fbpx
Categories
Allgemein

BettercallPaul bei der Pitch Club Developer & IT Edition

Das “Perfect Match” zu finden, ist Marvins Aufgabe bei BettercallPaul. Im Interview mit uns spricht er über die Herausforderung, neue und vor allem hochqualifizierte IT-Talente für das Unternehmen zu gewinnen. Außerdem erläutert er, was ihm an der Arbeit bei BettercallPaul am besten gefällt, auf welche Kultur sich neue Teammitglieder einstellen können und welche Erfahrungen er mit der Pitch Club Developer & IT Edition gemacht hat.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei BettercallPaul?
Ich heiße Marvin und arbeite als Recruiter im Team People & Culture bei BettercallPaul. In dieser Funktion sichte ich eingehende Bewerbungen, führe mit den Bewerberinnen und Bewerbern Vorgespräche und treffe so eine Vorauswahl an Kandidaten, die für uns interessant sind. Im Rahmen des Active Sourcings kontaktiere ich Kandidatinnen und Kandidaten auch direkt, zum Beispiel in einschlägigen sozialen Netzwerken. Außerdem plane und organisiere ich unsere Messeauftritte an unseren drei Standorten München, Stuttgart und Berlin und bin bei den Events zusammen mit unseren Developern Ansprechpartner am Messestand. Insgesamt betreue und begleite ich unsere kommenden Kolleginnen und Kollegen über den ganzen Bewerbungsprozess hinweg – vom Erstkontakt bis zum Einstieg bei BettercallPaul – und arbeite mit meinem Team kontinuierlich daran, unsere einzigartige Unternehmenskultur stetig weiterzuentwickeln.

Was schätzt du an BettercallPaul als Arbeitgeber am meisten?
Da fallen mir direkt mehrere Aspekte ein: Unsere herausragende Kultur und die nahbaren Kolleginnen und Kollegen an allen drei Standorten. Der standortübergreifende Zusammenhalt ist einmalig. Dann natürlich die vielen Freiheiten, die genutzt werden können, wie zum Beispiel Flexibilität bei der Arbeitszeit und dem Arbeitsort. Wir gestalten den Arbeitstag bei BettercallPaul so, dass er zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden passt. Und nicht zuletzt schätze ich es sehr, dass der Spaß an der Arbeit bei uns allen immer an erster Stelle steht.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?
Auf eine wirklich einzigartige! Wir sind ein Team, in dem man so sein kann, wie man ist. Wir supporten uns gegenseitig und haben nicht nur Spaß bei der Arbeit, sondern auch bei den vielen Events an unseren drei Standorten, wie zum Beispiel gemeinsames Kochen für die Mittagspause, Spieleabende oder gemeinsame Freizeitaktivitäten. Die neuen Teammitglieder werden schon vor dem eigentlichen Start bei uns regelmäßig mit Infos versorgt – damit sie einen optimalen Einstieg bei uns haben. Einmal angekommen, profitieren natürlich auch die neuen Kolleginnen und Kollegen von unserem nahbaren Miteinander, der Flexibilität in der Gestaltung ihres Arbeitstages, den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und den zahlreichen Benefits, die wir als Unternehmen anbieten.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?
Wir konzipieren und entwickeln individuelle Software- und KI-Projekte, die zum Teil hochkomplex sind. Jedes Projekt ist einzigartig und so gilt es, den Kunden und seine Herausforderungen zu verstehen und im gesamten Prozess zu begleiten, bis zum erfolgreichen Projektabschluss und natürlich darüber hinaus. Die Entwicklungen und Veränderungen in unserer Branche finden mit rasanter Geschwindigkeit statt. Um die herausragende Qualität unserer Software-Lösungen aufrechtzuerhalten, brauchen wir auch in Zukunft neue hochqualifizierte Mitarbeitende, die nicht nur fachlich zu uns passen, sondern auch von ihrer Persönlichkeit. Das perfekte Match hängt von verschiedenen Aspekten ab und ist manchmal gar nicht so leicht zu finden. Deshalb arbeiten wir jeden Tag daran, uns als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und spannende Talente auf uns aufmerksam zu machen.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDITE gemacht?
In meiner Funktion als Recruiter wähle ich auch die Karrieremessen und -events für unsere drei Standorte aus, bei denen wir das größte Potenzial sehen, als Aussteller auf unsere Zielgruppe zu treffen. Somit bin ich bereits in der Organisations- und Buchungsphase mit der PCDITE in Kontakt. Bei den Events der PCDITE bin ich dann mit unseren Developern vor Ort, bin das Bindeglied zwischen dem Veranstalter und meinem Team und informiere auch selbst die Teilnehmenden über BettercallPaul – mit meinen Kolleginnen und Kollegen während des Pitches auf der Bühne und anschließend an unserem Stand.

Was hat dir an der PCDITE besonders gefallen?
Der unkomplizierte und schnelle Kontakt sowie die gute Betreuung sowohl in der Organisationsphase als auch vor Ort auf den Events. Wir fühlen uns immer rundum gut betreut. Und natürlich die Events selbst, unterscheiden sie sich doch von vielen anderen Karrieremessen und Events: Das Abendformat, die einzigartigen Locations in den verschiedenen Städten, der gemütliche Rahmen (und natürlich die Bar und die Snacks) sorgen für eine tolle Stimmung. Das Wichtigste sind für uns allerdings die Developer vor Ort: durch die gezielte Vorauswahl durch die PCDITE treffen wir an den Abenden wirklich nur auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vom Stack her zu uns passen könnten. Dadurch ist bereits eine hohe Qualität der Gespräche gegeben.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDITE als Dev empfehlen?
Ja, denn die Events der PCDITE sind anders als viele andere Formate. Sie haben nicht den Charakter einer Karrieremesse, stattdessen sind sie vielmehr ein Afterwork-Event in sehr angenehmer und lockerer Atmosphäre. Dadurch, dass die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen und Devs begrenzt ist, ist die Veranstaltung nicht überlaufen und es ist für alle Gäste leicht, in den 1:1-Austausch zu gehen. Mit den Unternehmen, aber auch mit den anderen Developern. Die Drinks und Snacks runden den Abend dann natürlich noch ab.

Du hast Interesse, spannende Unternehmen in einer lockeren Atmosphäre kennenzulernen und gemeinsam erste Evaluierungen für eine mögliche Zusammenarbeit zu treffen? Dann ist die Pitch Club Developer & IT Edition der ideale Ort dafür. Aktuelle Termine, sowie ein Anmeldeformular findest du hier.
Categories
Allgemein

BWI GmbH bei der Pitch Club Developer & IT Edition

Die BWI ist eines der größten IT-Service-Unternehmen in Deutschland und erbringt für die Bundeswehr stabile, sichere und effiziente IT-Services im Inland und Ausland. So trägt sie zur kontinuierlichen Erhöhung der Führungs- und Einsatzfähigkeit der Bundeswehr bei. Seit ihrer Gründung 2006 hat die BWI ihr Leistungsportfolio enorm erweitert und ist auch als attraktiver Arbeitgeber stark gewachsen – auf inzwischen über 7.700 Mitarbeitende bundesweit. Als „Team of Teams“ bringen sie die Bundeswehr-IT aus Überzeugung voran. Im Interview mit uns spricht Christian Bartels, Head of Data Analytics bei der BWI, über seine Arbeit, die Zukunft und seine Erfahrungen auf der Pitch Club Developer & IT Edition.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei der BWI?

Mein Name ist Christian Bartels. Ich bin seit gut acht Jahren bei der BWI und verantworte den Bereich Software Data Analytics. Wir entwickeln in größeren Enterprise-Projekten KI-Lösungen für die Bundeswehr. Bereits seit sieben Jahren setzen wir uns mit den Themen Machine Learning & Co. auseinander. Zu einer Institution ist mittlerweile auch unser jährlicher Data Analytics Hackathon geworden, bei dem Teilnehmende aus BWI und Bundeswehr zusammenkommen, um Lösungen für reale Herausforderungen der Bundeswehr zu entwickeln. Der Hackathon findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt.

Was schätzt du an der BWI als Arbeitgeber am meisten?

Ich empfinde die Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden bei der BWI als wirklich überragend. Ich hatte in meinem Leben schon einige berufliche Stationen, aber die Besonderheit hier bei der BWI ist, dass das Unternehmen im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitgebern keine Gewinnabsicht verfolgt, da sie eine 100-prozentige Bundesgesellschaft ist. Dadurch entfällt der Akquise-Druck und das Miteinander ist deutlich besser. Man hilft sich gegenseitig, was mir schon in meinen ersten Wochen sehr positiv aufgefallen ist. Darüber hinaus gehört die BWI auch zu den Top-IT-Arbeitgebern unseres Landes. Hier geht es nicht nur um berufliche Sicherheit. Uns zeichnen ein respektvoller Umgang, viele individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und Gestaltungsfreiheit für jeden einzelnen Mitarbeitenden aus. Von flexiblen Arbeitszeitmodellen über ortsunabhängiges Arbeiten bis hin zu verschiedensten Benefits – die BWI legt großen Wert darauf, individuellen Bedürfnissen und Wünschen gerecht zu werden. Das ermöglicht nicht nur eine sehr gute Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf, sondern schafft auch ein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlen kann. 

Was bewegt dich, bei der BWI zu arbeiten?

Was die BWI vor allem besonders macht, ist unser Purpose, der Zweck unserer Arbeit. Dieser beinhaltet ein gemeinsames, bedeutsames Ziel: Wir helfen der Bundeswehr in Frieden, Krise und Krieg dabei, ihren Auftrag bestmöglich zu erfüllen und tragen damit zumindest indirekt dazu bei, Menschenleben zu retten. Das spiegelt sich in verschiedensten Projekten wider, etwa beim Projekt Krisenvorsorgeinformationssystem Bund, in dessen Rahmen wir Deutsche aus internationalen Krisensituationen evakuieren. Aber auch in vielen anderen Projekten geht es darum, Soldatinnen und Soldaten zu schützen und ihre Arbeit zu unterstützen. Wer bei der BWI arbeitet, sorgt also dafür, dass IT da verfügbar ist, wo sie zählt – im Einsatz, in der Verwaltung, bei Menschen, die Verantwortung tragen. Jeder Bereich trägt seinen Teil dazu bei, dem gemeinsamen Purpose gerecht zu werden. Alleine dieses Wir-Gefühl ist schon ein starker Motivator, jeden Tag sein Bestes zu geben.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kolleg*innen bei euch einstellen?

Die schon beschriebene Sinnhaftigkeit unserer Arbeit zieht sich auch durch die Firmenkultur, denn wir wissen, dass unser Auftrag nur im Team erreicht werden kann. Die BWI hat daher Prinzipien der Zusammenarbeit in ihrer Firmenkultur verankert, beispielsweise ein respektvolles Miteinander, Vielfalt und ein offener und konstruktiver Umgang. Auch Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Firmenkultur. Darüber hinaus hat natürlich jeder Bereich in der BWI seine Besonderheiten: Bei uns im Center of Excellence Software Engineering schreiben wir Agilität ganz groß. Das ist bei Softwareentwickler*innen zwar naheliegend, aber wir leben es wirklich: flache Hierarchien, Wissen teilen und für alle zugänglich machen, möglichst viele in Kommunikation und Entscheidungen einbinden und vor allem Spaß an der Arbeit haben. Ich glaube, das gelingt uns ziemlich gut. Ebenso wichtig ist es, dass wir nicht nur mit Scheuklappen auf unsere Projekte schauen, sondern auch den internen Austausch, Weiterbildungen, (Team-) Events, Communityarbeit und Ähnliches im Blick behalten.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für euer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?

Die Herausforderungen und Aufgaben der Bundeswehr sind seit der Zeitenwende enorm gewachsen. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Leistungen der BWI. Hier sind fast alle Bereiche betroffen. So müssen beispielsweise IT-Systeme leistungsstärker und sicherer sein als je zuvor. Insgesamt trägt die BWI durch ihre Leistungen dazu bei, die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr sicherzustellen. Dazu gehört auch, sich mit neuen technologischen Entwicklungen auseinanderzusetzen und mögliche Potentiale für die Bundeswehr zu erschließen. Aus meiner Sicht gibt es dabei mehrere Herausforderungen. Zum einen natürlich die Arbeit mit allen Arten von Künstlicher Intelligenz: Hier müssen wir unsere Prozesse anpassen und deutlich effizienter gestalten, was gerade im sicherheitstechnischen und -politischen Umfeld, in dem wir uns bewegen, eine große Herausforderung ist. Darüber hinaus werden die BWI und der Bereich Software Engineering in den nächsten Jahren weiter wachsen. Darauf müssen wir uns schon jetzt vorbereiten, insbesondere darauf, neue Mitarbeitende bestmöglich in unsere bestehenden Teams zu integrieren.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der Pitch Club Developer & IT-Edition gemacht?

Vor zwei Jahren waren mein Kollege Carsten Busch und ich selbst als Pitcher auf der Bühne. Es hat wirklich großen Spaß gemacht, vor Publikum in einem Club mit einer ganz besonderen Atmosphäre zu stehen. Wir haben das Ganze locker begonnen und gleich zu Beginn ein Selfie mit der jubelnden Menge gemacht. So war die Stimmung bei unserem Pitch gleich großartig. Ich glaube, wir haben das ganz gut gerockt. Danach kamen viele Interessierte auf uns zu, die sich über die BWI informieren wollten und wir konnten tatsächlich ein sehr gutes Ergebnis daraus erzielen. Das war natürlich ein schöner Erfolg.

Was hat dir an dem Pitch Club Developer IT-Edition besonders gefallen?

Die Nähe zu den Bewerberinnen und Bewerbern, das Gespräch auf Augenhöhe, die besondere Location und ganz klar: der Spaß bei der Sache!

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der Pitch Club Developer IT-Edition als Developer empfehlen? 

Kurze Antwort: uneingeschränkt ja. Es ist eine tolle Möglichkeit für Unternehmen und Interessierte, in lockerer Atmosphäre in Kontakt zu kommen, Gespräche zu führen und bestenfalls sogar einen Schritt in Richtung berufliche Zusammenarbeit zu setzen.

Du interessierst dich für entspanntes Networking mit der BWI und zahlreichen anderen innovativen Unternehmen? Dann sind die Pitch Club Developer & IT Editionen im Jahr 2026 der ideale Ort für einen direkten Austausch mit den Tech-Verantwortlichen der Unternehmen. Alle Termine sowie wichtige Informationen und ein Bewerbungsformular findest du hier.

Categories
Allgemein

Zwischen Höhenflug und Absturzangst: Wohin entwickelt sich der Kapitalmarkt?

In den vergangenen Monaten / Jahren hat sich am Kapitalmarkt eine kontinuierlich zunehmende Unsicherheit entwickelt. Gegenüber der Private Markets entwickeln sich die Public Markets in einem Ungleichgewicht. Auch das mögliche Risiko einer KI-Blase belastet den Markt. Während die Gefahr eines Kurssturzes in Form einer großflächigen Wertkorrektur (bis zu 20 %) oder gar eines Crashes (über 20 %) monatlich steigt, liefert die geopolitische Instabilität weitere Unruhe für die Märkte. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die aktuellen Geschehnisse.

Warum ein Crash bevorstehen könnte

Seit dem Frühjahr 2025 steigt das Gesamtvolumen der amerikanischen Margin Debts rasant an. Erstmals in der Geschichte kratzt die von FINRA gemessene Margin-Verschuldung der US-Anleger im Oktober 2025 an der 1,2 Billionen US-Dollar Marke. Auch in der relativen Betrachtung im Verhältnis zum US-BIP dürfte der historische Höchstwert aus dem Oktober 2021 bald durchbrochen werden.

Ein weiterer Punkt, der für ein baldiges Beben an den Märkten sorgen könnte, ist ein Trend, der sich vor allem in den letzten zwölf Monaten beobachten lässt. Institutionelle Investoren treten hier immer häufiger als Verkäufer auf. Im Jahresverlauf stießen diese netto mehr Werte ab als sie zugekauft haben. Während sich bei Privatanlegern ein komplett gegensätzlicher Trend erkennen lässt, welcher aktuell die Kurse noch stabilisiert und steigen lässt.

Auch der Anteil der sogenannten „Magnificent 7” des S&P 500 am Gesamtindex steigt und steigt. Anfang Dezember 2025 liegt ihr Anteil bereits bei 35 %. Auch im NASDAQ 100 machen die sieben wichtigsten Werte seit Jahren deutlich über 40 % aus. Die „Magnificent 7“ verdienten in Durchschnitt 20,5 Mrd. $ im Q3 2025 (1. NVIDIA mit 31,9 Mrd., 2. Alphabet 31,2 Mrd. $, 3. Microsoft 27,7 $, … , 6. Meta 2,7 Mrd. $, 7. Tesla 1,4 Mrd. $). Die fundamentalen Bewertungskennzahlen (KGV, Shiller KGV und Net Profit) sind im historischen Durchschnitt der letzten Jahrzehnte sehr hoch, falls eines dieser Unternehmen in den kommenden Quartalen nicht wie prognostiziert „abliefert“, steigen die Bewertungskennzahlen entsprechend an, womit sie als extrem hoch zu bezeichnen wären…

Als weiteres Indiz dient der aktuell stark steigende Preise für Edelmetalle, wie z.B. Gold und Silber – damit einer Assetklasse, die seit jeher als sicherer Hafen insbesondere als vorlaufender Indikator für mögliche Krisen gilt.

Weitere Punkte, die hier aufgeführt werden sollten, sind u.a. die undurchsichtige Lage von Unternehmen, die ihre Kennzahlen durch Maßnahmen wie Aktienrückkäufe, Sonderabschreibungen oder M&A-Transaktionen (Goodwill vs. Badwill) in unterschiedlichen Jahresabschlüssen (bspw. IFRS vs. US-GAAP, IAS vs. HGB) “aufhübschen”. Dazu kommt die aktuelle Refinanzierung des US-Dollars in ungeahntem Ausmaß sowie neue technische Entwicklungen, wie die geplante Einführung von digitalem Zentralbankgeld (CBDC), die die allgemeine geopolitische Lage und steigende regulatorische Anforderungen für Unternehmen in unterschiedlichen Staaten forciert.

Was Kurse weiter steigen lassen könnte

Ein wichtiger Punkt bei der Analyse der aktuellen Lage auf dem Kapitalmarkt ist die aktuell im Umlauf befindliche Geldmenge, welche im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich gewachsen ist und im September 2025 global eine Gesamtmenge von 142 Billionen US-Dollar erreichte.

Auch die Leitzinsen der FED und der EZB wurden seit 2024 kontinuierlich gesenkt, was die Kapitalbeschaffung wieder günstiger gestalten wird. Zudem wird nicht nur politisch um die Besetzung des kommenden FED-Chefs “gerungen”.

Neue Technologien wie KI werden den Volkswirtschaften in den kommenden Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit zu massiven Produktivitätssteigerungen verhelfen. Die Unternehmensberatung “Accenture” geht dabei von einer Steigerung von bis zu 37 % bis 2035 aus. 

Zur Altersvorsorge wird ein großer Teil in konventionelle Rentenpapiere (z.B. BUND-Future) angelegt. Allein in Deutschland wurden laut deutscher Bundesbank im Juli 2025 mehr als 40 Mrd. € in langfristige Anleihen, vorwiegend heimischer Unternehmen investiert. Weitere Potenziale bietet vor allem in Deutschland die noch sehr geringe Abdeckung des Kapitalmarkt zur privaten Altersvorsorge. Aktuell halten deutsche Privatanleger nur knapp 10 % des jährlichen BIP in Wertpapieren. In den USA sind es hingegen bereits 200 %.

Eine Branche, die aktuell einen stetig größer werdenden Anteil zum BIP beiträgt, ist der Rüstungssektor. Ökonomen des IfW Kiel gehen in Berechnungen (Februar 2025) davon aus, dass durch neue Rüstungsaufträge das gesamteuropäische BIP um bis zu 1,5 Prozentpunkte steigen könnte.

Fazit

Bei der aktuellen Betrachtung des Kapitalmarktes scheint eines sicher: Eine Korrektur der Börsenwerte wird kommen (müssen). Die Frage ist, wie immer, nur wann und in welchem Ausmaß. 

Die Diskrepanz der fundamentalen und charttechnischen Bewertungskennziffern im Vergleich zu den Private Markets ist hoch. Die LPs (Investoren der Investoren) warten seit vielen Jahren auf Rückflüsse aus den P/E Fonds (Unterkategorie: VC Fonds) und unterliegen somit einem „Lock-Up-Effekt“, der gegebenenfalls zu einem Liquiditätsengpass führen könnte, was die Gemengelage verstärkte.

Investoren am Anleihemarkt überwachen die einflussgebenden Parameter derzeit akribisch. Auch wenn bspw. einige wichtige Indikatoren wie die Geldmenge M3 seit 2006 in den USA nicht mehr veröffentlicht wird und andere aktuelle volkswirtschaftliche Kennziffern der FED (Arbeitsmarkt, Aushandelsbilanz, BIP / BSP, Inflation) aufgrund des Shutdowns nur verzögert vorliegen, was geld- und zinspolitische Entscheidungen in Bezug auf die Datenlage ungenauer macht. Sollten die Investoren das Vertrauen in die Märkte verlieren, u.a. durch Quantitive Easing seit spätestens 2008 stimuliert, ist mit Verwerfung an den Märkten unbekannten Ausmaßes zu rechnen, wie dies in abgemilderter Form im Vereinigten Königreich in den Jahren 2022 und 2024 beobachtet werden konnte.

Um ein robustes Portfolio aufzubauen, empfiehlt sich eine breite Streuung über den klassischen Kapitalmarkt hinaus. Erfahrene Anleger können durch langfristige Investments in Private Markets (z. B. Private Equity) sowie Sachwerte und Edelmetalle (ggf. auch Web3) die teils negative Korrelation verschiedener Anlageklassen im Depot nutzen, um das Risiko-Rendite-Profil über verschiedene Marktphasen hinweg – gemäß Markowitz’ Portfoliotheorie – zu optimieren. Auch Hedging / Absicherung gegen Kursverluste mit Optionen über die Terminbörsen kann für semi-professionelle Anleger eine Möglichkeit sein, die je nach Konstruktion allerdings ca. 100 – 200 Basispunkte Rendite kostet… Never forget (where you came from ;): Time in the market beats timing the market!

Durch die aktuellen Unsicherheiten bieten sich Investoren zudem ideale Gelegenheiten in junge Startups der aktuellen “Hype-Branchen” wie bspw. KI, Quantencomputing oder Nachhaltigkeit in jeglicher Hinsicht (EU-Taxonomie) zu investieren. Möglichkeiten Kontakte zu spannenden Gründern zu knüpfen bieten sich im ersten Halbjahr 2026 auf dem Pitch Club #34 am 4. März in Frankfurt oder der Pitch Club AI & Cybersecurity Conference voraussichtlich am 3. Juni ebenfalls in Frankfurt (frühe Planungsphase). Weitere Informationen zur Konferenz unter https://pcde.io/ai-cybersec-conference/. Bewerbungen für den Pitch Club #34 sind unter https://thepitchclub.com/startup bzw. https://thepitchclub.com/investor möglich.

Beim Pitch Club #34 treten zehn spannende Startups in sechs Minuten vor erfahrenen Investoren auf und versuchen diese von ihren Geschäftsmodellen zu überzeugen. Die Pitch Club AI & Cybersecurity Conference ist als Treffpunkt für Investoren und Unternehmen mit jungen Gründerteams und Top Talenten aus den Bereichen KI und Cybersicherheit gedacht. Neben den bekannten Formaten “Pitch Club” bzw. “Pitch Club Developer & IT Edition” finden spannende Panels, ein exklusives Networking sowie eine rauschende Afterparty mit Liveband statt.

Darüber hinaus bieten wir Unternehmen und Institutionen jeder Größe Workshops und Coachings zu Themen wie Pitch Content, Moneyrainsing Support (keine Anlageberatung u. öffentliche Angebote) und Strategie Workshops an. Weitere Informationen hierfür sind unter https://thepitchclub.com/startup-coaching/ zu finden. Auf die Workshops vertrauen bereits Bosch, Hessen Ideen, Hubitation, Blackprint, KfW, PwC, Deutsche Bank, die Universität Marburg, Climate KIC, Accenture, TechQuartier oder der Goethe Unibator.

Interessierte Unternehmen können unter team@pcde.io! weitere Informationen zur Konferenz bei der Pitch Club AG bzw. den Vorstandsmitgliedern Benjamin Geng und Stefan Maas erhalten.

Bei weiteren Fragen bzw. bei Anfragen für unsere Workshops, Beratungen und weiteren Services der Go Big GmbH stehen die geschäftsführenden Gesellschafter Daniel Kuczaj und Stefan Maas unter frankfurt@thepitchclub.com zur Verfügung.

Categories
Allgemein Event review

PCDITE #229 am 23.10. in München

Die Pitch Club Developer & IT Edition #229 fand in der ISARPOST in München statt und brachte drei innovative Unternehmen mit einem Publikum aus Entwicklerinnen, Entwicklern und IT-Professionals zusammen. In jeweils sechsminütigen Pitches stellten die Unternehmen ihre Projekte, Technologien und Karrieremöglichkeiten vor und gaben einen kompakten Einblick in ihre Arbeitsweise und Unternehmenskultur.

Im Anschluss bot die offene Fragerunde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, gezielt nachzuhaken, Unklarheiten zu klären und tiefer in die vorgestellten Themen einzutauchen. Durch die überschaubare Zahl an Unternehmen entstand ein besonders intensiver und persönlicher Austausch.

Die moderne und inspirierende Atmosphäre der ISARPOST bot den idealen Rahmen für Networking und Gespräche bei Snacks und Drinks. So konnten neue Kontakte geknüpft und potenzielle Kooperationen ausgelotet werden.

Ein herzliches Dankeschön an die drei teilnehmenden Unternehmen, alle IT-Professionals sowie das Team der ISARPOST in München für eine gelungene PCDITE #229!

An der Pitch Club Developer & IT Edition #229 nahmen folgende Unternehmen teil: Sopra Steria Consulting Logo Sopra Steria ist ein führendes europäisches Technologieunternehmen. Mit umfassender Expertise in Consulting, Digital Services und Softwareentwicklung unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, die digitale Transformation aktiv voranzutreiben und innovative Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen. Sopra Steria entwickelt maßgeschneiderte IT-Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, und kombiniert technologische Kompetenz mit Branchenwissen.

Das Unternehmen legt großen Wert auf nachhaltige Digitalisierung, agile Methoden und moderne Technologien, um Effizienz, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Mit einem internationalen Netzwerk von Experten fördert Sopra Steria kontinuierlich den Wissenstransfer, die Weiterentwicklung von Talenten und die Umsetzung zukunftsweisender Projekte in allen Branchen. So gestaltet Sopra Steria nicht nur die digitale Gegenwart, sondern prägt aktiv die Zukunft der Wirtschaft und Gesellschaft. MyPoster Logo MYPOSTER verwandelt Bilder in Poster, Leinwände oder Fotobücher – maßgefertigt und in Deutschland produziert. Das Unternehmen richtet sich an Menschen, die das Besondere suchen, und beschäftigt über 400 Mitarbeitende, die Technik, Kreativität und Leidenschaft in jedes einzelne Produkt einbringen. Vom Online-Shop bis zur Produktion wird alles intern umgesetzt, mit dem Ziel, das beste Ergebnis für die Kunden zu erzielen.

MYPOSTER fördert Machergeist, Wissensaustausch, innovative Ideen und Teamarbeit. Smarte Prozesse, kreative Lösungen und ein starkes Wir-Gefühl prägen die Unternehmenskultur.

Als Teil der ALL IN GROUP vereint MYPOSTER zusammen mit den Marken Kartenliebe, JUNIQE, ArtPhotoLimited und Printhouse umfassende E-Commerce- und Fertigungskompetenz unter einem Dach. Materna Logo Die Materna-Gruppe ist international tätig und beschäftigt über 4.500 Mitarbeitende an mehr als 40 Standorten weltweit. Das Unternehmen realisiert mit Leidenschaft innovative und nachhaltige IT- und Digitalisierungsprojekte für mehr als 1.200 Kunden, darunter DAX-Konzerne, Unternehmen des gehobenen Mittelstands sowie zahlreiche Bundes- und Landesbehörden. Zum Konzern gehören verschiedene Tochterunternehmen. Materna besitzt Standorte in Europa, Asien und Nordamerika. Materna deckt das gesamte Leistungsspektrum eines Full-Service-Dienstleisters für IT- und Digitalisierungsprojekte ab: von der Beratung über Implementierung bis zum Betrieb. Kunden sind IT-Organisationen sowie Fachabteilungen in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung.
Categories
Allgemein

Zwischen Rezession und KI-Boom: So verändert sich der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um diesen Wandel besser verstehen zu können, haben wir die aktuellen Studien von drei großen Akteuren auf dem HR-Markt ausgewertet und die wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Studien „Hiring Trends 25/26“ von Stepstone, „HR Insights Report 2025“ von Personio und „Jobs & Hiring Trends Report 2025“ von Indeed. Der Fokus der Auswertung lag auf der IT-Branche.

Der Markt dreht sich

Während sich Softwareentwickler vor zwei bis drei Jahren noch ihre Stelle aussuchen konnten, haben sie es aktuell auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so einfach. Zwar sind spezifische Fähigkeiten nach wie vor sehr gefragt, doch haben Recruiter Probleme, diese mit adäquat qualifizierten Kandidaten zu besetzen. 87 % der von StepStone befragten Recruiter sprechen von Einstellungsproblemen, die auf einen Mangel an passenden Fähigkeiten beruhen.

Die aktuelle Situation zwischen Rezession und Erholung trifft die IT besonders stark. Der Vormarsch der KI und die fortschreitende Digitalisierung erfordern weiteres Fachpersonal, vor allem in den Bereichen KI, Datenanalyse, Cloud und Cybersecurity. Gleichzeitig sinken die Recruiting-Budgets vieler Firmen aufgrund der aktuell schwachen Phase der deutschen Wirtschaft. Mit einer Time-to-Hire von im Schnitt acht Wochen steht die IT zwar besser da als beispielsweise Produktion oder Bauwesen, dennoch dauert die Besetzung einer offenen Stelle länger als vor der Corona-Pandemie.

Diese Marktverschiebung führt zu einem Paradigmenwechsel bei Personalentscheidern. 65 % von ihnen gaben gegenüber Personio an, bei aktuellen Einstellungen die Kompetenzen und Fähigkeiten der Kandidaten deutlich höher zu gewichten als die erlangten Abschlüsse. Dadurch gewinnen Zertifikate, Referenzen und andere nachweisbare Tech-Skills deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung öffnet den Markt der IT-Fachkräfte weiter für Quereinsteiger und Autodidakten, die sich in ihrer Karriere neu orientieren müssen.

KI bringt Veränderung in Einstellungsprozesse

Künstliche Intelligenz gewinnt insbesondere im Bereich der Personalabteilung zunehmend an Bedeutung. Laut Personio nutzen bereits 43 % der Personalabteilungen digitale Helfer für die Personalplanung und in knapp jeder dritten Recruiting-Abteilung übernimmt KI mittlerweile Aufgaben im Recruiting. Die Anwendungsbereiche reichen hier von der automatisierten Übereinstimmung von Bewerbungsunterlagen mit den jeweiligen Stellenanzeigen über Fluktuationsprognosen bis hin zur persönlichen Weiterbildung der eigenen Recruiter.

Gerade in der IT-Branche zeigt sich, dass die Fortbildung des eigenen Teams aktuell noch hinterherhinkt. Zwar steigert der Einsatz von KI die Effizienz, indem manuelle Aufgaben, die häufig im Akkord erledigt werden müssen, obsolet werden. 44 % der in den von Personio befragten Personalabteilungen beschäftigten Mitarbeiter bemängeln jedoch fehlende Schulungen im Umgang mit den neuen Tools.

Vertrauen als Erfolgsfaktor und Jugend als Zielgruppe

Der Trend zum mobilen Arbeiten in der Informatik ist längst Realität. Unternehmen, die kein Homeoffice für ihre Belegschaft anbieten, dürften es schwer haben, talentierte Fachkräfte anzuwerben. Laut der Personio-Studie arbeiten nur noch sechs Prozent aller in der IT beschäftigten Arbeitnehmer ohne Ausnahme im Büro, während 37 Prozent ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Dabei erfreuen sich hybride Konzepte besonderer Beliebtheit. 57 % aller Beschäftigten schätzen die Mischung aus sozialer Interaktion mit anderen Kollegen und der zeitlichen Flexibilität des Remote-Workings. Umfragen unter Informatikern ergaben, dass diejenigen, denen im Homeoffice vertraut wird, doppelt so motiviert sind wie andere und deutlich seltener einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Allerdings zeigt eine Studie von Indeed, dass Arbeitgeber wieder vermehrt die Rückkehr ins Büro forcieren, was sich negativ auf ihre Attraktivität als Arbeitgeber auswirken dürfte.

Auch in der IT hält langsam der demografische Wandel Einzug. Laut einer Umfrage von Personio nennen 36 % aller Unternehmen die Gewinnung junger Talente als größte Herausforderung bei der Besetzung offener Stellen. Dadurch gewinnt das Personalmarketing an Bedeutung, da sich der Fokus jüngerer Bewerber gegenüber älteren Generationen verschoben hat. Während das Gehalt bisher der Hauptgrund für die Annahme eines Jobangebots war, sind heute Purpose, Flexibilität in der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wichtiger, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Da sich diese Dinge nicht so leicht vermitteln lassen wie eine Zahl im Arbeitsvertrag, ist ein deutlich besser ausgebautes Employer Branding erforderlich, um junge Bewerber vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.

HR als Treiber der digitalen Transformation

Durch datengestützte Personalentscheidungen sind die Personalabteilungen von Unternehmen ein klarer Treiber der digitalen Transformation der Wirtschaft. Doch unabhängig davon, wie weit der Recruitingprozess digitalisiert wird, bleibt der menschliche Kontakt mindestens genauso wichtig – vor allem, um junge Talente anzuwerben.

Die Pitch Club Developer & IT Edition ist der ideale Ort, um auf Augenhöhe Kontakt zu IT-Fachleuten verschiedenster Disziplinen aufzubauen. Durch den direkten Austausch können Personaler bereits im ersten Schritt einschätzen, ob potenzielle neue Mitarbeiter zu Teams mit offenen Stellen passen. Darüber hinaus haben die Kandidaten hier die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten abseits von akademischen Abschlüssen darzulegen. Somit zeigt sich ein erstes Bild davon, ob die fachliche Kompetenz für die jeweilige Vakanz vorhanden ist. Schließlich wirkt sich die Teilnahme an der Pitch Club Developer & IT Edition auch positiv auf das Employer Branding eines Unternehmens aus, da sie die Bereitschaft signalisiert, neue Wege im Recruiting zu gehen, und die Nähe zu Kandidaten schon zu Beginn des Bewerbungsprozesses zum Ausdruck bringt. Die kommenden Termine sind hier zu finden.
Categories
Allgemein Interview

BMS Corporate Solutions bei der Pitch Club Developer & IT Edition

Die BMS Corporate Solutions ist Spezialist für Softwarelösungen im Firmenkundengeschäft der Volks- und Raiffeisenbanken. Die Produkte des Unternehmens erleichtern den Arbeitsalltag der Beraterinnen und Berater im Bereich der Firmenkundenbetreuung. Um einen Einblick hinter die Kulissen der BMS CS zu bekommen, haben wir mit Yannick Retzlaff gesprochen, der als Systemarchitekt für das Unternehmen tätig ist. Dabei ging es um seine Arbeit, die Herausforderungen der Zukunft und natürlich auch um die Pitch Club Developer & IT Edition.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei BMS CS?

Ich bin Yannick Retzlaff und arbeite als Systemarchitekt bei der BMS CS. Die Aufgaben sind sehr vielseitig. Im Kern verstehe ich mich als Enabler für die Entwicklungsteams in unserem Tribe. Ich unterstütze sie bei Architekturentscheidungen, bei technischen Herausforderungen und versuche sinnvolle Standards und good practices zu etablieren – zum Beispiel durch Coaching.

Daneben kümmere ich mich um übergreifende Themen, wie die Analyse neuer Anforderungen, die Konzeption passender Lösungen oder auch organisatorische Aufgaben.

Was schätzt du an BMS CS als Arbeitgeber am meisten?

Zum einen die Rahmenbedingungen: Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit für 100% Homeoffice sind für mich nicht mehr wegzudenken. Zum anderen arbeiten wir an Lösungen, die potenziell über 30 Millionen Kunden und Kundinnen erreichen – das bringt spannende Herausforderungen mit sich.

Besonders schätze ich auch das große Engagement und die Bereitschaft zur ständigen Verbesserung auf allen Ebenen. Neue Ideen sind immer willkommen und bekommen eine Chance, wenn jemand sie vorantreibt. Initiative wird gesehen und belohnt.

Darüber hinaus sind unsere Devs eng vernetzt mit dem Mutterkonzern Atruvia. Dadurch entsteht eine Community mit mehreren tausend Kolleginnen und Kollegen, die alle mit einem ähnlichen Tech-Stack arbeiten. Wer neugierig ist, kann hier ständig von anderen lernen und sich weiterentwickeln.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?

Ich finde es schwer, Kultur zu beschreiben. Der Titel unseres Pitchdecks der Edition in Düsseldorf war „Don’t work with assholes!“. Das trifft es für mich schon ganz gut. Oft beschreibe ich unsere Kultur aber auch als „Startup-Vibe mit langfristiger Sicherheit“.

Diese Sicherheit entsteht durch unsere Verankerung in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Gleichzeitig hat sich die BMS CS in meiner Wahrnehmung flache Hierarchien und ein agiles Mindset bewahrt. Weitere Werte, die ich täglich erlebe, sind Nutzerzentrierung, Hilfsbereitschaft und Vertrauen. So gibt es zum Beispiel in jedem Team eine dedizierte UX-Stelle: Lösungen werden von der ersten Idee an begleitet und mit den Kunden validiert.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?

Ein Thema, an dem wohl derzeit niemand vorbeikommt, ist die Integration von AI in den Entwicklungsprozess. Wir arbeiten daran, sinnvolle Lösungen flächendeckend einzubinden, um Vorteile nutzbar zu machen, ohne Sicherheits- und Qualitätsaspekte aus den Augen zu verlieren. Dabei gilt es, die Kolleginnen und Kollegen einzubinden und zu befähigen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist unser Anspruch an die Produktentwicklung: Wir entwickeln unsere Anwendungen über viele Jahre aktiv weiter. Das stellt besondere Anforderungen an Codequalität und Änderbarkeit. Wir wollen sicherstellen, dass wir ein nachhaltiges Tempo im Entwicklungsprozess gewährleisten. Das bedeutet, eine Balance zu finden zwischen Feature-Entwicklung und notwendigen Refactorings und technischen Optimierungen. Was einfach klingt, erfordert viel gegenseitiges Verständnis und Abstimmung zwischen Business und Technik – ist aber essentiell für unseren langfristigen Erfolg.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDE gemacht?

Ich war mit zwei Kollegen beim PCDE #219 in Düsseldorf dabei und durfte die BMS CS vorstellen.

Am Stand konnten wir anschließend viele Gespräche führen und auf unsere offenen Stellen aufmerksam machen.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?

Die lockere Atmosphäre und die vielen interessierten Teilnehmenden haben super zu uns als Unternehmen gepasst.

Außerdem ist mir der breite Mix an Gesprächen im Gedächtnis geblieben: Ich habe mich sowohl mit Studierenden als auch mit Menschen unterhalten, die bereits 30 Jahre Berufserfahrung mitbringen.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE als Dev empfehlen?

Wenn er Dev wäre: Auf jeden Fall.

Im besten Fall findet man ein Unternehmen, mit dem man sich identifizieren kann. Im schlechtesten Fall hat man ein paar gute Gespräche, Snacks und Getränke und nimmt neue Impulse für die eigene Weiterentwicklung mit.

Du bist selbst Softwareentwickler oder IT-Professional in einem anderen Bereich und bist offen für eine neue berufliche Herausforderung? Dann ist die Pitch Club Developer & IT Edition eine ideale Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und spannende Unternehmen kennenzulernen. Informiere dich jetzt über die kommenden Termine in deiner Nähe oder zu den deutschlandweiten Online Editionen und sei dabei!
Categories
Allgemein

CVCs in Deutschland – Welche Akteure auf dem Privatmarkt für Startups aktiv sind

Neben klassischen Venture-Capital-Akteuren wie Family Offices, Venture Capital Fonds oder Business Angels kommen seit einigen Jahren verstärkt auch etablierte Unternehmen als Kapitalgeber für Gründerinnen und Gründer infrage. Über Corporate Venture Capital (CVC) greifen diese Unternehmen in den Markt der Startup-Finanzierung ein. Doch mit welchen Intentionen treten sie in diesen Markt ein – und welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus für junge Gründerteams?

Das Investment in Startups durch Corporate Venture Capital erfolgt üblicherweise über eigens gegründete Holdinggesellschaften. Neben dem reinen Profitstreben verfolgen die Kapitalgeber dabei strategische Ziele. Durch diese Beteiligungen sichern sich etablierte Unternehmen oft exklusiven Zugang zu innovativem Know-how, wobei die Investments häufig komplementäre Geschäftsfelder des Kerngeschäfts oder zukunftsweisende Technologien betreffen, die das Kerngeschäft weiterentwickeln und langfristig absichern sollen.

Für Gründerinnen und Gründer ergeben sich aus einer Beteiligung von CVC-Investoren sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein wesentlicher Vorteil ist der direkte Kontakt zu wichtigen Marktteilnehmern, der Zugang zu Know-how und Arbeitskräften ermöglicht, was für junge Unternehmen sonst kaum realisierbar wäre. Oft profitieren Gründerteams von einem umfassenden Netzwerk an Vertriebs- und Produktionsstrukturen, was die Markteinführung neuer Produkte erheblich vereinfachen kann. Ein weiterer positiver Aspekt kann ein Imagegewinn durch die Reputation des Mutterkonzerns sein.

Nachteile von CVC-Investitionen für Startups umfassen den Verlust von Entscheidungsmacht bezüglich der langfristigen Unternehmensentwicklung, da strategische Ziele der Investoren berücksichtigt werden müssen. Dies führt zu eingeschränkter Autonomie, da sich Startups an die Prozesse und die Kultur des Mutterkonzerns anpassen müssen. Des Weiteren sind viele CVC-Investoren an Exklusivität interessiert, wodurch ein abgeschlossener Deal mit einem CVC gleichzeitig den Ausschluss anderer Top-Investoren am Unternehmen bedeuten kann.

Abschließend kann man festhalten, dass CVC-Investitionen vor allem für Unternehmen in Bereich, die ein großes technisches Know-How und einen starken finanziellen Background erfordern, besonders interessant werden können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CVC-Investitionen besonders für Unternehmen in Branchen mit hohem Bedarf an technischem Know-how und starkem finanziellem Hintergrund von großem Interesse sein können. Dennoch müssen sich Gründerteams darüber im Klaren sein, dass ein Invest eines CVCs zu einer großen Aufgabe von unternehmerischer Freiheit und einer hohen Abhängigkeit von Geldgebern führen kann.

Der Pitch Club bietet jungen Unternehmen aus der Rhein-Main-Region und darüber hinaus eine ausgezeichnete Möglichkeit, sowohl CVC-Investoren als auch traditionelle Venture-Capital-Geber in lockerer Umgebung zu treffen und wertvolle Kontakte in der Startup-Szene zu knüpfen. Weitere Informationen und ein Bewerbungsformular sind hier zu finden.

Einen Überblick über aktive CVC-Investoren in Deutschland sind im Folgenden zu finden:
(CVC-Investor | Mutterkonzern | Sitz | Branchenfokus)

1750 Ventures | VGH Versicherungen | Hannover | Insurtech, KI, Cybertechnologie und weitere

adesso Ventures | adesso | Berlin | Unternehmenstechnologie und digitale Gesundheit

AgriFoodTech Venture Alliance | BayWa, Bindewald und Gutting sowie Multivac | München | FoodTech

Airbus Ventures | Airbus | USA | Luft- und Raumfahrt

Allianz X | Allianz Group | München | Insurtech, Fintech und weitere

Aschendorff Next | Aschendorff | Münster | Medien

Axel Springer Digital Ventures | Axel Springer | Berlin | Medien

BASF Venture Capital | BASF | Ludwigshafen | Chemie, Agrartech, GreenTech und weitere

BDMI | Bertelsmann | Gütersloh | Digitale Medien

bnvc | Jägermeister | Wolfenbüttel | Costumer Tech

Beyond1435 | Deutsche Bahn | Berlin | Mobilität und Digitalsierung

BMW i Ventures | BMW | München | Mobilität

Boehringer Ingelheim Venture Fund | Boehringer Ingelheim | Ingelheim am Rhein | Biotech

Brose Ventures | Brose | Coburg | Mobilität

Burda Principal Investments | Hubert Burda Media | München | Digitale Medien

Check24 Impact | Check24 | München | FoodTech

CommerzVentures | Commerzbank | Frankfurt | FinTech

DB1 Ventures | Deutsche Börse | Frankfurt | FinTech

Deutsche Bank CVC | Deutsche Bank | Frankfurt | FinTech

Diehl Ventures | Diehl Gruppe | Nürnberg | Verteidigung, Raumfahrt und weitere

EnBW New Ventures | EnBW | Karlsruhe | Energie

enpulse | EnBW | Stuttgart | Connected Costumer, Mobility und weitere

Evonik Venture Capital | Evonik | Hanau | BioTech, GreenTech und weitere

Fraunhofer Venture | Fraunhofer | München | Science

Fielmann Ventures | Fielmann | Hamburg | Gesundheitstechnik

Flossbach von Storch Innovation Hub | Flossbach von Storch | Köln | Fintech

Hannover Digital Investments | HDI | Hannover | InsurTech

Haufe Group Ventures | Haufe Group | Freiburg | Corporate Services

Henkel Ventures | Henkel | Düsseldorf | Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Hitachi Ventures | Hitachi | München | Industrietechnologie, Gesundheit und weitere

Intermedia Vermögensverwaltung | Mediengruppe Medien Union | Ludwigshafen | Recruiting, SaaS, LegalTech und weitere

Isartal Ventures | Wort & Bild-Verlagsgruppe | Baierbrunn bei München | E-Health

Katjes Greenfood | Katjes | Düsseldorf | Food

Kärcher New Ventures | Kärcher | Winnenden | Robotik und weitere

kloeckner.ventures | Klöckner & Co | Berlin | Logistik

LBBW Venture Capital | Landesbank Baden-Württemberg | Stuttgart | IT, Industrie 4.0 und weitere

Leaps | Bayer | Leverkusen | Gesundheit, Landwirtschaft

Lufthansa Innovation Hub | Lufthansa | Berlin | Mobilität

M Ventures | Merck | Amsterdam | BioTech, Technologie

Mercedes Benz Innovationen | Mercedes Benz | Stuttgart | Mobilität

mgo ventures | Mediengruppe Oberfranken | Bamberg | Medien, Recruiting, Digitalisierung

Miele Ventures | Miele | Gütersloh | Wohnen

neosfer | Commerzbank | Frankfurt | Fintech

next47 | Siemens | München | KI, Robotik und weitere

OHB Venture Capital | OHB Gruppe | Bremen | Raumfahrt

Oscar & Paul | Beiersdorf | Hamburg | Kosmetik

pd ventures | Mediengruppe Pressedruck | Augsburg | Digitale Medien

Phoenix Contact Innovation Ventures | Phoenix Contact | Blomberg | Energie, Mobilität und weiteres

Porsche Ventures | Porsche | Stuttgart | Mobilität, Industrielle Technologie und Nachhaltigkeit

Rehau New Ventures | Rehau Gruppe | Rehau | Bautechnik

Robert Bosch Venture Capital | Bosch | Stuttgart, Frankfurt | KI, Halbleiter und weitere

RSBG | RAG Stiftung (Evonik & Vivawest) | Essen | GreenTech

Salzwerke Beteiligungen | Süddeutsche Salzwerke | Heilbronn | ohne Branchenfokus

Schenker Ventures | Schenker | Essen | Logistik

Seven Ventures | ProSiebenSat1 | Unterföhring | B2C-Unternehmen

Simon Capital | Bitburger | Düsseldorf | Food

Stihl Ventures | Stihl | Waiblingen | Agrartech, Bautechnik und weitere

T Capital | Deutsche Telekom | Hamburg | Telekommunikation

TAKKT Venture Capital | TAKKT | Stuttgart | Handel

Tengelmann Ventures | Tengelmann | München | Handel

TRUMPF Venture | TRUMPF | Ditzingen | Industrietechnologie und weitere

Twip Impact Ventures | Maibornwolff und QAware | München | Cleantech und Healthtech

Uplift Ventures | Jungheinrich | Hamburg | Logistik, KI, Robotik und weitere

vent.io | Deutsche Leasing | Frankfurt | Bauwesen, Logistik und weitere

Vogel Ventures | Vogel Communications Group | Würzburg | ohne Branchenfokus

Vorwerk Ventures | Vorwerk | Berlin | Konsumgüter

VR Ventures | Volksbanken Raiffeisenbanken | Berlin | FinTech

Wayra Innovation Hub | Telefonica | München | Kommunikation

Wieland Ventures | Wieland Gruppe | Ulm | Wärmetechnik, Mobilität und weitere

W&W brandpool | W&W Gruppe | Kornwestheim | Wohnen, FInanzen und weitere

xpress Ventures | Fiege Gruppe | Berlin | Logistik

Zeiss Ventures | Zeiss | Oberkochen | Industrietechnik, Medizintechnik und Life Sciences
Categories
Allgemein

Pitch Club Online Edition – IT Fachkräfte ortsunabhängig digital rekrutieren

Seit März 2017 besteht die Pitch Club Developer Edition als Präsenzveranstaltung im Reverse Recruiting für Softwareentwickler. Mittlerweile hat sich das Format in 15 Städten der DACH-Region mit 165 Editionen  etabliert. Seit der ersten Edition gilt dabei die goldene Regel: Ein Pitch dauert maximal sechs Minuten. Im Zuge der Corona Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 wurde dieses Format dann erstmals in den digitalen Raum gehoben. Damals jedoch weiterhin mit einem geographischen Fokus auf Städte wie Frankfurt, Köln, München, Hamburg und viele mehr. 

Im Jahr 2025 bricht die Pitch Club Online Edition mit der lokalen Orientierung der Events und ergänzt die Präsenzveranstaltungen. In zunächst drei Online Editionen liegt das Hauptaugenmerk auf den sachlichen Merkmalen der teilnehmenden Devs und IT Professionals. Die Pitch Club Online Edition bietet innovativen Unternehmen neben kompetenten Fachkräften, die sich auf die Bereiche Cybersecurity und SAP-Entwicklung spezialisiert haben, auch einen exklusiven Zugang zu hochqualifizierten weiblichen Entwicklerinnen und IT Professionals. Doch warum sind diese Spezialisierungen für Unternehmen aller Größen und Branchen so entscheidend?

Pitch Club SAP Edition

SAP ist Deutschlands größtes und international wichtigstes Softwareunternehmen. Ein wichtiger Stützpfeiler dieses Erfolgs ist die breite Streuung von SAP Produkten in deutschen Unternehmen, besonders im für die deutsche Volkswirtschaft so wichtigen Mittelstand. Knapp 50 % des deutschen Marktes für Enterprise-Resource-Planning-Systeme entfielen Mitte 2024 auf das Walldorfer Unternehmen. 

2027 endet jedoch der garantierte Support der SAP ECC Technologie, welche durch die neue SAP S/4HANA Technologie ersetzt werden soll. Dadurch entsteht ein massiver Umstiegsbedarf für Unternehmen, die noch über die alten Lösungen laufen. Einer Studie des IT-Weiterbildungsinstituts gfn zufolge planen 88 % aller Unternehmen mit SAP-Produkten einen Umstieg auf S/4HANA bis 2027. 

Der Markt für SAP-Entwicklung wächst dadurch beständig. Nach einer Umfrage der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe (DSAG) setzen 70 % der befragten Unternehmen Investitionen von mittlerem bis großem Umfang im Bereich der S/4HANA Technologie ein. Diese Investitionen müssen mit Produktivität und daher auch mit ausreichend Fachkompetenz gefüllt werden. 

Die Pitch Club SAP Edition am 23. April gibt Unternehmen die ideale Möglichkeit, Talente in diesem Bereich niedrigschwellig und auf Augenhöhe kennenzulernen und von sich zu überzeugen.

Pitch Club Female IT Edition

Aktuell sind in Deutschland knapp 150.000 Stellen in der IT-Branche unbesetzt. Diese Lücke zu schließen wird eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Bei der Besetzung der Vakanzen kann eine demografische Gruppe nur sehr ungenügend erreicht werden. Nur 16 % aller Beschäftigten sind Frauen und die Tendenz stagniert.

Dabei ist sich ein Großteil der Unternehmen einig, dass es dringend mehr Entwicklerinnen braucht, um auch in Zukunft auf dem Markt bestehen zu können. In einer Befragung des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) aus dem November 2023 gaben 83 % der befragten Unternehmen an, gerne mehr Frauen in ihren IT-Abteilungen einzustellen. 60 % finden, dass diverse Teams mit höheren Frauenanteilen innovativer und leistungsfähiger sind als homogene Teams. 

Dieses Problem erstreckt sich über den gesamten Karriereweg junger Informatikerinnen. Nur 20 % aller neuen Studierenden im Bereich Informatik sind weiblich. Dieser Umstand ist ein Hauptgrund dafür, dass 61 % aller Unternehmen die zu niedrige Zahl der weiblichen Bewerberinnen bemängeln. Dieses Problem zu lösen ist eine gesamtgesellschaftliche und vor allem bildungspolitische Aufgabe.

Dennoch müssen sich auch Unternehmen stärker bemühen, um für weibliche IT-Talente attraktiver zu werden. Knapp 30 % aller Unternehmen erkennen dabei einen hohen bzw. sehr hohen Handlungsbedarf beim Recruiting. Nur acht Prozent bieten jedoch bereits jetzt Programme zur Förderung weiblicher Talente an.

Die Pitch Club Female IT Edition am 28. Mai bietet hier die Möglichkeit, ein exklusiv weibliches Publikum mit innovativen Konzepten vom Unternehmen zu überzeugen. 

Pitch Club Cybersecurity Edition

Der 18. März 2025 wird vermutlich einer der wichtigsten Tage der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands werden. Im Deutschen Bundestag stimmen 512 Abgeordnete überwiegend aus den Fraktionen von SPD, CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen für eine Grundgesetzänderung, die ein Sondervermögen für den Ausbau der deutschen Infrastruktur und die Herausnahme von Verteidigungsausgaben über einem Prozent des BIP Deutschlands aus der Schuldenbremse zur Folge hat.

Dabei zwingt eine immer weiter digitalisierte Welt die kommende Bundesregierung förmlich dazu, einen Teil der freigewordenen Investitionsmittel in den Abbau des über Jahre größer gewordenen Investitionsstau der Cybersicherheit zu geben. Diese Maßnahmen dürften dazu führen, dass der Bedarf von Experten im Bereich der Cybersicherheit sowohl in Privatunternehmen, als auch in Strukturen der öffentlichen Hand kurz- und mittelfristig signifikantes Wachstum verzeichnen. 

Vor allem in der Privatwirtschaft gibt es erheblichen Nachholbedarf beim Schutz sensibler Daten. In einer Bitkom-Umfrage gaben neun von zehn Unternehmen an, im Jahr 2021 von Cyberangriffen und Industriespionage betroffen gewesen zu sein. 80 % gingen damals zusätzlich von einer Zunahme der Angriffe in der vorhersehbaren Zukunft aus.

Durch die zusätzliche Nachfrage wird es zunehmend schwieriger, diesen Bedarf zu decken. Qualifiziertes Personal im Bereich der Cybersecurity ist rar. Bis ins Jahr 2026 wird von einer Unterdeckung im Bereich von 100.000 Stellen ausgegangen. 

Die Pitch Club Cybersecurity Edition am 18. Juni bietet interessierten Unternehmen einen exklusiven Zugang zu vielversprechenden Professionals aus dem Bereich der IT-Sicherheit.

Weitere Informationen zu den genannten Editionen sowie ein Kontaktformular sind hier zu finden.

Categories
Allgemein Event review

PCDE #212 am 20.03. in München

Die Pitch Club Developer Edition #212 fand in der Isarpost Eventlocation in München statt und brachte Entwicklerinnen und Entwickler mit fünf innovativen Unternehmen zusammen. Jedes Unternehmen hatte sechs Minuten Zeit, um seine Technologien, Projekte und Karrieremöglichkeiten zu präsentieren. Anschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer offenen Fragerunde gezielt nachhaken und sich ein genaues Bild der jeweiligen Chancen und Herausforderungen machen.

Die stilvolle Atmosphäre der Isarpost bot den perfekten Rahmen für eine inspirierende Veranstaltung. Nach den Pitches ging es bei Snacks und kühlen Getränken in den lockeren Austausch – eine ideale Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und über mögliche berufliche Perspektiven zu sprechen.

Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Unternehmen, die engagierten Entwicklerinnen und Entwickler sowie das Team der Isarpost Eventlocation in München für eine rundum gelungene Pitch Club Developer Edition #212!

An der Pitch Club Developer Edition #212 nahmen folgende Unternehmen teil:

MGM Technology Partners Logo mgm technology partners vereint die Leidenschaft für Digitalisierung und erstklassige Enterprise-Softwareentwicklung, die Kunden nachhaltig voranbringt. Seit über 30 Jahren entwickelt das Unternehmen Webapplikationen für die Branchen Public Sector, Commerce und Insurance. Der Antrieb von mgm technology partners liegt in innovativen Lösungen und gemeinsamen Erfolgen. Dabei ist das Team der größte Stolz des Unternehmens: engagierte, talentierte und freundliche Menschen, die mit ihrer Vielfalt und Expertise einzigartige Projekte realisieren. Besonders im Mittelpunkt steht dabei die gelebte Wertschätzung innerhalb des Unternehmens.

Randstad Digital Logo Seit 1995 ist Randstad Digital Experte für digitale Innovationen. Als globales Technologieunternehmen der Randstad Gruppe bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Softwareentwicklung und IT-Consulting in den Bereichen Advisory, Customer Experience, Cloud, Digital & Product Engineering sowie Data & Analytics auf höchstem Niveau.

Randstad Digital engagiert sich für Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz. Die Vielfalt an Ideen, Erfahrungen und Perspektiven der Digital Engineers trägt maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.

BetterCallPaul Logo BettercallPaul wurde im Jahr 2012 mit dem Ziel gegründet, außergewöhnliche Software für geschäftskritische Vorhaben zu entwickeln und Unternehmen so zu einer optimalen Softwarelösung für ihre spezifischen Anforderungen zu verhelfen. An den Standorten in München, Stuttgart und Berlin unterstützen rund 130 Mitarbeitende Kunden in den Bereichen Software-Architektur, Prozessgestaltung, Enterprise-Architektur und Projektmanagement.

Das Team ist das größte Plus des Unternehmens. Jede einzelne Person ist hochqualifiziert und davon überzeugt, dass gute Software-Anwendungen nur entstehen können, wenn das Geschäft der Kunden verstanden wird – mit hoher Konzentration, Neugier und Aufmerksamkeit bis ins Detail.

Doch wer ist Paul? Paul ist keine Person, sondern ein Synonym für das gesamte Team – substanziell, nahbar, neugierig und einzigartig. Gemeinsam verbindet die Mitarbeitenden die Leidenschaft für spannende, zukunftsweisende Geschäftsmodelle und eine herausragende Software-Engineering-Kompetenz.

Materna Logo Materna zählt mit rund 4.500 Mitarbeitenden zu den führenden IT-Dienstleistern und realisiert Digitalisierungsprojekte für Kunden aus dem gehobenen Mittelstand, Konzernen und Behörden. Als international erfolgreiches, familiengeführtes Unternehmen berät und begleitet Materna seine Kunden in allen Aspekten der Digitalisierung und liefert maßgeschneiderte Technologien für eine agile, flexible und sichere IT. Dabei agiert das Unternehmen als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.

Accso Logo Software Engineering ist die Leidenschaft von Accso. Der Fokus liegt auf anspruchsvollen, individuellen Softwarelösungen, die gemeinsam mit den Kunden entwickelt werden. Von der Beratung über die Planung und Konzeption bis hin zur Implementierung begleitet das Unternehmen seine Kunden auf ihrem Weg der digitalen Transformation.

Seit der Gründung im Jahr 2010 unterstützt Accso Kunden aus verschiedenen Branchen an fünf Standorten: Darmstadt, Frankfurt, Köln, München und Cape Town. Mit über 2000 erfolgreich realisierten Kundenprojekten verfolgt das Unternehmen stets sein Ziel: Die Welt mit Software ein kleines Stück besser zu machen.
Categories
Allgemein

ilum:e bei der Pitch Club Developer Edition

Die Mainzer IT-Beratung ilum:e informatik ist seit 2000 in der Projektarbeit tätig. Dabei entwickelt das Unternehmen Softwarelösungen für Kunden aller Größen und Branchen. Zudem hilft die ilum:e ihren Klienten dabei, ihre analogen Geschäftsprozesse zu digitalisieren und somit effizienter zu machen. Viktor, Jonas und Frederic sind drei der insgesamt über 150 Mitarbeiter der ilum:e. Im Gespräch mit uns geben sie einen Einblick in ihre tägliche Arbeit, erläutern welche Herausforderungen sie in der Zukunft sehen und sprechen über ihre Erfahrungen mit der Pitch Club Developer Edition.

Wer seid ihr und welche Aufgaben habt ihr bei der ilum:e informatik ag?

Viktor: Ich bin Viktor Ershov, seit 2013 dabei und bin Application Portfolio Manager und Teammanager bei der ilum:e im Bereich Custom Development.

Jonas: Hallo, ich bin Jonas Greis. Als IT-Consultant bin ich seit Juni bei ilum:e im Bereich Smart Automation tätig und hatte bereits die Gelegenheit, das Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen.

Frederic: Ich bin Frederic Losem. Ich habe vor fast 15 Jahren direkt nach dem Studium bei der ilum:e angefangen. In dieser Zeit habe ich viele verschiedene Themenbereiche und Aufgaben betreut und bin derzeit als Teammanager für ein Team im CRM-Umfeld zuständig. Im Projektgeschäft kümmere ich mich hauptsächlich um die Architektur von Systemen, damit diese zum Kunden passen und auch langfristig ausgerichtet sind.

Was schätzt ihr an ilum:e als Arbeitgeber am meisten?

Viktor: Die lockere Atmosphäre, der freundschaftliche Umgang mit meinen Kollegen und die vielen Teamevents. Unsere flexiblen Arbeitszeiten und das hybride Arbeitsmodell schaffen eine gute Balance.

Jonas: Definitiv die ausgezeichnete Stimmung unter den Kollegen und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die spannenden Projekte und die aktive Förderung der Mitarbeiter sind weitere Pluspunkte, die den Arbeitsalltag bereichern. Gleichzeitig schätze ich die offene Unternehmenskultur, die auch Raum für Verbesserungen lässt – beispielsweise in den Bereichen Fortbildung und Büroausstattung.

Frederic: Da möchte ich vor allem zwei Punkte herausgreifen. Zuerst stehen natürlich eine überragende Firmenkultur und ein entsprechender Zusammenhalt. Kollegen sind nicht nur für temporäre Begleiter für die Arbeitszeit, sondern häufig auch private Kontakte für einen ganzen Lebensabschnitt. Dazu kommt eine riesige Vielfalt an technischen und fachlichen Herausforderungen, so dass es niemals langweilig wird. Dadurch, dass viele Kunden komplett andere Anforderungen haben, lernt man in kurzer Zeit unglaublich viel. Klar kann das auch mal anstrengend sein, aber insgesamt steht doch weiterhin der Spaß im Vordergrund.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?

Viktor: Neue Kollegen erwartet bei uns eine offene und freundschaftliche Firmenkultur, in der sich alle schnell willkommen fühlen. Nach der Arbeit steht alles offen: ob ein gemeinsamer Besuch des lokalen Markts für ein Glas Wein oder ein kreativer Abend mit Pen & Paper – neue Kollegen sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wir sind zudem breit aufgestellt in den verschiedenen Bereichen, die wir abdecken, und verfügen über umfassendes Fachwissen, das wir gerne teilen. Gleichzeitig freuen wir uns immer auf frische Impulse und spannende Themen, die neue Kollegen einbringen.

Jonas: Neue Kollegen können sich auf ein Umfeld freuen, das von Kollegialität und interessanten fachlichen Herausforderungen geprägt ist. Die Projekte bieten viel Potenzial für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Frederic: Vom ersten Tag an stehen eigentlich alle Türen unserer hilfreichen Kollegen offen, niemand wird allein gelassen, denn wir wollen alle gemeinsam tolle Projekte abliefern. Je nach Erfahrungslevel kann man direkt in Projekte starten oder wird erstmal sehr umfangreich auf diese vorbereitet. Weder wollen wir Kollegen „verheizen“ noch unsere Kunden durch schlechte Leistungen verärgern. Daher geht jeder erst dann zum Kunden, wenn wir sicher sind, dass er auch einen großartigen Job macht! Dies wird ergänzt durch eine Förderung von Wissensvermittlung und -austausch. Verschiedene Formate zur Weiterbildung von der Schulung bis zum Community-Event bieten einen Überblick in spannende Themen und eröffnen Möglichkeiten, sich näher mit diesen zu befassen. Neben dem Fachlichen ist wie schon erwähnt natürlich auch der Zusammenhalt sehr wichtig, so dass eigentlich ständig irgendein Event ansteht, bei dem man mit Mitarbeitern aus allen Bereichen zusammenkommen kann.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure (Entwicklungs-)Abteilung?

Viktor: Die größten Chancen und Herausforderungen für unser Unternehmen und den Bereich Custom Development sehe ich darin, stets mit den neuesten Technologien am Puls der Zeit zu bleiben. Ich freue mich darauf, innovative Lösungen für die vielseitigen Anforderungen unserer Kunden zu schaffen. Dabei begrüßen wir neue Kolleginnen und Kollegen, die mit frischen Ideen unsere Expertise weiter bereichern und gemeinsam mit uns wachsen möchten.

Jonas: Mit Blick auf die Zukunft sehen wir uns vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz vor spannende Herausforderungen gestellt – die wir jetzt nach und nach angehen. Wie wir uns heute in diesem Markt positionieren, entscheidet maßgeblich darüber, ob wir an den Innovationen in den kommenden zehn Jahren beteiligt sein werden.

Frederic: Für mich ist der größte Punkt einer, an dem wir auch aktiv arbeiten: Die Vermittlung von Wissen – und vor allem der Frage, wer eigentlich was weiß. Das ist bei einem stark wachsenden Unternehmen gar nicht so einfach. Durch die Vielzahl der verschiedenen Projekte haben alle Kollegen ihr Spezialwissen und keiner kann sich mit allen Belangen einer Software oder der fachlichen Prozesse auskennen. Hilfreich ist es dann, wenn man herausfinden kann, wer eigentlich schon Erfahrung mit einem Thema hat und mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, ohne dass man selbst das Ganze von Grund auf neu erarbeiten müsste.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?

Viktor: Die Chance, die man geboten bekommt, sich mal kurz und prägnant als Unternehmen vorzustellen und dadurch Leute für uns zu begeistern, die uns vielleicht noch nicht kannten.

Jonas: Die Möglichkeit, direkt mit vielen hochqualifizierten Interessenten ins Gespräch zu kommen. Diese unmittelbare Interaktion ermöglicht es uns, schnell herauszufinden, ob die Chemie stimmt und ob unsere fachlichen Vorstellungen übereinstimmen.

Frederic: Das Pitch-Format selbst – keine langwierigen Erklärungen, die mich vielleicht gar nicht interessieren, sondern das Wesentliche knapp auf den Punkt gebracht. Wenn man dann ein Interesse an weiterführenden Infos hat, sind direkt die Ansprechpartner da, die einem diese dann auch liefern können. Das Ganze in einer lockeren Umgebung mit Wohlfühlatmosphäre, in der man sich auf Augenhöhe begegnen kann.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE empfehlen?

Viktor: Ganz ehrlich – Nein. ABER das liegt auch nur daran, dass ich als Einziger aus meinem Freundeskreis in der IT-Branche arbeite. Für Leute, die bereits in dieser Branche arbeiten und vielleicht nach etwas Neuem suchen oder einfach mal interessiert sind, was es noch so auf dem Markt gibt, auf jeden Fall!

Jonas: Ja!

Frederic: Klar, vor allem, weil man durch die verschiedenen teilnehmenden Firmen auch auf Pfade kommt, die vielleicht abseits von dem liegen, was man sich bislang vorgestellt hat – und man nie gedacht hätte, welche spannenden Themen in Griffweite liegen!

Du bist auf der Suche nach spannenden IT-Jobs bei ilum:e und vielen weiteren spannenden Unternehmen? Dann ist die Pitch Club Developer Edition die perfekte Gelegenheit, um ungezwungen Kontakt zu den fachlich Verantwortlichen der Unternehmen aufzubauen. Alle kommenden Termine und das Bewerbungsformular findest du hier.