen! In meinen 15 Jahren bei Zühlke habe ich noch niemanden getroffen, von dem ich nichts gelernt habe. Wir sind hochkompetent, unterstützen einander und können gemeinsam eine gute Zeit haben. In- und außerhalb der Projekte.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?
Ich denke da vor allem an agiles Vorgehen und ein flexibles Arbeitsumfeld. Aber auch Dinge wie eine offene, konstruktive Fehlerkultur, flache Hierarchien, ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation sowie datenbasierte, nachvollziehbare Entscheidungen haben bei uns eine hohe Priorität.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?
Ich denke, dass die neue Generation von Produktivitätstools auf Basis von LLMs und generative AI ganz generell unsere Arbeitsweise in Richtung „AI-assisted Product & Service Design“ ändern wird, das die Stärken von Menschen und AI optimal verbindet und uns erlaubt, uns aufs Wesentliche zu konzentrieren: Die Probleme unserer Kunden ganzheitlich zu verstehen und innovative Lösungen dafür zu gestalten.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDE gemacht?
Bei Zühlke sind im Recruiting-Prozess von Anfang an potentielle People Leads und Peers dabei, darunter auch ich selbst. In dieser Rolle habe ich bei PCDE Veranstaltungen selbst gepitcht oder die Kolleginnen und Kollegen an unserem Stand unterstützt.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?
Die Herausforderung in kürzester Zeit auf den Punkt zu bringen, was die Arbeit bei Zühlke besonders macht und der direkte Austausch mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE als Dev empfehlen? Ja, aber nur, falls Zühlke an dem Tag pitcht!😉

Du bist auf der Suche nach einem neuen Job in der Softwareentwicklung und möchtest dich von spannenden Unternehmen überzeugen lassen? Dann melde dich jetzt für eine der kommenden Pitch Club Developer Editionen in deiner Nähe an und sei dabei!

Weitere Informationen zu Karrieremöglichkeiten in der Softwareentwicklung bei Zühlke gibt es hier.
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2024 Allgemein Eventrückblick Köln

PCDE #181 am 25.04. in Köln

Die Pitch Club Developer Edition #181 fand in der bekannten Roonburg in Köln statt und bot vier spannenden Unternehmen die Bühne, sich vor einem begeisterten Publikum aus Entwicklerinnen und Entwicklern zu präsentieren. Jedes dieser Unternehmen erhielt genau sechs Minuten, um die Devs mit ihren innovativen Konzepten zu überzeugen. Anschließend eröffnete sich die Bühne für eine interaktive Fragerunde, in der die Entwicklerinnen und Entwickler die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen, Unklarheiten zu klären und ein tieferes Verständnis für die präsentierten Ideen zu gewinnen.

Nach den Vorträgen hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei erfrischenden Getränken und köstlichen Snacks näher kennenzulernen und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.

Ein herzliches Dankeschön geht an die teilnehmenden Unternehmen, die engagierten Entwicklerinnen und Entwickler sowie das Team der Roonburg in Köln für eine erfolgreiche und inspirierende Veranstaltung.

An der Pitch Club Developer Edition #181 nahmen folgende Unternehmen teil:

Viadee Logo Die viadee Unternehmensberatung ist mit 200 Mitarbeitenden aktiv und stellt sich mit Begeisterung und innovativen Ideen den Aufgaben und Herausforderungen der Kunden. Seit 1994 steht das Unternehmen für Unabhängigkeit, fachliches Know-how und Innovationsfreude. An den Standorten in Münster, Köln und Dortmund berät es Unternehmen aus verschiedenen Branchen in allen Phasen der Softwareentwicklung. Menschen stehen hinter den Lösungen des Unternehmens. Es zeigt Respekt, Fairness und Vertrauen nicht nur gegenüber den Kunden, sondern auch untereinander. Viele langjährige Kolleginnen und Kollegen arbeiten immer noch bei viadee und die wiederholte Auszeichnung als “Great Place to Work” lässt darauf schließen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. HÄVG Rechenzentrum GmbH Logo Bei der HÄVG Rechenzentrum GmbH werden neue und effiziente Ansätze für Abrechnungswege und -arten im Gesundheitswesen umgesetzt. Ziel ist es, die Abrechnung für die Arztpraxen zeitnah sowie bürokratiearm umzusetzen und gleichzeitig höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. RTL Logo RTL Deutschland ist das führende Entertainmentunternehmen in Deutschland über alle Mediengattungen: TV und Streaming, Print und Digital, Radio und Podcast. Es vereint die stärksten Medienmarken von RTL bis STERN, von BRIGITTE bis VOX, von GEO bis ntv. Mit RTL+ betreiben wir mit rund 4,7 Mio. Abonnent:innen den führenden deutschen Streamingdienst im Markt, dessen crossmediales Angebot neben Video auch Musik, Podcasts und Hörbücher umfasst. Zu RTL Deutschland gehören 15 TV-Sender, 50 Premium-Magazine, ein breites Podcast-Portfolio und zahlreiche Digitalangebote. AXA Logo Die AXA-Gruppe ist einer der größten internationalen Versicherungskonzerne und Vermögensmanager der Welt. International in 64 Ländern auf allen fünf Kontinenten beschäftigt die Axa rund 166.000 Mitarbeiter und Vermittler, die zirka 103 Millionen Kunden betreuen. Doch von Anfang an hat sich AXA verpflichtet, sich auch für das Gemeinwohl einzusetzen. Von solidarischen Aktionen mit AXA Hearts In Action bis hin zu Präventionsarbeit mit dem AXA Research Fund und dem Kampf gegen den Klimawandel hat AXA immer auf ihr soziales Umfeld geachtet und sich ihrer Verantwortung als Versicherer gestellt.
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Allgemein

Warum Gründerteams für Investoren so wichtig sind

Bei der Entscheidung, in welche Ideen Investoren ihr Kapital anlegen, sind mehrere Einflussfaktoren entscheidend. Dabei werden unter anderem Dinge wie die Idee selbst, die Monetarisierungs- und Skalierungsmöglichkeiten und die Profitabilität des Geschäftsmodells sowie die Attraktivität und Größe des Marktes betrachtet. Mit der wichtigste Punkt sind allerdings, unabhängig von der Idee, die Personen hinter der Idee – das Gründerteam! In diesem Blog erörtern wir, warum auf die beteiligten Personen so ein enormer Fokus gelegt wird und zeigen, was gute Teams ausmacht.

Bedeutung des Gründerteams

Die Teams hinter den Ideen sind oft wichtiger als die Ideen selbst. Die besten Pläne werden auf dem Markt mit einem schwachen Team dahinter kaum bestehen können. Doch warum ist das so? Ein starkes Gründerteam ist nicht nur in der Lage, eine Vision zu entwickeln, sondern auch fähig, diese voranzutreiben und entsprechend zu vermarkten. Vor allem in der Gründungsphase sehen sich Startups zahlreichen Herausforderungen und nicht vorhersehbaren Hindernissen ausgesetzt. Um das Unternehmen weiter auf Kurs zu halten und das Startup am Leben zu halten, ist ein sehr gutes, ausgeglichenes Gründerteam unerlässlich.

Schlüsseleigenschaften eines herausragenden Gründerteams

Herausragende Gründerteams zeichnen sich durch eine Vielzahl von Fähigkeiten aus. Eine passende Dynamik innerhalb des Teams ist unerlässlich, um sich von anderen abzuheben. Vor allem unter Druck ist eine effiziente Zusammenarbeit der Mitglieder essenziell. Von daher ist es von Vorteil, wenn sich das Gründungsteam bereits seit einiger Zeit auch in nicht einfachen Stresssituationen kennengelernt hat.

Auch fachlich ist eine ausgeglichene Aufstellung des Teams wichtig. Teams, die nur aus Technikern bestehen, sind bei Investoren bspw. eher unbeliebter, weil vermeintlich kaufmännische Kompetenzen fehlen. Andersherum sind die typischen BWL-Teams ohne entsprechende technische Kompetenzen im Team mindestens genauso unbeliebt. Daher ist es wichtig, dass sich die Fähigkeiten im Team passend ergänzen und die wichtigsten Fachbereiche komplementär abgedeckt werden. Ein weiterer Pluspunkt sind vorangehende Erfahrungen, die die vorhandenen Kompetenzen mit einer einschlägigen Vita untermauern und zumeist mit belastbaren Netzwerkpartnern einhergehen.

Zu guter Letzt sind Motivation und die Vision der Gründer wichtig, um ein erfolgreiches Gründerteam zu werden. Diese Komponenten sind notwendig, um das Unternehmen durch schwere Zeiten zu führen, um Hindernisse zu überwinden und letztendlich auch Geldgeber zu überzeugen.

Somit ist ein ideales Team interdisziplinär, motiviert und in der Lage, auch in Stresssituationen effizient zusammenzuarbeiten.

Das eigene Team ideal darstellen

Der letzte Schritt besteht darin, Investoren davon zu überzeugen, dass sich das eigene Team ideal für die Realisierung der eigenen Ideen eignet. Dies erfordert eine angemessene Darstellung und Vermarktung des Teams. Motivationen und Visionen sollten authentisch dargelegt werden können. Eine gute Präsentation hilft interessierten Investoren dabei, die Gruppe besser einschätzen zu können. Vor allem geschieht das durch den direkten Kontakt zwischen beiden Parteien. Junge Startups sollten daher im Prozess der Investorensuche möglichst alle Personen hinter dem Projekt persönlich vorstellen und ihren Beitrag zum Gesamten darstellen. Eine gute Darstellung steigert das Vertrauen der Kapitalgeber in das Team und ihre Vision.

Fazit

Ein starkes Gründerteam ist eine der wichtigsten Komponenten für den Erfolg eines Startups. Investoren legen oft mindestens genauso viel Wert auf das Team als auf die konkrete Idee oder das Produkt, da sie wissen, dass die Menschen hinter einer Idee entscheidend für deren Umsetzung sind. Schlüsseleigenschaften wie Teamdynamik, Fachkompetenz, Erfahrungen und Leidenschaft spielen eine entscheidende Rolle dabei, ein herausragendes Gründerteam zu formen. Gründer sollten sich bewusst sein, wie sie ihr Team am besten präsentieren können, um Investoren zu überzeugen, und dabei auf Storytelling und aktive Einbindung der Teammitglieder setzen.

Letztendlich ist es die Kombination aus einer starken Idee und einem herausragenden Gründerteam, die den Erfolg eines Startups ausmacht. Gründer sollten sich daher nicht nur auf die Entwicklung der Geschäftsidee fokussieren, sondern auch dafür sorgen, dass sich ein starkes Team hinter der Idee versammelt und diese voranbringt.
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Allgemein

Startups im Rhein-Main-Gebiet – eine Zusammenfassung des DSM 2022

Einmal pro Jahr veröffentlicht der Startup-Verband in Zusammenarbeit mit PwC den Deutschen Startup Monitor. Dieser ist eine der umfangreichste Befragungen der deutschen Startups-Szene und gibt daher einen recht detaillierten Überblick über die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern. Ergänzend zur bundesweiten Auswertung veröffentlichten der Startup-Verband und PwC eine Regionalauskopplung, die sich auf die Situation im Rhein-Main-Gebiet spezialisiert. Wir haben uns diese Ausarbeitung vorgenommen und die wichtigsten Punkte über Gründerinnen und Gründer der Region zusammengefasst.

Allgemeine Lage für Startups im Rhein-Main-Gebiet

Von den insgesamt 1.976 Startups, die der Deutsche Startup Monitor abbildet, stammen 134 aus dem Rhein-Main-Gebiet. Als Startups zählen Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind und eine hohe Wachstumserwartung bzw. Innovationskraft vorweisen können. Zusammen beschäftigten diese Startups Mitte 2022 1.835 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Startup-Szene im Rhein-Main-Gebiet konzentriert sich insbesondere auf zwei Standorte. Das Epizentrum bietet wie zu erwarten Frankfurt. Knapp 60 % der befragten Unternehmen sitzen in der hessischen Finanzmetropole. Gefolgt von Darmstadt, wo 17 % der Befragten Startups beheimatet sind, teilen sich diese zwei Städte beinahe vier Fünftel der regionalen Gründerteams unter sich auf.

Finanzen & HR in Rhein-Main überproportional repräsentiert

Der Blick auf die Branchenverteilung regionaler Gründer zeigt ein größtenteils homogenes Verhältnis zum Bundesschnitt. Mit 29% aller Unternehmen besetzt die Informations- und Kommunikationstechnologie einen klaren Spitzenplatz (30 % in Gesamtdeutschland). Auffällig ist, dass FinTech- und InsurTech-Startups genauso wie Unternehmen des HR-Sektors im Rhein-Main-Gebiet gegenüber dem Bundesschnitt deutlich überrepräsentiert sind (7 bzw. 8 % gegenüber jeweils 3 %).

Startups in Rhein-Main vorwiegend digital unterwegs

Digitale Technologien spielen im Arbeitsalltag neuer Unternehmen eine essentielle Rolle. Zwei von drei Gründerteams fokussieren sich ausschließlich auf digitale Produkte, wie Software-as-a-Service, Online-Plattformen aller Art, usw. Nimmt man Geschäftsmodelle dazu, die zumindest teilweise auf digitale Angebote setzen, landet man bei einer Quote von 90% aller Startups. Analoge und stationäre Konzepte sind dagegen nur noch sehr selten zu finden.

Gründungsteams in Rhein-Main werden diverser

Die internationale Ausrichtung der Region spiegelt sich immer mehr in den Teams von jungen Unternehmen wider. 34 % aller Beschäftigten haben so ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands. Auch beim Anteil von Gründerinnen holte das Rhein-Main-Gebiet einiges auf. Die gesamte Region liegt nun mit 20 % weiblicher Gründern exakt im Bundesschnitt. Frankfurt schlägt diesen Schnitt sogar mit einem Anteil von 23 %.

Rolle von Hochschulen bei Gründungen in Rhein-Main ausbaufähig

Zwar haben mehr als die Hälfte der Gründerinnen und Gründern mit Hochschulabschluss im Rhein-Main-Gebiet diesen auch in der Region gemacht, doch hapert es bei der Unterstützung seitens der Hochschulen noch stark. Nur 36 % aller Gründungen werden durch die Hochschule oder Universität unterstützt, im Bundesschnitt sind es 53 %. Unter den Top 3 Universitäten der Region (TU Darmstadt, Goethe Uni Frankfurt und JLU Gießen) schafft es bisher nur die TU Darmstadt, Ausgründungen mit nachhaltigem Erfolg zu unterstützen. Diese konzentrieren sich dann aber nahezu ausschließlich auf den MINT-Bereich.

Startups in Rhein-Main könnten Jobmotor werden

Auch auf dem Arbeitsmarkt werden Wachstumsunternehmen immer wichtiger. Drei von vier Startups verfügen bereits über eine Belegschaft, die im Durchschnitt 14,2 Mitarbeitende umfasst und somit seit 2021 um 5,3 Kolleginnen und Kollegen gewachsen ist. Dieser Trend scheint sich halten zu können. Nahezu alle befragten Unternehmen (92 %) planen, in den kommenden zwölf Monaten personell zu wachsen.

Kapitalaufnahme eines der großen Probleme für Gründer in Rhein-Main

Neben Problemen wie dem schwierigen Zugang zu Fachkräften oder der schwierigen Kundenakquise, klagen viele Gründer über eine zu große Barriere bei der Aufnahme von neuem Kapital. Nur jeder Dritte bewertet die Region hier als positiv, während knapp 40 % der Befragten dieses Thema als eine der zentralen Herausforderungen in der nahen bis mittelfristigen Zukunft sehen. Nur jedes zweite Gründerteam hat überhaupt schon einmal auf externe Finanzierung zurückgegriffen. Das übliche Finanzierungsvolumen für Gründer im Rhein-Main-Gebiet liegt bei 100.000 € bis 1.000.000 €, welches zur Hälfte aus staatlichen Fördermitteln bezogen wird. Vorausschauend wünschen sich viele der Befragten ein deutlich höheres Engagement von Business Angels oder strategischen Investoren.

Genau hier setzen wir mit dem Pitch Club bereits seit beinahe zehn Jahren an. Nach mittlerweile 27 erfolgreichen Editionen hatten 273 Startups die Möglichkeit, innerhalb von sechs Minuten ihre Ideen vor Business Angels und Investoren zu pitchen. Somit erhalten Gründerinnen und Gründer eine ideale Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre ihr Unternehmen zu präsentieren und neue Kontakte zu Investoren zu knüpfen.

Für das Jahr 2023 sind bisher zwei weitere Editionen geplant. Den Start markiert der Pitch Club #28 am 17. Mai im “TOKONOMA” in Frankfurt. Interessierte Startups können sich noch bis zum 30. April auf eine Teilnahme bewerben.

Investoren, die auf der Suche nach spannenden Startups sind, können sich noch bis zum 16. Mai für den Pitch Club #28 bewerben.

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Allgemein Interview

seleon bei der Pitch Club Developer Edition

Als Personalleiterin von seleon hat Hisnija Schilling bereits des Öfteren an der Pitch Club Developer Edition teilgenommen. Im Interview haben wir mit ihr über das Arbeiten bei seleon, die aktuellen Probleme und Herausforderungen bei der Personalrekrutierung und wie die PCDE sie bei ihrer Arbeit als Recruiterin unterstützt.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei seleon?

Mein Name ist Hisnija Schilling und ich bin Personal- und Marketingleiterin bei der seleon GmbH. Als Personalleiterin sind meine Aufgaben sehr vielschichtig. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich das gesamte Personalmanagement in unserem Unternehmen koordiniere. Meine Herzensthemen sind dabei das gezielte Recruiting für eine optimale Mitarbeiterbesetzung und die passgenaue Personalentwicklung bei der seleon.

Was schätzt du an seleon als Arbeitgeber am meisten?

Ich bin selber seit 15 Jahre im Unternehmen und das hat viele Gründe. Neben einem attraktiven und sicheren Arbeitsumfeld in der Medizintechnik schätze ich persönlich bei seleon den großen Freiraum bei meiner Arbeit, die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und das familiäre und ehrliche Arbeitsklima über alle Ebenen hinweg. Das Wort Work-Life-Balance ist bei uns nicht eine Floskel, sondern eine gelebte Wirklichkeit. seleon unterstützt seine Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen, bietet zu jeder Lebenssituation passende Arbeitszeitmodelle an und hat auch nach der Pandemie die Möglichkeit offengelassen, im Home Office zu arbeiten, denn nicht der Arbeitsort entscheidet für uns, wie produktiv ein Mitarbeiter zum Schluss ist.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?

Unsere Firmenkultur zeichnet sich sicher durch viele Punkte aus, die wichtigsten sind eine ehrliche und transparente Kommunikation mit regelmäßigen Feedbackgesprächen. Der Umgang miteinander ist immer vertrauensvoll, wodurch wir einen sehr offenen Umgang mit Konflikten und Fehlern leben. Ein weiterer Pluspunkt ist nicht zuletzt die persönliche Wertschätzung seitens unserer Führungskräfte. Wir glauben, dass nur eine vertrauensvolle und faire Arbeitskultur uns im Unternehmen befähigt, unsere täglichen Herausforderungen und Aufgaben erfolgreich zu meistern.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure HR-Abteilung?

Für den HR-Bereich ist es sicherlich das Thema qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und zu halten. Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für unser Unternehmen. Sie sind es, die Ideen entwickeln, Innovationen vorantreiben und den Erfolg unseres Unternehmens sichern. Der Fachkräftemangel macht sich bei uns nicht stark bemerkbar, auch wenn viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignetes Personal zu finden.

Dieser Mangel ist ein Thema, das in den letzten zwei Jahren sicher noch stärker an Bedeutung gewonnen hat. Um dieser Herausforderung zu begegnen, sind Unternehmen gezwungen, neue Wege zu beschreiten und innovative Ansätze zur Besetzung von wichtigen Schlüsselpositionen zu finden.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDE gemacht?

Als Personalleiterin habe ich die PCDE nur von Unternehmensseite erlebt. Dabei habe ich als Ansprechpartnerin der HR meine Kollegen aus der Entwicklung auf den Events begleitet und stand den Devs für spezifische Fragen zu HR-Themen wie Arbeitszeitmodelle, Home-Office Regelungen, etc. zur Verfügung.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?

Ich müsste die Frage umdrehen und mir überlegen, was mir nicht gefallen hat… und da würde mir nichts einfallen. Der PCDE ist für mich ein wichtiger Teil in der Personalbeschaffung, um mich als Unternehmen zu positionieren und motivierte und passende Mitarbeiter zu finden. Das ganze Konzept mit einer perfekten Organisation funktioniert für uns bereits seit vielen Jahren sehr gut und ich bin sehr dankbar, dass ich dank der PCDE etliche Mitarbeiter für unsere Entwicklungsabteilung finden und halten konnte.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE als Dev empfehlen?

Ja, unbedingt! Die Möglichkeit, viele tolle Tech-Unternehmen geballt an einem Abend kennenzulernen, ist außergewöhnlich. Zudem man die Möglichkeit hat, in einer lockeren After-Work-Atmosphäre in persönlichen Gesprächen den Kontakt zu jedem Unternehmen zu vertiefen – und das bei kühlen Drinks, guter Musik und einem tollen Ambiente. So muss Recruiting im Jahr 2023 sein!

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Allgemein

AI Content Creation – Nützliches Tool oder doch nur Spielerei?

Die Künstliche Intelligenz hat besonders in den letzten Jahren einen enormen Schritt nach vorn gemacht! Heute wird KI bereits in nahezu allen Bereichen eingesetzt. Digitale Assistenten, wie Siri, Alexa oder Chatbots im Kundensupport, lernen mit KI fortschrittlicher auf individuelle Fragen und Probleme der Nutzer zu reagieren. Onlinedienste, wie YouTube und Netflix, nutzen KI-Technologien, um Empfehlungen für Nutzer zu optimieren. Bei Spielen wie Schach oder Go besiegen Künstliche Intelligenzen mittlerweile sogar die Granden der jeweiligen Spiele.

Im Bereich der Contenterstellung schwärmen immer mehr neue Startups auf den Markt, um mit noch besseren Algorithmen die aufzuwendende Zeit von Autoren einzusparen. Besonders der Release der ChatGPT-Technologie des amerikanischen Unternehmens OpenAI hat den Hype noch weiter entfacht. Doch taugen diese Tools auch für größere, komplexere Texte oder handelt es sich aktuell noch um Tools, die zwar gute Social Media Captions liefern können, aber den Anforderungen für die Erstellung von komplexen Texten noch nicht gewachsen sind?

Wir haben das Programm “AI21 Studio” des israelischen Entwicklers AI21 Labs getestet und versucht, einen Blogbeitrag zum Thema “6 Tipps zur erfolgreichen Mitarbeiterbindung” zu generieren. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

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1. Auf Ideen und Probleme der Mitarbeiter eingehen

Nichts ist für einen Mitarbeiter frustrierender, als wenn er eine Idee oder ein Problem hat und nicht die richtige Person erreicht. Wenn ein Mitarbeiter eine Idee hat, denkt er eher darüber nach, wie er dem Unternehmen zu mehr Wachstum verhelfen kann, was wiederum die Mitarbeiterbindung stärkt.

2. Auf ein gutes Betriebsklima achten
Jeder Mensch hat andere Vorlieben, wenn es darum geht, wie er/sie arbeiten möchte. Manche Menschen arbeiten gerne in Gruppen, andere ziehen es vor, allein zu arbeiten. Manche Mitarbeiter mögen es ruhig, andere bevorzugen eine laute Umgebung.

Daher ist es wichtig, auf das Arbeitsumfeld zu achten, da die Mitarbeiter einen Großteil ihres Lebens im Job verbringen. Ein angenehmes, unterstützendes, produktives und stressfreies Arbeitsumfeld kann den Unterschied zwischen einem loyalen Mitarbeiter und einem, der bereit ist, das Unternehmen zu verlassen, ausmachen.

3. Gute Arbeit loben
Anerkennung und Lob für die Arbeit eines Mitarbeiters sind von großer Bedeutung für die Loyalität der Mitarbeiter. Wenn ein Mitarbeiter für seine gute Arbeit anerkannt wird, weiß er das zu schätzen, und diese Anerkennung kann ihn motivieren, auch in Zukunft hart zu arbeiten.

4. Mitarbeiter ins Recruiting einbeziehen
Die Einbindung der Mitarbeiter in den Einstellungsprozess kann die Loyalität der Mitarbeiter stärken. Jeder möchte für ein Unternehmen arbeiten, das sich um seine Mitarbeiter kümmert. Wenn also die Mitarbeiter in den Einstellungsprozess einbezogen werden, wird der Arbeitgeber als fürsorglich dargestellt.

5. Auf ausgewogene, spannende und herausfordernde Aufgaben achten
Wenn Mitarbeiter gelangweilt sind, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie unzufrieden sind, was zu einem Rückgang des Mitarbeiterengagements führen kann. Ein ausgewogenes, spannendes und herausforderndes Arbeitsumfeld kann dazu beitragen, die Abwesenheit von Mitarbeitern zu verringern und die Mitarbeiterbindung zu fördern.

6. Freiheiten in der Arbeitsausführung lassen
Manchmal brauchen die Mitarbeiter ein wenig Freiheit, wenn es darum geht, wie sie ihre Arbeit angehen. Obwohl diese Freiheit einige Risiken mit sich bringen kann, geht sie Hand in Hand mit dem Engagement der Mitarbeiter. Mitarbeiter, die das Gefühl haben, dass man ihnen vertraut und sie ermächtigt, sind eher bereit, sich loyal zu verhalten.

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Auch, wenn die textliche Vielfalt teilweise heraussticht, ist es noch recht offensichtlich, dass lange Texte generisch erstellt worden sind und die textlichen Zusammenhänge zwischen den Absätzen noch nicht die Qualität eines menschlichen Autors ersetzen können. Für kurze Einleitungen oder Texte für Soziale Medien bieten AI-Content Creation Tools aber bereits eine gute Möglichkeit, Zeit und Ressourcen zu sparen.

Der Pitch Club bietet sowohl Startups als auch Investoren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz auch im Jahr 2023 wieder eine passende Gelegenheit, das eigene Unternehmen bzw. das Portfolio weiterzuentwickeln und auszubauen. Die Termine für die Pitch Events in diesem Jahr sind der 17. Mai sowie der 13. September.

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Sequoia Report – Auf Startups kommen schwere Zeiten zu

Nach Jahren der günstigen Kapitalbeschaffung mit horrenden Unternehmensbewertungen stehen Unternehmen und insbesondere Startups “Momente der Ungewissheit” bevor. So oder so ähnlich lauten zumindest die Urteile, die verschiedene Venture Capital Unternehmen und renommierte Inkubatoren über die aktuelle Marktlage getroffen haben. Die Formulierung “Momente der Ungewissheit” stammt aus der Feder der kalifornischen Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital und fiel während eines Zoom-Meetings Mitte Mai, mit den Entscheidern von knapp 250 Startups aus dem Portfolio des Unternehmens. Ein Manuskript der Präsentation ist öffentlich einsehbar, dieses möchten wir in diesem Blog etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Das Unternehmen Sequoia Capital wurde 1972 gegründet und sitzt seitdem in Menlo Park, hier haben neben dem Facebook-Mutterkonzern Meta auch Firmen wie der Google-Mutterkonzern Alphabet ihre Hauptquartiere aufgeschlagen. Sequoia Capital tritt hauptsächlich als Kapitalgeber für Startups im Techbereich auf. Neben den oben genannten Unternehmen war Sequoia unter anderem früh an YouTube, Apple, WhatsApp, PayPal, Instagram, LinkedIn, Oracle und Zoom beteiligt.

Sequoia Report: In der Krise lieber vorsichtig als nachsichtig


Meetings zwischen Sequoia und all ihren Portfoliounternehmen, wie Mitte Mai, finden jährlich statt. Dabei ist Sequoia bekannt dafür, in ihren Prognosen nicht mit Worst Case Szenarien zu geizen. 2020 schätzten die Experten die Regression an den Finanzmärkten, die durch den Ausbruch der Corona-Pandemie entstand, als deutlich langwieriger ein. 2008 hätte der Titel des Meetings im Angesicht der Finanzkrise mit “R.I.P. Good Times” wohl kaum dramatischer gewählt werden können.

Als Resümee des diesjährigen Treffens steht vor allem die aktuell kostspielige Beschaffung von frischem Kapital. Gründe hierfür liegen laut dem Report vor allem an der angespannten geopolitische Lage, der weltweit ausufernden Inflation und die dadurch hervorgerufenen fiskalpolitischen Reaktionen der Zentralbanken. Auch die Lage an den Finanzmärkten leistet seinen Beitrag. Seit November 2021 liegt der Nasdaq mit knapp 30 % im Minus, was den drittgrößte Abfall der Geschichte markiert. Von einer V-förmigen Erholung, wie es sie nach der Corona-Pandemie gab, ist daher nicht auszugehen.

Sequoia rät, aufgrund der unvorhersehbaren Zukunft seinen Startups “mit dem Schlimmsten zu rechnen”. Somit sei man am besten aufgestellt, um jegliche Herausforderung erfolgreich meistern zu können. Ähnliche Befürchtungen äußerten in den letzten Wochen neben dem weltbekannten Accelerator Y Combinator auch Investmentunternehmen wie Tiger Global und D1 Capital.

Unternehmensreaktionen auf die aktuelle Krise


Sequoia selbst stellt seine Investmentstrategie derweil um. Wo bisher das Wachstum des Portfolios an oberster Stelle stand, ist nun Profitabilität das A und O. Auch bei den führenden Tech-Startups hält langsam die Prämisse “Profit first” Einzug. Das indische Unicorn “Ola” gab bereits die Streichung von knapp 2.100 Stellen bekannt. Auch bei europäischen Scaleups, wie Klarna, Gorillas oder dem türkischen Lieferdienst Getir, sind bereits Entlassungswellen gestartet.

Auf der anderen Seite haben die deutschen Unicorns Personio und auch Trade Republic in Q2 2022 noch frisches Kapital auf einer höheren Bewertung im Vergleich zur vorangegangenen Finanzierungsrunde eingesammelt. Die genauen Konditionen der neuen Runde sind allerdings nicht bekannt. Durch eine erhöhte Liquidationspräferenz oder Mindestverzinsung können Down Rounds oftmals vermieden werden.

Kapitalbeschaffung wird nicht einfacher


Ob die Worst Case Szenarien sich nun bewahrheiten oder nicht, das Klima der Kapitalbeschaffung für Tech-Firmen im Growth-Bereich wird definitiv rauer und auch das Börsenfenster für Exits wird sich wahrscheinlich nicht allzu schnell wieder öffnen. Eine ausreichende Kapitalausstattung mit langer Runway oder sogar Profitabilität wird aktuell nicht nur an den Kapitalmärkten, sondern auch an den Private Markets, klar präferiert.

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PCDE während der Coronapandemie

Die ersten 46 Editionen der Pitch Club Developer Edition folgten einem gewohnten Bild – eine coole Location, spannende Pitches, eine lockere Atmosphäre, kühle Drinks und interessante Gespräche. Unterschiedlichste Unternehmen, von zahlreichen DAX-Konzernen über diverse mittelständische Betriebe bis hin zu Startups, kämpften auf der Pitch Club Bühne in sechsminütigen Pitches um die Gunst von Softwareentwicklerinnen und Sofwareentwicklern. Dann, im März 2020, wurde alles anders – die Corona-Pandemie begann die Welt zu verändern.

 

Auf einmal verschoben sich die Prioritäten radikal, die Einhaltung von Abständen und das Tragen von Masken wurden zur Gewohnheit. Spürbar wurden Veränderungen auch in der Arbeitswelt. Unternehmen mussten sich, sofern möglich, auf mobiles Arbeiten umstellen. Personalbeschaffungsprozesse wurden komplett umgekrempelt. Neue Mitarbeiter starteten in den neuen Job, ohne die zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten je in persönlicher Nähe gesprochen zu haben. 

 

Herausforderungen kamen auch auf die Pitch Club Developer Edition zu. Die Verordnungen zur Durchführung von Veranstaltungen wurden ständig angepasst. Zum Schutze der Allgemeinheit und um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern, wurde die Pitch Club Developer Edition zunächst als Online Edition umgesetzt. Dies war für alle langjährigen Teilnehmer eine Umstellung. Dennoch konnten die Unternehmen ihre freien Stellen durch die Pitch Club Developer Edition besetzen und waren ebenso wie die teilnehmenden Softwareentwickler von der Umsetzung begeistert. Denn ein Problem bestand neben der Pandemie weiterhin: Der Mangel an Fachkräften in der IT Branche. 

 

Nach den Online Editionen und mit einer zumindest scheinbaren Kontrolle der Pandemie, wurden die Veranstaltungen unter speziellen Hygiene- und Sicherheitskonzepten, in noch größeren Locations, unter der Berücksichtigung der 3G bzw. 3G+ Regel oder 2G bzw. 2G+ Regel durchgeführt. Die Pitch Club Developer Edition ist mittlerweile in allen möglichen Szenarien erprobt. 

 

Seit der letzten “regulären” Edition im März 2020 wurden zusammenfassend 14 Online-Editionen und 14 coronakonforme Präsenzveranstaltungen durchgeführt, von denen 7 als hybride Editionen mit parallelem Livestream durchgeführt wurden. Zudem ergänzt seit März 2021 die onlinebasierte Reverse Recruiting Plattform Pitch Club DevLane das Produktportfolio der Pitch Club AG.

 

Im Jahr 2022 sind, insofern die Pandemie dies zulässt, weitere coronakonforme Präsenzveranstaltungen geplant. Den Start machen drei Veranstaltungen im Januar, angefangen mit der PCDE #100 in Hannover am 13.01., gefolgt von der PCDE #101 in Hamburg am 20.01. und der PCDE #103 in Berlin am 27.01.

 

Du fühlst dich von den kommenden Editionen angesprochen? Dann verliere keine Zeit und melde dich jetzt für die Edition in deiner Stadt an. Wir freuen uns, dich zu sehen!

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5 Tipps für Programmierer*innen

5 Tipps für Programmierer*innen
– Wie Du deinen Arbeitsalltag erleichterst

Auch wenn man fachlich als Programmierer*in und Softwareentwickler*in super Arbeit leistet und sich im Dschungel der extravagantesten Programmiersprachen einwandfrei zurechtfindet, gibt es jedoch im Arbeitsalltag – wie bei so fast jedem Job – die ein oder andere Herausforderung. Damit du diese teilweise vermeidbaren Anstrengungen ohne großen Aufwand meistern kannst, haben wir dir ein paar Tipps und Tricks zusammengeschrieben.


1. Mach es deterministisch

Ein „deterministischer Algorithmus“ ist ein Algorithmus, der vorhersagbar abläuft. Damit ist gemeint, dass er bei gleichen Ausgangsbedingungen – oder, im Falle des Programms, bei gleichen Eingabewerten – immer dieselben Schritte durchläuft und dasselbe Ergebnis liefert. Vorhersehbare Resultate. Das Universum und all seine Zustände haben absolut keinen Einfluss auf diese Berechnung. Das ist deterministisch.

Somit ist es vielleicht im ersten Schritt mehr Aufwand, Module und Software deterministisch zu programmieren, jedoch zahlt sich die Arbeit für dich am Ende aus, da Du weniger Pflegeaufwand und Zeit für Nacharbeiten, sowie Korrekturen investieren musst. Es erlauben fast alle Programmiersprachen Determinismus, sogar prozedurale Sprachen wie PL/SQL. Somit lass den „nicht-deterministischen“ Stil nicht irgendwann zurückschlagen, sondern lehne dich lieber zurück und betrachte Dein von A bis Z durchdachtes Werk.

 

2. Sei für alles bereit

Murphys Gesetz: So nennt man die Annahme, dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schief gehen wird. Dies kann man auf jede Lebenslage adaptieren und dieses Gesetz sollte man natürlich auch als Programmierer*in im Kopf behalten. Die Arbeitswelt, in der wir uns bewegen ist im Gegensatz zur Software, die wir programmieren, nicht deterministisch – leider! Somit muss man immer mit dem Unerwarteten rechnen. Trainiere dich darauf alle Situationen, die eintreten können hervorzusehen und sei gewappnet. So behältst Du deine innere Ruhe und Entspannung, wenn diese Situationen dann tatsächlich eintreffen.

 

3. Einfach loslegen

Auf wird man ein guter Programmierer*in? In dem man es einfach macht! Sei selbstbewusst und glaube an dich, denn großartige Software wurde noch nie an einem einzigen Tag geschrieben. Auch die besten Programmierer*innen der Szene entwickeln sich stetig weiter und arbeiten jeden Tag daran besser zu werden. Du willst eine neue Programmiersprache lernen? Dann mache es einfach!

 

4. Werde Experte

Auf lange Sicht macht es sicherlich Sinn sich zu spezialisieren. Vor allem, wenn Du dich auf eine existierende Nische konzentrierst und in diesem Gebiet richtig gut wirst, dann wird dadurch dein Marktwert erheblich gesteigert. Full-Stack-Entwickler*innen geraten irgendwann aus Zeitgründen oder weil gewisse nicht-deterministische Situationen nicht vorhergesehen werden können, an ihre Grenzen und dann sind Spezialisten gefragt. Mach somit etwas lieber richtig gut, statt alles nur „ganz okay“.

5. Keep it simple

Albert Einstein hat mal gesagt: „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

Komplexität kann man auf Dauer schwer handhaben, weder auf dem Gebiet der Software noch in anderen Lebensbereichen. Klingt im ersten Moment einfach und verständlich, nur oft nimmt die Programmierung von „Einfachheit“ mehr Zeit und Erfahrung in Anspruch, da man bspw. direkt alles Unerwartete miteinbeziehen muss in der Planung. Doch zum Glück gibt es ein paar Regeln, an denen du dich orientieren kannst, wie zum Beispiel, dass Methoden und Funktionen nur wenige Parameter haben sollten. 

Wir sind sicher, dass Dir der ein oder andere Tipp vorher schon bewusst war oder zumindest nun dein Bewusstsein dafür geschärft ist. Denke immer daran: Der DAU muss in jede Überlegung miteinbezogen werden!