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Warum Gründerteams für Investoren so wichtig sind

Bei der Entscheidung, in welche Ideen Investoren ihr Kapital anlegen, sind mehrere Einflussfaktoren entscheidend. Dabei werden unter anderem Dinge wie die Idee selbst, die Monetarisierungs- und Skalierungsmöglichkeiten und die Profitabilität des Geschäftsmodells sowie die Attraktivität und Größe des Marktes betrachtet. Mit der wichtigste Punkt sind allerdings, unabhängig von der Idee, die Personen hinter der Idee – das Gründerteam! In diesem Blog erörtern wir, warum auf die beteiligten Personen so ein enormer Fokus gelegt wird und zeigen, was gute Teams ausmacht.

Bedeutung des Gründerteams

Die Teams hinter den Ideen sind oft wichtiger als die Ideen selbst. Die besten Pläne werden auf dem Markt mit einem schwachen Team dahinter kaum bestehen können. Doch warum ist das so? Ein starkes Gründerteam ist nicht nur in der Lage, eine Vision zu entwickeln, sondern auch fähig, diese voranzutreiben und entsprechend zu vermarkten. Vor allem in der Gründungsphase sehen sich Startups zahlreichen Herausforderungen und nicht vorhersehbaren Hindernissen ausgesetzt. Um das Unternehmen weiter auf Kurs zu halten und das Startup am Leben zu halten, ist ein sehr gutes, ausgeglichenes Gründerteam unerlässlich.

Schlüsseleigenschaften eines herausragenden Gründerteams

Herausragende Gründerteams zeichnen sich durch eine Vielzahl von Fähigkeiten aus. Eine passende Dynamik innerhalb des Teams ist unerlässlich, um sich von anderen abzuheben. Vor allem unter Druck ist eine effiziente Zusammenarbeit der Mitglieder essenziell. Von daher ist es von Vorteil, wenn sich das Gründungsteam bereits seit einiger Zeit auch in nicht einfachen Stresssituationen kennengelernt hat.

Auch fachlich ist eine ausgeglichene Aufstellung des Teams wichtig. Teams, die nur aus Technikern bestehen, sind bei Investoren bspw. eher unbeliebter, weil vermeintlich kaufmännische Kompetenzen fehlen. Andersherum sind die typischen BWL-Teams ohne entsprechende technische Kompetenzen im Team mindestens genauso unbeliebt. Daher ist es wichtig, dass sich die Fähigkeiten im Team passend ergänzen und die wichtigsten Fachbereiche komplementär abgedeckt werden. Ein weiterer Pluspunkt sind vorangehende Erfahrungen, die die vorhandenen Kompetenzen mit einer einschlägigen Vita untermauern und zumeist mit belastbaren Netzwerkpartnern einhergehen.

Zu guter Letzt sind Motivation und die Vision der Gründer wichtig, um ein erfolgreiches Gründerteam zu werden. Diese Komponenten sind notwendig, um das Unternehmen durch schwere Zeiten zu führen, um Hindernisse zu überwinden und letztendlich auch Geldgeber zu überzeugen.

Somit ist ein ideales Team interdisziplinär, motiviert und in der Lage, auch in Stresssituationen effizient zusammenzuarbeiten.

Das eigene Team ideal darstellen

Der letzte Schritt besteht darin, Investoren davon zu überzeugen, dass sich das eigene Team ideal für die Realisierung der eigenen Ideen eignet. Dies erfordert eine angemessene Darstellung und Vermarktung des Teams. Motivationen und Visionen sollten authentisch dargelegt werden können. Eine gute Präsentation hilft interessierten Investoren dabei, die Gruppe besser einschätzen zu können. Vor allem geschieht das durch den direkten Kontakt zwischen beiden Parteien. Junge Startups sollten daher im Prozess der Investorensuche möglichst alle Personen hinter dem Projekt persönlich vorstellen und ihren Beitrag zum Gesamten darstellen. Eine gute Darstellung steigert das Vertrauen der Kapitalgeber in das Team und ihre Vision.

Fazit

Ein starkes Gründerteam ist eine der wichtigsten Komponenten für den Erfolg eines Startups. Investoren legen oft mindestens genauso viel Wert auf das Team als auf die konkrete Idee oder das Produkt, da sie wissen, dass die Menschen hinter einer Idee entscheidend für deren Umsetzung sind. Schlüsseleigenschaften wie Teamdynamik, Fachkompetenz, Erfahrungen und Leidenschaft spielen eine entscheidende Rolle dabei, ein herausragendes Gründerteam zu formen. Gründer sollten sich bewusst sein, wie sie ihr Team am besten präsentieren können, um Investoren zu überzeugen, und dabei auf Storytelling und aktive Einbindung der Teammitglieder setzen.

Letztendlich ist es die Kombination aus einer starken Idee und einem herausragenden Gründerteam, die den Erfolg eines Startups ausmacht. Gründer sollten sich daher nicht nur auf die Entwicklung der Geschäftsidee fokussieren, sondern auch dafür sorgen, dass sich ein starkes Team hinter der Idee versammelt und diese voranbringt.
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Startups im Rhein-Main-Gebiet – eine Zusammenfassung des DSM 2022

Einmal pro Jahr veröffentlicht der Startup-Verband in Zusammenarbeit mit PwC den Deutschen Startup Monitor. Dieser ist eine der umfangreichste Befragungen der deutschen Startups-Szene und gibt daher einen recht detaillierten Überblick über die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern. Ergänzend zur bundesweiten Auswertung veröffentlichten der Startup-Verband und PwC eine Regionalauskopplung, die sich auf die Situation im Rhein-Main-Gebiet spezialisiert. Wir haben uns diese Ausarbeitung vorgenommen und die wichtigsten Punkte über Gründerinnen und Gründer der Region zusammengefasst.

Allgemeine Lage für Startups im Rhein-Main-Gebiet

Von den insgesamt 1.976 Startups, die der Deutsche Startup Monitor abbildet, stammen 134 aus dem Rhein-Main-Gebiet. Als Startups zählen Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind und eine hohe Wachstumserwartung bzw. Innovationskraft vorweisen können. Zusammen beschäftigten diese Startups Mitte 2022 1.835 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Startup-Szene im Rhein-Main-Gebiet konzentriert sich insbesondere auf zwei Standorte. Das Epizentrum bietet wie zu erwarten Frankfurt. Knapp 60 % der befragten Unternehmen sitzen in der hessischen Finanzmetropole. Gefolgt von Darmstadt, wo 17 % der Befragten Startups beheimatet sind, teilen sich diese zwei Städte beinahe vier Fünftel der regionalen Gründerteams unter sich auf.

Finanzen & HR in Rhein-Main überproportional repräsentiert

Der Blick auf die Branchenverteilung regionaler Gründer zeigt ein größtenteils homogenes Verhältnis zum Bundesschnitt. Mit 29% aller Unternehmen besetzt die Informations- und Kommunikationstechnologie einen klaren Spitzenplatz (30 % in Gesamtdeutschland). Auffällig ist, dass FinTech- und InsurTech-Startups genauso wie Unternehmen des HR-Sektors im Rhein-Main-Gebiet gegenüber dem Bundesschnitt deutlich überrepräsentiert sind (7 bzw. 8 % gegenüber jeweils 3 %).

Startups in Rhein-Main vorwiegend digital unterwegs

Digitale Technologien spielen im Arbeitsalltag neuer Unternehmen eine essentielle Rolle. Zwei von drei Gründerteams fokussieren sich ausschließlich auf digitale Produkte, wie Software-as-a-Service, Online-Plattformen aller Art, usw. Nimmt man Geschäftsmodelle dazu, die zumindest teilweise auf digitale Angebote setzen, landet man bei einer Quote von 90% aller Startups. Analoge und stationäre Konzepte sind dagegen nur noch sehr selten zu finden.

Gründungsteams in Rhein-Main werden diverser

Die internationale Ausrichtung der Region spiegelt sich immer mehr in den Teams von jungen Unternehmen wider. 34 % aller Beschäftigten haben so ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands. Auch beim Anteil von Gründerinnen holte das Rhein-Main-Gebiet einiges auf. Die gesamte Region liegt nun mit 20 % weiblicher Gründern exakt im Bundesschnitt. Frankfurt schlägt diesen Schnitt sogar mit einem Anteil von 23 %.

Rolle von Hochschulen bei Gründungen in Rhein-Main ausbaufähig

Zwar haben mehr als die Hälfte der Gründerinnen und Gründern mit Hochschulabschluss im Rhein-Main-Gebiet diesen auch in der Region gemacht, doch hapert es bei der Unterstützung seitens der Hochschulen noch stark. Nur 36 % aller Gründungen werden durch die Hochschule oder Universität unterstützt, im Bundesschnitt sind es 53 %. Unter den Top 3 Universitäten der Region (TU Darmstadt, Goethe Uni Frankfurt und JLU Gießen) schafft es bisher nur die TU Darmstadt, Ausgründungen mit nachhaltigem Erfolg zu unterstützen. Diese konzentrieren sich dann aber nahezu ausschließlich auf den MINT-Bereich.

Startups in Rhein-Main könnten Jobmotor werden

Auch auf dem Arbeitsmarkt werden Wachstumsunternehmen immer wichtiger. Drei von vier Startups verfügen bereits über eine Belegschaft, die im Durchschnitt 14,2 Mitarbeitende umfasst und somit seit 2021 um 5,3 Kolleginnen und Kollegen gewachsen ist. Dieser Trend scheint sich halten zu können. Nahezu alle befragten Unternehmen (92 %) planen, in den kommenden zwölf Monaten personell zu wachsen.

Kapitalaufnahme eines der großen Probleme für Gründer in Rhein-Main

Neben Problemen wie dem schwierigen Zugang zu Fachkräften oder der schwierigen Kundenakquise, klagen viele Gründer über eine zu große Barriere bei der Aufnahme von neuem Kapital. Nur jeder Dritte bewertet die Region hier als positiv, während knapp 40 % der Befragten dieses Thema als eine der zentralen Herausforderungen in der nahen bis mittelfristigen Zukunft sehen. Nur jedes zweite Gründerteam hat überhaupt schon einmal auf externe Finanzierung zurückgegriffen. Das übliche Finanzierungsvolumen für Gründer im Rhein-Main-Gebiet liegt bei 100.000 € bis 1.000.000 €, welches zur Hälfte aus staatlichen Fördermitteln bezogen wird. Vorausschauend wünschen sich viele der Befragten ein deutlich höheres Engagement von Business Angels oder strategischen Investoren.

Genau hier setzen wir mit dem Pitch Club bereits seit beinahe zehn Jahren an. Nach mittlerweile 27 erfolgreichen Editionen hatten 273 Startups die Möglichkeit, innerhalb von sechs Minuten ihre Ideen vor Business Angels und Investoren zu pitchen. Somit erhalten Gründerinnen und Gründer eine ideale Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre ihr Unternehmen zu präsentieren und neue Kontakte zu Investoren zu knüpfen.

Für das Jahr 2023 sind bisher zwei weitere Editionen geplant. Den Start markiert der Pitch Club #28 am 17. Mai im “TOKONOMA” in Frankfurt. Interessierte Startups können sich noch bis zum 30. April auf eine Teilnahme !.

Investoren, die auf der Suche nach spannenden Startups sind, können sich noch bis zum 16. Mai für den Pitch Club #28 !.

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Allgemein Interview

seleon bei der Pitch Club Developer Edition

Als Personalleiterin von seleon hat Hisnija Schilling bereits des Öfteren an der Pitch Club Developer Edition teilgenommen. Im Interview haben wir mit ihr über das Arbeiten bei seleon, die aktuellen Probleme und Herausforderungen bei der Personalrekrutierung und wie die PCDE sie bei ihrer Arbeit als Recruiterin unterstützt.

Wer bist du und welche Aufgaben hast du bei seleon?

Mein Name ist Hisnija Schilling und ich bin Personal- und Marketingleiterin bei der seleon GmbH. Als Personalleiterin sind meine Aufgaben sehr vielschichtig. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich das gesamte Personalmanagement in unserem Unternehmen koordiniere. Meine Herzensthemen sind dabei das gezielte Recruiting für eine optimale Mitarbeiterbesetzung und die passgenaue Personalentwicklung bei der seleon.

Was schätzt du an seleon als Arbeitgeber am meisten?

Ich bin selber seit 15 Jahre im Unternehmen und das hat viele Gründe. Neben einem attraktiven und sicheren Arbeitsumfeld in der Medizintechnik schätze ich persönlich bei seleon den großen Freiraum bei meiner Arbeit, die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und das familiäre und ehrliche Arbeitsklima über alle Ebenen hinweg. Das Wort Work-Life-Balance ist bei uns nicht eine Floskel, sondern eine gelebte Wirklichkeit. seleon unterstützt seine Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen, bietet zu jeder Lebenssituation passende Arbeitszeitmodelle an und hat auch nach der Pandemie die Möglichkeit offengelassen, im Home Office zu arbeiten, denn nicht der Arbeitsort entscheidet für uns, wie produktiv ein Mitarbeiter zum Schluss ist.

Auf was für eine Firmenkultur können sich neue Kollegen bei euch einstellen?

Unsere Firmenkultur zeichnet sich sicher durch viele Punkte aus, die wichtigsten sind eine ehrliche und transparente Kommunikation mit regelmäßigen Feedbackgesprächen. Der Umgang miteinander ist immer vertrauensvoll, wodurch wir einen sehr offenen Umgang mit Konflikten und Fehlern leben. Ein weiterer Pluspunkt ist nicht zuletzt die persönliche Wertschätzung seitens unserer Führungskräfte. Wir glauben, dass nur eine vertrauensvolle und faire Arbeitskultur uns im Unternehmen befähigt, unsere täglichen Herausforderungen und Aufgaben erfolgreich zu meistern.

Wo siehst du in Zukunft die größten Herausforderungen für eurer Unternehmen und insbesondere eure HR-Abteilung?

Für den HR-Bereich ist es sicherlich das Thema qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und zu halten. Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für unser Unternehmen. Sie sind es, die Ideen entwickeln, Innovationen vorantreiben und den Erfolg unseres Unternehmens sichern. Der Fachkräftemangel macht sich bei uns nicht stark bemerkbar, auch wenn viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignetes Personal zu finden.

Dieser Mangel ist ein Thema, das in den letzten zwei Jahren sicher noch stärker an Bedeutung gewonnen hat. Um dieser Herausforderung zu begegnen, sind Unternehmen gezwungen, neue Wege zu beschreiten und innovative Ansätze zur Besetzung von wichtigen Schlüsselpositionen zu finden.

In welcher Funktion hast du Erfahrungen mit der PCDE gemacht?

Als Personalleiterin habe ich die PCDE nur von Unternehmensseite erlebt. Dabei habe ich als Ansprechpartnerin der HR meine Kollegen aus der Entwicklung auf den Events begleitet und stand den Devs für spezifische Fragen zu HR-Themen wie Arbeitszeitmodelle, Home-Office Regelungen, etc. zur Verfügung.

Was hat dir an der PCDE besonders gefallen?

Ich müsste die Frage umdrehen und mir überlegen, was mir nicht gefallen hat… und da würde mir nichts einfallen. Der PCDE ist für mich ein wichtiger Teil in der Personalbeschaffung, um mich als Unternehmen zu positionieren und motivierte und passende Mitarbeiter zu finden. Das ganze Konzept mit einer perfekten Organisation funktioniert für uns bereits seit vielen Jahren sehr gut und ich bin sehr dankbar, dass ich dank der PCDE etliche Mitarbeiter für unsere Entwicklungsabteilung finden und halten konnte.

Würdest du deinem besten Freund eine Teilnahme an der PCDE als Dev empfehlen?

Ja, unbedingt! Die Möglichkeit, viele tolle Tech-Unternehmen geballt an einem Abend kennenzulernen, ist außergewöhnlich. Zudem man die Möglichkeit hat, in einer lockeren After-Work-Atmosphäre in persönlichen Gesprächen den Kontakt zu jedem Unternehmen zu vertiefen – und das bei kühlen Drinks, guter Musik und einem tollen Ambiente. So muss Recruiting im Jahr 2023 sein!

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AI Content Creation – Nützliches Tool oder doch nur Spielerei?

Die Künstliche Intelligenz hat besonders in den letzten Jahren einen enormen Schritt nach vorn gemacht! Heute wird KI bereits in nahezu allen Bereichen eingesetzt. Digitale Assistenten, wie Siri, Alexa oder Chatbots im Kundensupport, lernen mit KI fortschrittlicher auf individuelle Fragen und Probleme der Nutzer zu reagieren. Onlinedienste, wie YouTube und Netflix, nutzen KI-Technologien, um Empfehlungen für Nutzer zu optimieren. Bei Spielen wie Schach oder Go besiegen Künstliche Intelligenzen mittlerweile sogar die Granden der jeweiligen Spiele.

Im Bereich der Contenterstellung schwärmen immer mehr neue Startups auf den Markt, um mit noch besseren Algorithmen die aufzuwendende Zeit von Autoren einzusparen. Besonders der Release der ChatGPT-Technologie des amerikanischen Unternehmens OpenAI hat den Hype noch weiter entfacht. Doch taugen diese Tools auch für größere, komplexere Texte oder handelt es sich aktuell noch um Tools, die zwar gute Social Media Captions liefern können, aber den Anforderungen für die Erstellung von komplexen Texten noch nicht gewachsen sind?

Wir haben das Programm “AI21 Studio” des israelischen Entwicklers AI21 Labs getestet und versucht, einen Blogbeitrag zum Thema “6 Tipps zur erfolgreichen Mitarbeiterbindung” zu generieren. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

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1. Auf Ideen und Probleme der Mitarbeiter eingehen

Nichts ist für einen Mitarbeiter frustrierender, als wenn er eine Idee oder ein Problem hat und nicht die richtige Person erreicht. Wenn ein Mitarbeiter eine Idee hat, denkt er eher darüber nach, wie er dem Unternehmen zu mehr Wachstum verhelfen kann, was wiederum die Mitarbeiterbindung stärkt.

2. Auf ein gutes Betriebsklima achten
Jeder Mensch hat andere Vorlieben, wenn es darum geht, wie er/sie arbeiten möchte. Manche Menschen arbeiten gerne in Gruppen, andere ziehen es vor, allein zu arbeiten. Manche Mitarbeiter mögen es ruhig, andere bevorzugen eine laute Umgebung.

Daher ist es wichtig, auf das Arbeitsumfeld zu achten, da die Mitarbeiter einen Großteil ihres Lebens im Job verbringen. Ein angenehmes, unterstützendes, produktives und stressfreies Arbeitsumfeld kann den Unterschied zwischen einem loyalen Mitarbeiter und einem, der bereit ist, das Unternehmen zu verlassen, ausmachen.

3. Gute Arbeit loben
Anerkennung und Lob für die Arbeit eines Mitarbeiters sind von großer Bedeutung für die Loyalität der Mitarbeiter. Wenn ein Mitarbeiter für seine gute Arbeit anerkannt wird, weiß er das zu schätzen, und diese Anerkennung kann ihn motivieren, auch in Zukunft hart zu arbeiten.

4. Mitarbeiter ins Recruiting einbeziehen
Die Einbindung der Mitarbeiter in den Einstellungsprozess kann die Loyalität der Mitarbeiter stärken. Jeder möchte für ein Unternehmen arbeiten, das sich um seine Mitarbeiter kümmert. Wenn also die Mitarbeiter in den Einstellungsprozess einbezogen werden, wird der Arbeitgeber als fürsorglich dargestellt.

5. Auf ausgewogene, spannende und herausfordernde Aufgaben achten
Wenn Mitarbeiter gelangweilt sind, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie unzufrieden sind, was zu einem Rückgang des Mitarbeiterengagements führen kann. Ein ausgewogenes, spannendes und herausforderndes Arbeitsumfeld kann dazu beitragen, die Abwesenheit von Mitarbeitern zu verringern und die Mitarbeiterbindung zu fördern.

6. Freiheiten in der Arbeitsausführung lassen
Manchmal brauchen die Mitarbeiter ein wenig Freiheit, wenn es darum geht, wie sie ihre Arbeit angehen. Obwohl diese Freiheit einige Risiken mit sich bringen kann, geht sie Hand in Hand mit dem Engagement der Mitarbeiter. Mitarbeiter, die das Gefühl haben, dass man ihnen vertraut und sie ermächtigt, sind eher bereit, sich loyal zu verhalten.

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Auch, wenn die textliche Vielfalt teilweise heraussticht, ist es noch recht offensichtlich, dass lange Texte generisch erstellt worden sind und die textlichen Zusammenhänge zwischen den Absätzen noch nicht die Qualität eines menschlichen Autors ersetzen können. Für kurze Einleitungen oder Texte für Soziale Medien bieten AI-Content Creation Tools aber bereits eine gute Möglichkeit, Zeit und Ressourcen zu sparen.

Der Pitch Club bietet sowohl Startups als auch Investoren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz auch im Jahr 2023 wieder eine passende Gelegenheit, das eigene Unternehmen bzw. das Portfolio weiterzuentwickeln und auszubauen. Die Termine für die Pitch Events in diesem Jahr sind der 17. Mai sowie der 13. September.

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Sequoia Report – Auf Startups kommen schwere Zeiten zu

Nach Jahren der günstigen Kapitalbeschaffung mit horrenden Unternehmensbewertungen stehen Unternehmen und insbesondere Startups “Momente der Ungewissheit” bevor. So oder so ähnlich lauten zumindest die Urteile, die verschiedene Venture Capital Unternehmen und renommierte Inkubatoren über die aktuelle Marktlage getroffen haben. Die Formulierung “Momente der Ungewissheit” stammt aus der Feder der kalifornischen Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital und fiel während eines Zoom-Meetings Mitte Mai, mit den Entscheidern von knapp 250 Startups aus dem Portfolio des Unternehmens. Ein Manuskript der Präsentation ist öffentlich einsehbar, dieses möchten wir in diesem Blog etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Das Unternehmen Sequoia Capital wurde 1972 gegründet und sitzt seitdem in Menlo Park, hier haben neben dem Facebook-Mutterkonzern Meta auch Firmen wie der Google-Mutterkonzern Alphabet ihre Hauptquartiere aufgeschlagen. Sequoia Capital tritt hauptsächlich als Kapitalgeber für Startups im Techbereich auf. Neben den oben genannten Unternehmen war Sequoia unter anderem früh an YouTube, Apple, WhatsApp, PayPal, Instagram, LinkedIn, Oracle und Zoom beteiligt.

Sequoia Report: In der Krise lieber vorsichtig als nachsichtig


Meetings zwischen Sequoia und all ihren Portfoliounternehmen, wie Mitte Mai, finden jährlich statt. Dabei ist Sequoia bekannt dafür, in ihren Prognosen nicht mit Worst Case Szenarien zu geizen. 2020 schätzten die Experten die Regression an den Finanzmärkten, die durch den Ausbruch der Corona-Pandemie entstand, als deutlich langwieriger ein. 2008 hätte der Titel des Meetings im Angesicht der Finanzkrise mit “R.I.P. Good Times” wohl kaum dramatischer gewählt werden können.

Als Resümee des diesjährigen Treffens steht vor allem die aktuell kostspielige Beschaffung von frischem Kapital. Gründe hierfür liegen laut dem Report vor allem an der angespannten geopolitische Lage, der weltweit ausufernden Inflation und die dadurch hervorgerufenen fiskalpolitischen Reaktionen der Zentralbanken. Auch die Lage an den Finanzmärkten leistet seinen Beitrag. Seit November 2021 liegt der Nasdaq mit knapp 30 % im Minus, was den drittgrößte Abfall der Geschichte markiert. Von einer V-förmigen Erholung, wie es sie nach der Corona-Pandemie gab, ist daher nicht auszugehen.

Sequoia rät, aufgrund der unvorhersehbaren Zukunft seinen Startups “mit dem Schlimmsten zu rechnen”. Somit sei man am besten aufgestellt, um jegliche Herausforderung erfolgreich meistern zu können. Ähnliche Befürchtungen äußerten in den letzten Wochen neben dem weltbekannten Accelerator Y Combinator auch Investmentunternehmen wie Tiger Global und D1 Capital.

Unternehmensreaktionen auf die aktuelle Krise


Sequoia selbst stellt seine Investmentstrategie derweil um. Wo bisher das Wachstum des Portfolios an oberster Stelle stand, ist nun Profitabilität das A und O. Auch bei den führenden Tech-Startups hält langsam die Prämisse “Profit first” Einzug. Das indische Unicorn “Ola” gab bereits die Streichung von knapp 2.100 Stellen bekannt. Auch bei europäischen Scaleups, wie Klarna, Gorillas oder dem türkischen Lieferdienst Getir, sind bereits Entlassungswellen gestartet.

Auf der anderen Seite haben die deutschen Unicorns Personio und auch Trade Republic in Q2 2022 noch frisches Kapital auf einer höheren Bewertung im Vergleich zur vorangegangenen Finanzierungsrunde eingesammelt. Die genauen Konditionen der neuen Runde sind allerdings nicht bekannt. Durch eine erhöhte Liquidationspräferenz oder Mindestverzinsung können Down Rounds oftmals vermieden werden.

Kapitalbeschaffung wird nicht einfacher


Ob die Worst Case Szenarien sich nun bewahrheiten oder nicht, das Klima der Kapitalbeschaffung für Tech-Firmen im Growth-Bereich wird definitiv rauer und auch das Börsenfenster für Exits wird sich wahrscheinlich nicht allzu schnell wieder öffnen. Eine ausreichende Kapitalausstattung mit langer Runway oder sogar Profitabilität wird aktuell nicht nur an den Kapitalmärkten, sondern auch an den Private Markets, klar präferiert.

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PCDE während der Coronapandemie

Die ersten 46 Editionen der Pitch Club Developer Edition folgten einem gewohnten Bild – eine coole Location, spannende Pitches, eine lockere Atmosphäre, kühle Drinks und interessante Gespräche. Unterschiedlichste Unternehmen, von zahlreichen DAX-Konzernen über diverse mittelständische Betriebe bis hin zu Startups, kämpften auf der Pitch Club Bühne in sechsminütigen Pitches um die Gunst von Softwareentwicklerinnen und Sofwareentwicklern. Dann, im März 2020, wurde alles anders – die Corona-Pandemie begann die Welt zu verändern.

 

Auf einmal verschoben sich die Prioritäten radikal, die Einhaltung von Abständen und das Tragen von Masken wurden zur Gewohnheit. Spürbar wurden Veränderungen auch in der Arbeitswelt. Unternehmen mussten sich, sofern möglich, auf mobiles Arbeiten umstellen. Personalbeschaffungsprozesse wurden komplett umgekrempelt. Neue Mitarbeiter starteten in den neuen Job, ohne die zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten je in persönlicher Nähe gesprochen zu haben. 

 

Herausforderungen kamen auch auf die Pitch Club Developer Edition zu. Die Verordnungen zur Durchführung von Veranstaltungen wurden ständig angepasst. Zum Schutze der Allgemeinheit und um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern, wurde die Pitch Club Developer Edition zunächst als Online Edition umgesetzt. Dies war für alle langjährigen Teilnehmer eine Umstellung. Dennoch konnten die Unternehmen ihre freien Stellen durch die Pitch Club Developer Edition besetzen und waren ebenso wie die teilnehmenden Softwareentwickler von der Umsetzung begeistert. Denn ein Problem bestand neben der Pandemie weiterhin: Der Mangel an Fachkräften in der IT Branche. 

 

Nach den Online Editionen und mit einer zumindest scheinbaren Kontrolle der Pandemie, wurden die Veranstaltungen unter speziellen Hygiene- und Sicherheitskonzepten, in noch größeren Locations, unter der Berücksichtigung der 3G bzw. 3G+ Regel oder 2G bzw. 2G+ Regel durchgeführt. Die Pitch Club Developer Edition ist mittlerweile in allen möglichen Szenarien erprobt. 

 

Seit der letzten “regulären” Edition im März 2020 wurden zusammenfassend 14 Online-Editionen und 14 coronakonforme Präsenzveranstaltungen durchgeführt, von denen 7 als hybride Editionen mit parallelem Livestream durchgeführt wurden. Zudem ergänzt seit März 2021 die onlinebasierte Reverse Recruiting Plattform Pitch Club DevLane das Produktportfolio der Pitch Club AG.

 

Im Jahr 2022 sind, insofern die Pandemie dies zulässt, weitere coronakonforme Präsenzveranstaltungen geplant. Den Start machen drei Veranstaltungen im Januar, angefangen mit der PCDE #100 in Hannover am 13.01., gefolgt von der PCDE #101 in Hamburg am 20.01. und der PCDE #103 in Berlin am 27.01.

 

Du fühlst dich von den kommenden Editionen angesprochen? Dann verliere keine Zeit und melde dich jetzt für die Edition in deiner Stadt an. Wir freuen uns, dich zu sehen!

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5 Tipps für Programmierer*innen

5 Tipps für Programmierer*innen
– Wie Du deinen Arbeitsalltag erleichterst

Auch wenn man fachlich als Programmierer*in und Softwareentwickler*in super Arbeit leistet und sich im Dschungel der extravagantesten Programmiersprachen einwandfrei zurechtfindet, gibt es jedoch im Arbeitsalltag – wie bei so fast jedem Job – die ein oder andere Herausforderung. Damit du diese teilweise vermeidbaren Anstrengungen ohne großen Aufwand meistern kannst, haben wir dir ein paar Tipps und Tricks zusammengeschrieben.


1. Mach es deterministisch

Ein „deterministischer Algorithmus“ ist ein Algorithmus, der vorhersagbar abläuft. Damit ist gemeint, dass er bei gleichen Ausgangsbedingungen – oder, im Falle des Programms, bei gleichen Eingabewerten – immer dieselben Schritte durchläuft und dasselbe Ergebnis liefert. Vorhersehbare Resultate. Das Universum und all seine Zustände haben absolut keinen Einfluss auf diese Berechnung. Das ist deterministisch.

Somit ist es vielleicht im ersten Schritt mehr Aufwand, Module und Software deterministisch zu programmieren, jedoch zahlt sich die Arbeit für dich am Ende aus, da Du weniger Pflegeaufwand und Zeit für Nacharbeiten, sowie Korrekturen investieren musst. Es erlauben fast alle Programmiersprachen Determinismus, sogar prozedurale Sprachen wie PL/SQL. Somit lass den „nicht-deterministischen“ Stil nicht irgendwann zurückschlagen, sondern lehne dich lieber zurück und betrachte Dein von A bis Z durchdachtes Werk.

 

2. Sei für alles bereit

Murphys Gesetz: So nennt man die Annahme, dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schief gehen wird. Dies kann man auf jede Lebenslage adaptieren und dieses Gesetz sollte man natürlich auch als Programmierer*in im Kopf behalten. Die Arbeitswelt, in der wir uns bewegen ist im Gegensatz zur Software, die wir programmieren, nicht deterministisch – leider! Somit muss man immer mit dem Unerwarteten rechnen. Trainiere dich darauf alle Situationen, die eintreten können hervorzusehen und sei gewappnet. So behältst Du deine innere Ruhe und Entspannung, wenn diese Situationen dann tatsächlich eintreffen.

 

3. Einfach loslegen

Auf wird man ein guter Programmierer*in? In dem man es einfach macht! Sei selbstbewusst und glaube an dich, denn großartige Software wurde noch nie an einem einzigen Tag geschrieben. Auch die besten Programmierer*innen der Szene entwickeln sich stetig weiter und arbeiten jeden Tag daran besser zu werden. Du willst eine neue Programmiersprache lernen? Dann mache es einfach!

 

4. Werde Experte

Auf lange Sicht macht es sicherlich Sinn sich zu spezialisieren. Vor allem, wenn Du dich auf eine existierende Nische konzentrierst und in diesem Gebiet richtig gut wirst, dann wird dadurch dein Marktwert erheblich gesteigert. Full-Stack-Entwickler*innen geraten irgendwann aus Zeitgründen oder weil gewisse nicht-deterministische Situationen nicht vorhergesehen werden können, an ihre Grenzen und dann sind Spezialisten gefragt. Mach somit etwas lieber richtig gut, statt alles nur „ganz okay“.

5. Keep it simple

Albert Einstein hat mal gesagt: „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

Komplexität kann man auf Dauer schwer handhaben, weder auf dem Gebiet der Software noch in anderen Lebensbereichen. Klingt im ersten Moment einfach und verständlich, nur oft nimmt die Programmierung von „Einfachheit“ mehr Zeit und Erfahrung in Anspruch, da man bspw. direkt alles Unerwartete miteinbeziehen muss in der Planung. Doch zum Glück gibt es ein paar Regeln, an denen du dich orientieren kannst, wie zum Beispiel, dass Methoden und Funktionen nur wenige Parameter haben sollten. 

Wir sind sicher, dass Dir der ein oder andere Tipp vorher schon bewusst war oder zumindest nun dein Bewusstsein dafür geschärft ist. Denke immer daran: Der DAU muss in jede Überlegung miteinbezogen werden!

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Die fünf häufigsten Fehler bei einem Pitch 

Angelehnt an unseren vorherigen Beitrag ,,Die Erstellung eines Pitch Decks” möchten wir uns heute mit den fünf häufigsten Fehlern beschäftigen, die angehende, aber auch etablierte Startups während des eigentlichen Pitches beachten sollten. Denn ein übersichtliches Pitch Deck geht Hand in Hand mit dem eigentlichen Pitch an sich. Auch hier sollte sich anfangs wieder die Frage gestellt werden, an welches Publikum sich der Pitch richtet und dementsprechend an die Zielgruppe angepasst werden. 


1. Problem und Lösung nicht klar 

Die Basis eines jeden Pitches sollte stets in der Lösung eines dringenden und umfangreichen Problems stehen, das durch die Zielgruppe (!) validiert ist. Deshalb stelle Dir unbedingt die Frage, wie groß dieses Problem tatsächlich ist und welche Zielgruppe genau davon betroffen ist bzw. es zukünftig sein wird. Daran anschließend wird oftmals die Lösung des Problems – im Idealfall natürlich Dein Produkt oder Deine Dienstleistung – nicht verständlich erklärt. Wenn sowohl Dein 7-jähriger Neffe als auch Deine 80-jährige Oma verstehen, was Du genau machst, bist Du auf dem richtigen Weg Dein Produkt als Lösung des Problems inkl. des Geschäftsmodells einfach und verständlich zu erklären.

2. Fehlende Markteintritts-, Marketing- und Vertriebsstrategie 

Eine Idee einhergehend mit einem Produkt, das ein dringendes Problem löst, ist bereits eine gute Basis. Allerdings wird häufig eine klar definierte und mit KPIs unterlegte Marketing- und Vertriebsstrategie vernachlässigt. Wie kann ich das Produkt innerhalb eines bestimmten Zeitraums in den Markt einführen, um den avisierten “Product-Market Fit” durch entsprechende Kennzahlen zu validieren und, auf keinen Fall zu vernachlässigen, entsprechend zu skalieren? Welche Vertriebswege führen letztlich am effektivsten zu einer “Conversion” und final zu einer Kundengewinnung? Wie sieht die Customer Journey aus und wer ist Deine Persona (Prototyp für eine Gruppe von Nutzern)? Durch welche Marketing-Kanäle kann ich überhaupt meine Zielgruppe erreichen? Was kostet mich die Akquisition meiner Kunden über die einzelnen Kanäle und wie gestalten sich die “Unit Economics”?

3. Die Zahlen sind nicht bekannt

Einer der elementarsten Fehler, der Dir als Gründer*in, insbesondere bei einem Pitch vor Investoren passieren kann, ist es, Deine Zahlen nicht zu kennen. Vielleicht kann die Frage nach dem Gesamtumsatz pro Jahr noch einigermaßen logisch erklärt und hergeleitet werden, geht es jedoch in die Tiefe, scheitern viele Gründer*innen. Auch wenn Zahlen nicht jedermanns Lieblingsthema sind, solltest Du als Gründer*in diese im Schlaf kennen. Was verbirgt sich hinter Deinem Cashflow / Kapitalfluss, wie sieht Deine Gewinn-und Verlustrechnung inkl. zukünftiger Prognosen und deren Annahmen aus und welche Kosten birgt eine zukünftige Expansion? Eine auf soliden Annahmen beruhende Finanzplanung ist dafür unerlässlich. 

4. Kein Fokus auf der “Ability to Execute”

Häufig passiert es auch, dass Gründer*innen warten, bis ihr Produkt, zumindest in ihren Augen, perfekt ist. Denn letztlich entscheiden der Markt und die Kunden über den Erfolg Deines Produkts. Ziehe deshalb Deine Kunden und die bestehende Marktsituation immer wieder in die Weiterentwicklung Deines Produkts mit ein, hole Dir kontinuierliches, möglichst transparentes Feedback ein und setze dieses zeitnah um. Denn auch die “Time to Market” ist, insbesondere bei disruptiven Geschäftsmodellen in neuen Branchen, erfolgskritisch. Das stetige, möglichst schnelle, aber auch konzentrierte und sorgfältige Abarbeiten der täglichen Aufgaben ist dabei weitaus wichtiger als die beste Idee der Welt zu haben und sich zu sehr in theoretischen Gedankenkonstrukten zu verlieren.

5. Unrealistische Unternehmensbewertung

Am Ende Deines Pitches, in diesem Fall vor Investoren, solltest Du stets Deine avisierte Unternehmensbewertung vorstellen und damit einhergehend, welche Anteile du prozentual bereit bist abzugeben. Nicht selten ist diese jedoch unrealistisch dargestellt und basiert eher auf Wunschvorstellungen, als auf einer mit Zahlen und Deiner bestehenden “Traction” untermauerten Begründung.
Stelle Deine Annahmen plausibel dar, rechne verschiedene Bewertungsmodelle durch, wie bspw. das DCF-Verfahren, die VC-Methode oder die Peer-Group-Analyse und leite daraus Deine Bewertung ab. Auch wenn dies in frühen Phasen schwierig ist, solltest Du die Bewertungsmodelle anhand Deines Finanzplans durchrechnen, um auf die Fragen der Investoren besser vorbereitet zu sein. Überlege Dir schließlich auch gut den Einsatz passender, situationsgerechter Finanzierungsinstrumente und -arten. Von Mezzanine-Instrumenten, wie bspw. Optionsanleihen und Wandelschuldverschreibungen, über reine Eigenkapital-Investments bis hin zu Fremdkapitalinstrumenten sowie Fördermitteln steht eine breite Palette zur Auswahl


Gerne unterstützen wir Euch auch persönlich im Rahmen unserer auf Eure individuellen Bedürfnisse abgestimmten Pitch-Workshops und Coachings.

Mehr Informationen hierzu findet ihr unter https://thepitchclub.com/startup-coaching/

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Die Erstellung eines Pitch Decks

Eine bei insbesondere angehenden Gründern und Gründerinnen allzeit präsente Thematik ist die Erstellung eines (perfekten) Pitch Decks. Denn das Pitch Deck fasst die Essenz des Unternehmens, Teams und Geschäftsmodells zusammen und sollte demnach möglichst kompakt und verständlich gestaltet sein, um potentielle Investoren, Partner oder Kunden sowie zukünftige Mitarbeiter von dem Produkt / dem Unternehmen zu überzeugen. 

Abhängig von der Zielgruppe und des Kontexts der Übermittlung der Inhalte (Live Pitch vor Publikum vs. schriftliches Pitch Deck zur Aussendung) gibt es dementsprechend unterschiedliche Versionen. 

Bei unserem heutigen Blogbeitrag haben wir Euch die wichtigsten Punkte, die auf keinen Fall bei der Erstellung Eures Pitch Decks fehlen sollten, zusammengefasst.


Problem: 

Am Anfang eines jeden Pitch Decks sollte das bestehende Problem – das ihr identifiziert sowie validiert habt (“fall in love with the problem, not the solution”) und mit Eurem Produkt (auch Dienstleistung) lösen möchtet – beschrieben sein. Damit einhergehend ist oftmals eine kurze Skizzierung Eurer Zielgruppe und Eurer Kunden sinnvoll, die ihr gegebenenfalls im weiteren Verlauf näher erläutern könnt. 

Lösung: 

Euer Produkt sollte anschließend auf das identifizierte Problem als innovative Lösung und möglichen “Game Changer” folgen. Diese Slide könnt Ihr oftmals auch mit der Slide zum Produkt kombinieren.

Produkt: 

Als nächsten Schritt geht es um die konkreten Details des Produkts an sich. Einige Fragen, die ihr mit einbeziehen solltet, sind: Was genau stellt Euer Produkt dar, wie funktioniert es, wo und wie wird es produziert bzw. entwickelt und was sind die offensichtlichen Vorteile? Beschreibt es so einfach wie möglich und vergesst nicht, dass Ihr einen erheblichen Informationsvorsprung habt, da Ihr Euch seit Monaten oder sogar Jahren damit beschäftigt. Als Daumenregel gilt: Selbst Eure Oma und auch der siebenjährige Neffe sollte verstehen, was Ihr macht.

Markt: 

Das Potential Eures Produkts in dem bestehenden Markt genauso wie Eure Wettbewerber sollten ebenfalls angeschnitten werden. Wie groß ist der Markt (TAM), welches Marktsegment wollt Ihr davon angehen (SAM) und wieviel Marktanteil wollt / könnt Ihr unter realistischen Annahmen erreichen (SOM). Neben einem 3-bis max. 5-Jahres-Ausblick, konzentriert Euch insbesondere auf das erste Jahr und macht nicht den häufig gesehenen Fehler den Markt nur “top-down” zu betrachten, sondern vor allem “bottom-up” zu schauen, wie der Markteintritt gelingt und was realistische Kundenzahlen für die nächsten 3, 6 und 12 Monate sind.

Geschäftsmodell: 

Die Erläuterung Eures Geschäftsmodell stellt einen weiteren wichtigen Punkt des Pitch Decks dar. Wie verdient ihr Geld, was sind die Zahlungsströme und wie genau könnt Ihr Euer Startup auf Basis dessen zukünftig skalieren? 

Markteintritts- & Vertriebsstrategie: 

Wie funktioniert Euer Vertrieb / Marketing? Welche Kanäle benutzt ihr und was kosten Euch die einzelnen Kanäle? Zeigt vor allem die unterschiedlichen “Funnel” auf, über welche Ihr Kunden gewinnt und quantifiziert diese. Fangt frühestmöglich mit dem Vertrieb an, welcher auf einer ganzheitlichen Vertriebsstrategie fußen sollte, um durch den direkten Kundenkontakt stetig zu lernen und die Vertriebskanäle zu optimieren.

Traktion:

Weiterhin essentiell ist die Darstellung Eurer bisherigen Traktion, d.h. gibt es bereits einen “Proof of Concept” oder sogar einen plausiblen “Product-Market-Fit”. Welche Meilensteine habt ihr bisher erreicht habt und wo steht ihr momentan? Je nach Branche, Geschäftsmodell und Finanzierungsphase wären hier beispielsweise die bisher generierten Umsätze, akquirierten Kunden, die ersten unterschriebenen LOI’s oder auch Patentzulassungen von Interesse. 

Wettbewerbsanalyse & Wettbewerbsvorteile: 

Wer sind Eure direkten Wettbewerber und welche Hauptunterscheidungsmerkmale bietet ihr konkret als USP / Differenzierungsmerkmal? Warum seid ausgerechnet ihr das Top-Invest und werdet erfolgreich sein? 

Finanzierung

Die Höhe der gesuchten Finanzierung und die damit einhergehende Unternehmensbewertung sollte ebenfalls skizziert werden, genauso wie die geplante Mittelverwendung. Also konkret: Wieviel Geld benötigt ihr in den nächsten Jahren, wie viel Prozent der Unternehmensanteile seid ihr dafür bereit abzugeben und wozu benötigt ihr dieses Geld? Auch Eure vergangenen Finanzkennzahlen und Prognosen für die Zukunft sollten logisch plausibilisiert und realistisch nachvollziehbar dargestellt werden. 

Team:

Wer seid ihr, welchen Background könnt ihr vorweisen und warum seid ihr die richtigen Gründer, um Euer Produkt voranzutreiben? Idealerweise weist Ihr ein interdisziplinäres Team auf: CEO / Strategie, CTO / Techie sowie jemand aus der Industrie / z.B. CSO mit relevanter Industrieexpertise und -zugang sowie Vertriebsaffinität. Eventuell könnt ihr als Gründer oder Gründerin auf bestimmte Erfolge bzw. Meilensteine zurückblicken (z.B. Studium an einer renommierten Universität, frühere Arbeitgeber), die Eure Kompetenzen unterstreichen. Aber auch ein Beirat und / oder Mentoren können an dieser Stelle, wie z.B. ein “Quotenprofessor” ;), erwähnt werden. 


Gerne unterstützen wir Euch auch persönlich bei der Erstellung eines geeigneten Pitch Decks / Strategie- und Finanzierungsberatung im Rahmen unseren auf Eure individuellen Bedürfnisse abgestimmten Workshops und Coachings. 

Mehr Informationen hierzu findet ihr unter https://thepitchclub.com/startup-coaching/

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Recruitment Analytic Tools – Vorteile und wertvolle Insights

Angelehnt an unseren Blogbeitrag “Sieben nützliche Tipps für eine gelungene Recruiting Strategie” möchten wir heute einen sehr wesentlichen Punkt genauer unter die Lupe nehmen: Die Recruitment Analytic Tools.

Laut einer Studie der der ManpowerGroup haben rund 72,8 % der Unternehmen Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern. Dennoch messen und analysieren nur etwa 60 % der Unternehmen bestimmte Zielindikatoren, um ihren Bewerbungsprozess zu optimieren und die Kandidaten letztlich effektiver und kosteneffizienter anzusprechen.

Es gilt also: Trotz der Tatsache, dass es eine Fülle von talentierten Arbeitssuchenden gibt, erweist sich der Kontakt zu den bestmöglichen Kandidaten, einhergehend mit einer kontinuierlichen Verbesserung des Bewerbungsprozesses, noch für viele Unternehmen als Herausforderung.

An dieser Stelle kommen Recruitment Analytic Tools, wie z.B. Erecruit, Smartrecruiters, workable or softgarden ins Spiel.

Warum überhaupt Recruitment Analytic Tools?

Analytic Tools im Recruiting ermöglichen eine detaillierte Nachverfolgung der Performance des gesamten Recruitingprozesses eines potentiellen Kandidaten. Angefangen bei der Stellenbeschreibung, über die Ausrichtung und Usability der Karriereseite bis hin zu den einzelnen Schritten während des Bewerbungsprozesses, um kontinuierlich faktenbasiert Optimierungen vorzunehmen.

Welche Erkenntnisse bieten Analytic Tools für das Recruiting?

  • Kanäle: Eine wichtige Erkenntnis von Analytic Tools sind die Kanäle, über welche  die Kandidaten auf die ausgewiesene Stelle aufmerksam geworden sind. Dabei reicht es oftmals nicht mehr aus, eine einfache Stellenbeschreibung auf einer der vielen Online Jobbörsen zu veröffentlichen. Hinzu kommt, dass der Generationswandel deutlich spürbar ist: 74 % der Millenials gaben beispielsweise an, ihren derzeitigen Job über eine Social Media Plattform gefunden zu haben. Mit einer durchdachten Analyse der Quellen und einem gezielten Targeting der Bewerber, weiß der Recruiter fortan besser, auf welchen Seiten und Portalen es sich lohnt, verstärkt für die angedachte Stellenbeschreibung zu werben.

  • Karriereseite: Die unternehmenseigene Karriereseite stellt einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt im Bewerbungsprozess dar. Bestenfalls bietet sie dem Bewerber durch eine ansprechende Gestaltung und weiterführende Informationen wertvolle, authentische Einblicke in das Unternehmen, sodass der Kandidat den Bewerbungsprozess initiiert bzw. fortführt. Lässt sich allerdings eine hohe Ausstiegsrate bzw. ein Abbruch des Bewerbungsprozesses nach Besuch der Karriereseite feststellen, sollte den Ursachen hierfür auf den Grund gegangen werden. Zudem bieten Analytic Tools wertvolle Insights über den Traffic, den die Karriereseite erzeugt und vor allem durch welche Kanäle die meisten Bewerber zu der Karriereseite gelangen.

  • Stellenbeschreibung: Nach dem Aufruf der Karriereseite sollte die gesuchte Stelle einfach und logisch für den Bewerber zu finden sein. Anhand eines Analytic Tools ist zu erkennen, welcher Anteil der Bewerber nach Aufruf der Karriereseite den Bewerbungsprozess  abbricht und welcher Anteil auf die gewünschte Stellenbeschreibung klickt (und den Bewerbungsprozess im besten Fall weiterführt). Bricht der Kandidat den Bewerbungsprozess ab bzw. führt diesen nicht fort, nachdem er auf die Stellenbeschreibung geklickt hat, kann dies für Unstimmigkeiten in der Beschreibung stehen: Sind die Aufgabenbereiche zum Beispiel schwammig formuliert oder die Benefits des Unternehmens nicht deutlich genug hervorgehoben?

  • Bewerbungsformular: Ein sehr wesentlicher Punkt im Bewerbungsprozess ist das Ausfüllen des Bewerbungsformulars. Dieses sollte einfach auszufüllen, zeitsparend und ansprechend gestaltet sein. Doch oftmals gestaltet sich dieser Prozess, zum Beispiels durch das vorherige Erstellen eines persönlichen Bewerberprofils, als umständlich und zeitraubend. Dies ist in vielen Fällen bereits ein Punkt, an dem eine erhöhte Absprungrate im Bewerbungsprozess festgestellt werden kann, weshalb es sich lohnt, auch diese einzelnen Zwischenschritte genauestens zu analysieren.

Welche KPIs können gemessen werden?

Drei wichtige KPIs, die unter anderem durch Analytic Tools messbar gemacht werden können, sind die Cost per Application, die Quality of Application und natürlich die Time to Hire.

  • Die Cost per Application zielt auf eine möglichst effiziente Ressourcenallokation im Recruiting Prozess ab, indem die Kosten pro einzelner Stellenausschreibung verringert werden. Als Orientierungswert dienen hier die durchschnittlichen Kosten aller Stellenausschreibungen und granular betrachtet die des jeweiligen Fachbereichs.

  • Die Qualität der Bewerber spielt natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle und lässt gleichzeitig wertvolle Rückschlüsse auf das Bewerber Targeting über die jeweiligen Kanäle zu. Hierzu ist oftmals das Erstellen einer sogenannten Candidate Persona (Wunschbewerber) von Vorteil, um den Bewerbungsprozess effizient zu gestalten, indem primär passende Bewerber angesprochen werden.

  • Die gekonnte Auswahl der passenden Kanäle zur Schaltung der Stellenanzeige, gepaart mit dem Erstellen einer Candidate Persona schlägt sich letztlich auch in der Time to Hire nieder, also in der Zeit, die es braucht, den passenden Kandidaten für die jeweilige Stellenausschreibung zu finden. Eine kürzere Time to Hire wiederum spart dem Unternehmen Opportunitätskosten, die durch unbesetzte Stellen verursacht werden.