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Erfahrungsbericht Interview

ROOMHERO bei der PCDE#11

Heute reden wir mit Steven Cardoso, Gründer und CTO von ROOMHERO. Er war bei der PCDE#11 am 24.05.18 in Frankfurt am Main dabei und präsentierte ROOMHERO vor 80 vorselektierten Softwareentwicklern.

ROOMHERO ist ein digitaler One-Stop-Inneneinrichter, dessen Geschäftsmodell auf einer digitalen Prozesskette zur Einrichtung von Wohnungen basiert. Die ROOMHERO Unternehmenssoftware ist vernetzt mit Partnern aus Herstellung, Logistik und Montage in ganz Deutschland. So kann von der Planung bis zur Abnahme nahtlos eine Komplett-Einrichtung realisiert werden — aus einer Hand und zum Festpreis. Die Gestaltung sowie die Qualität der Abläufe in Verbindung mit der Einrichtungskompetenz bedeutet für Immobilienunternehmen eine enorme Reduktion von Aufwand und Kosten — und für Jobnomaden ein großes Plus an Wohnqualität im Zuhause auf Zeit.


Wer bist du? Beschreib uns kurz deinen Weg, der dich zu ROOMHERO geführt hat und was du bei ROOMEHRO machst.

Ich bin Steven, Mitgründer und CTO von ROOMHERO. Bereits in der Oberstufe war ich vom Gründen fasziniert — nicht zuletzt durch die damalige, explosionsartige Gründungswelle in Berlin und Deutschland. Während des Informatikstudiums habe ich dann Arthur, einen der Mitgründer und CIO von ROOMHERO, kennen gelernt. Gemeinsam haben wir bereits viele Ideen ausgebrütet und umgesetzt. Im Unibator, dem Startup Inkubator der Goethe Universität, haben wir dann Daniel, Norbert und Dominik kennengelernt und gemeinsam ROOMHERO gegründet.

Mein Tätigkeitsbereich bei ROOMHERO ist breit gefächert. Von der Bereitstellung von Arbeitsgeräten, der Programmierung unserer Anwendungen bis hin zur Provisionierung von Servern und dem Aufbau von Netzwerken habe ich bereits alle Tätigkeiten hinter mir.

Um dem Wachstum des Unternehmens gerecht zu werden, haben wir uns deshalb entschlossen, unsere IT weiter zu verstärken und sind dabei auf den Pitch Club gestoßen.


Warum ist Roomhero besonders attraktiv für Softwareentwickler?

Da IT heutzutage aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken ist, sind auch die Einsatzgebiete für Informatiker sehr breit gestreut. Ich denke, dass wir für einen Teil der Bewerber als Startup interessant sind, weil wir — im Gegensatz zu Beratern und Agenturen — in eigener Sache tätig sind. Wir produzieren und betreiben auf unsere Bedürfnisse maßgeschneiderte Softwaresysteme und kriegen unser Feedback direkt von unseren Mitarbeitern. Dies kann manchmal sehr gut ausfallen, manchmal auch weniger gut 😉

Ein großer Vorteil ist allerdings, dass wir sehr genau wissen, wie unsere Nutzer mit der Software umgehen und können diese auch relativ unkompliziert in den gestalterischen Prozess einbinden. Unsere Entwickler bauen so eine stärkere Bindung zu der Software auf und sind stolz darauf, wenn sie durch ihren Code den Alltag ihrer Kollegen erleichtern können.


Welche Position wolltet ihr durch die Pitch Club Developer Edition besetzen? Warum ist diese Position so wichtig für euren Erfolg?

Wir haben zwar im Vorfeld einige Positionen abgesteckt, die wir gezielt ansprechen wollten. Allerdings sind wir relativ offen in die Gespräche gegangen und haben auch Abweichungen vom Profil in Kauf genommen. Da sich gute ITler meist durch ihre schnelle Anpassungsfähigkeit und gute Auffassungsgabe auszeichnen, sollte man sich generell nicht zu sehr einschränken.

In erster Linie haben wir uns allerdings auf Softwareentwickler mit Erfahrung in Webtechnologien und Microservice-Architekturen fokussiert. In diesem Bereich suchen wir nach Verstärkung, insbesondere um die Entwicklung unserer bestehenden Softwaresysteme voranzutreiben und neue Projekte schneller zu starten.


Warum habt ihr euch für ein alternatives IT-Recruiting-Programm, wie die PCDE, entschieden?

Wir haben uns für die Pitch Club Developer Edition entschieden, da herkömmliche Recruitment-Verfahren meist mit einem mehrstufigen Prozess einhergehen, bis man die Kandidaten persönlich kennen lernt. Neben den technischen Skills sind auch Softskills und insbesondere die „Chemie“ zwischen den Bewerbern und dem Team für uns besonders wichtig. Durch den Pitch Club haben wir bereits eine vorselektierte Gruppe an Bewerbern, die sich durch die Pitches bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben und denen klar ist, welche Stellen zu besetzen sind und welche Skills hierfür benötigt werden. Man kann also direkt einsteigen, und die Bewerber bzw. das Unternehmen gründlich durchleuchten.

Ein weiterer Vorteil stellt sich dabei für beide Seiten: Während auf dem klassischen Wege meist Bewerberinnen und Bewerber mit nicht 100% passenden Fähigkeiten ausscheiden würden, haben Kandidaten beim Pitch Club die Chance, sich anderweitig zu beweisen.


Konntet ihr Kandidaten für eure Position finden oder andere interessante Kontakte knüpfen?

Wir haben sehr viele gute Gespräche geführt. Allerdings ist es auch schwierig mit den hier ansässigen Banken und Konzernen um Talente zu werben. Nichtsdestotrotz haben wir mit einigen Bewerbern weitergehende Gespräche geführt und konnten bis dato einen seniorigen Entwicklereinstellen.


Vielen Dank an Steven und das Team von ROOMHERO für das nette Gespräch und den Einblick in euer Unternehmen! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Um als Unternehmen oder Softwareentwickler an der Pitch Club Developer Edition teilzunehmen, bewerbt euch unter:

https://pcde.io/ (für Entwickler)

https://pcde.io/pcde-unternehmen/ (für Unternehmen)

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Erfahrungsbericht Interview

Was wurde aus: Authada

In dieser Rubrik stellen wir Euch regelmäßig Teilnehmer aus vergangenen Pitch Club Editionen vor.

Wir reden heute mit Authada. Das Startup wurde von Jörg Jessen, Andreas Plies und Robin Acker im Jahr 2015 gegründet. Authada war im Januar 2015 beim Pitch Club #3 in Frankfurt am Main dabei. Jörg und Andreas geben uns einen kleinen Einblick, was seitdem passiert ist.


Jörg Jessen, Gründer von Authada

Andreas Pliess, Gründer von Authada

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Jörg: Ich bin Jörg Jessen, geschäftsführender Gesellschafter der Authada GmbH.

Andreas: Und ich bin Andreas Plies, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. Zusammen mit Robin Acker haben wir Authada im Mai 2015 gegründet. Robin ist aktuell unser CPO.

Jörg: Genau, und Authada ist ein Cybersecurity-Startup und ein Spin-off der Hochschule Darmstadt. Wir bieten Lösungen für das Ausweisen in der digitalen Welt an. Unsere Produkte sind für eine mobile, digitale Identifizierung des Nutzers entwickelt — etwa für eine Kontoeröffnung bei einer Bank oder dem Kauf einer Prepaid-SIM-Karte. Dafür braucht der Nutzer lediglich seinen Personalausweis und seine sechsstellige PIN — zusammen mit der Authada-App kann er sich so aus der Ferne mit einem NFC-fähigen Smartphone rechtssicher und schnell legitimieren, statt zeitaufwändige Post- oder Video-Ident-Verfahren nutzen zu müssen.


Was ist seit Eurer Teilnahme am Pitch Club im Jahr 2015 passiert?

Jörg: Nach dem Pitch im März 2015 ist es Robin, Andreas und mir gelungen, einen sehr bekannten Business-Angel an Bord zu holen.

Andreas: Das war die Initialzündung, um dann im Mai 2015 unser bis dato durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Startup als GmbH in Darmstadt zu gründen. Nach dem Pitch ist also ganz schön viel passiert — im März noch auf dem Weg zum Gründer, im Mai waren wir drei dann Unternehmer.


Konntet Ihr durch Eure Teilnahme am Pitch Club wichtige Kontakte knüpfen und was haben diese Kontakte bewirkt?

Jörg: Ja absolut, denn wir hatten in Stefan Maas nicht nur einen großen Fürsprecher für uns gefunden, sondern auch durch die Verbindung zu Sebastian Schäfer hat sich eine ausgezeichnete Basis für neue und wertvolle Business-Kontakte sowie erste Investment Gespräche ergeben.


Was sind eure größten unternehmerischen Erfolge und Fortschritte seit der Teilnahme am Pitch Club?

Jörg: Unmittelbar nach der Teilnahme am Pitch Club war es natürlich die Gründung der Authada GmbH und die Beteiligung in uns, durch den Business-Angel. Damit verbunden war die Fortentwicklung und der erste personelle Aufbau ab Juni 2016 durch die Frühphasen-Beteiligung der in Frankfurt börsennotierten FinLab AG in uns.

Andreas: Neben diesen unternehmerischen Meilensteinen konnten wir aber auch produktseitig Ziele erreichen: unsere eID-Core Produkte für die verschiedenen Märkte fertig entwickeln.

Seit Beginn des Jahres 2018 sind diese auch durch das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)offiziell zertifiziert und damit sind wir das erste und einzige Unternehmen im Bereich der mobilen Identifizierung.


Beschreibt den wichtigsten Tag oder die wichtigste Entscheidung seit Eurer Unternehmensgründung!

Jörg: Ein ganz wichtiger Tag war für uns, Mitte Mai 2018, als wir mit dem ersten B2B Kunden live gegangen sind. Und das in dem äußerst anspruchsvollen Markt für Identifizierungslösungen und dann auch noch für Banken und FinTech-Unternehmen.

Unseren ersten Go-live haben wir mit ayondo zusammen bestritten, einem deutsch-britischen FinTech-Startup. Die nächsten Kunden — auch sehr bekannte Brands darunter — werden schon in diesem Sommer mit unseren Produkten live gehen.

Andreas: Jörg hat völlig recht: das Go-live mit unserem ersten Kunden war der Meilenstein auf den wir einfach mit viel Energie sehr lange hingearbeitet haben. Mittlerweile ja sogar mit einem Team von 25 Mitarbeitern.


Was hat euch den entscheidenden Impuls zur Gründung von Authada gegeben und was würdet ihr heute machen, wenn ihr diesem Impuls nicht gefolgt wärt?

Jörg: Der entscheidende Impuls kam schon sehr früh im Jahr 2013 durch den Gewinn des „Gründerwettbewerbs IKT Innovativ“ für Digitale Innovationen durch den VDI und VDE Deutschland.

Andreas: Stimmt, damals noch unter dem Arbeitstitel SECCO. Dann erfolgte eine hohe sechsstellige Summe als Investment über den Zeitverlauf bis 2016 durch das Exzellenz-Programm des BMWi, EXiST-Forschungstransfer und der Grundstein für den weiteren Erfolg durch die Hinzunahme von Management- und Gründer- Kompetenz, um das Spin-off aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft sozusagen auf die Straße zu bringen.

Jörg: Hätten wir dies nicht zu dritt zusammen mit unserem Professor als Link zur Forschung und Wissenschaft gemacht, dann hätte ich persönlich wahrscheinlich ein anderes Technologie-Startup gegründet oder mitgegründet, wie schon davor in Berlin und München. Aber zum Glück …


Wie würdet ihr die momentane Lage in eurer Branche beschreiben und was ist eurer Meinung nach das wichtigste, um in eurer Branche erfolgreich zu sein?

Jörg: Es ist schwierig von einer Branche zu sprechen, die wir mit unseren Produkten bedienen, denn es ist vielmehr das Thema „Digitale Identität des Einzelnen“ für alle denkbaren Marktsegmente, in denen sich ein Endnutzer entweder aus der Ferne legitimieren muss — aufgrund von regulatorischer Anforderungen in Deutschland und der Europäischen Union (EU).

Wenn wir nicht von der Fernidentifizierung sprechen, geht es alternativ um eine vor Ort Identifizierung mit dem Personalausweis. Immer jedoch kontaktlos über die NFC-Schnittstelle eines mobilen oder stationären Endgeräts.

Unser unternehmerischer Erfolg liegt in der breiten Akzeptanzunserer Produkte in den verschiedenen Marktsegmenten als ein Standard-Setting in Deutschland und in der EU.


Was ist eurer Meinung nach das Wichtigste, um als Gründer allgemein erfolgreich zu sein?

Andreas: Ausdauer! Um aus einer Idee und mithilfe von innovativen Technologien Produkte zu entwickeln, die auf dem Markt nachgefragt werden, braucht es vor allem Ausdauer.

Wir sehen eine Dreifaltigkeit von Eigenschaften, die für eine erfolgreiche Gründung entscheidend sind: hohe technologische Kompetenz und Detailbesessenheit, Prozessorientierung und Optimierung von Strukturen, Visionär sein gepaart mit strikter Vertriebsorientierung.


Das Pitch Club Team bedankt sich bei Authada für diesen Beitrag wünscht weiterhin viel Erfolg!

Pitch Club #16 — Female Edition findet am 12.9. in FFM statt! Bewirb dich als Startup unter: https://www.thepitchclub.com/startup/

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Erfahrungsbericht Interview

LILLYDOO bei der PCDE#11

Wir reden heute mit Jan von LILLYDOO. Er war bei der PCDE#11 am 24.05.18 in Frankfurt am Main dabei und präsentierte LILLYDOO vor 80 vorselektierten Softwareentwicklern.

LILLYDOO ist ein junges und schnell wachsendes Unternehmen, welches für hochwertige und besonders hautfreundliche Babypflegeprodukte steht. Unsere Produkte vertreiben wir über unsere Plattform WWW.LILLYDOO.COM im flexiblen Monats-Abo in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande und Spanien.

Derzeit arbeiten rund 60 Mitarbeiter an unserem Firmensitz in Frankfurt am Main in Bereichen wie Marketing, Business Operations oder Development. Bewerberinnen und Bewerber erwarten spannende, vielseitige Aufgaben in einem dynamischen Umfeld. Bei uns gibt es keine festgefahrenen Strukturen, vielmehr gestaltet sich der Arbeitsalltag abwechslungsreich mit offenen Kommunikationswegen und viel Gestaltungsspielraum.

Wer bist du und was machst du bei Lillydoo?

Mein Name ist Jan Gregor Emge-Triebel. Als Head of Development bin ich verantwortlich für alle Aufgaben, die in die Bereiche Entwicklung, Operations, Infrastruktur und Monitoring/Automation fallen. Darüber hinaus kümmere ich mich um Aufgaben in Bezug auf unser Team, wie beispielsweise Recruiting.


Was zeichnet euch als Unternehmen aus?

LILLYDOO ermöglicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich entsprechend der eigenen Talente und Interessen zu entwickeln. Wir sind ein diverses und hochmotiviertes Team, in dem jede und jeder von Beginn an Verantwortung übernehmen und die eigenen Ideen einbringen kann. Meiner Meinung nach, zeichnen auch die offenen Kommunikationswegeund unsere Feedbackkultur LILLYDOO als Arbeitgeber aus. Bei LILLYDOO wird jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter geschätzt und man darf aus Fehlern lernen.

Bei uns herrscht außerdem eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre mit vielen Annehmlichkeiten, wie ein gemeinsames Montags-Frühstück, kostenloses Obst und Getränke, flexible Arbeitszeiten und mobileArbeitsmöglichkeiten. Hinzu kommt das schöne, moderne Büro mit großen Holzschreibtischen und Lärmschutzpanels.


Warum ist LILLYDOO gerade für Softwareentwickler attraktiv?

Wir legen einen sehr hohen Wert auf Qualität, daher setzen wir auf eine umfangreiche Testsuite (End-to-End-Tests, Integration-Tests, Unit-Tests etc.).

Das hilft uns nicht nur im Alltag weiter, vielmehr erleichtert es neuen Entwicklern auch den Einstieg in unsere Codebase. Bei LILLYDOO haben wir außerdem eine ausgeprägte Lernkultur, z.B. in Form von Workshops oder dedizierten Trainingstagen.

Dadurch können wir neue Entwickler leicht mit unserer Infrastruktur und Arbeitsweise vertraut machen. Agile Entwicklung bedeutet bei uns mehr als ein Kanban Board und ein sortiertes Backlog.

Hier bei LILLYDOO kann jeder in regelmäßigen Meetings seine Ideen und Meinungen zur Roadmap der Company einbringen.


Welche bestimmten Charaktereigenschaften oder Fähigkeiten sollte ein Mitarbeiter grundsätzlich bei euch mitbringen? Worauf legt ihr Wert?

Wir bewerten unsere Kandidaten selten nach den klassischen Kriterienim Lebenslauf. Vielmehr steht im Vordergrund, welche Erfahrungen und neuen Skill-Sets ein Kandidat mit ins Team bringen kann.

In einem Unternehmen unserer Größe hat jede technische Entscheidung direkte Auswirkungen auf unser Daily-Business. Daher erwarten wir von unseren Bewerberinnen und Bewerbern ein solides Grundverständnis über Softwarearchitektur und Codequalität.

Letztendlich gibt es ein entscheidendes Einstellungsmerkmal: Eine Person sollte in unser Team passen. Wir verbringen nicht nur 40 Stunden die Woche miteinander, vielmehr wollen wir uns aufeinander verlassen und gemeinsam an Herausforderungen wachsen.


Welche Technologie-Stacks werden hauptsächlich bei euch genutzt?

Da wir hauptsächlich im Bereich Web unterwegs sind, nutzen wir natürlich den klassischen, bewährten LAMP Stack, bestehend aus: Linux, Apache, MySQL und PHP. Darüber hinaus besteht unsere Toolchain unter anderem aus NodeJS und Docker.

Für Tests setzen wir auf verschiedene sprachspezifische Frameworks und Selenium. Dies läuft dann auf unseren Integration- und Staging-Servern zusammen.


Was hat euch an der PCDE besonders gut gefallen?

Die PCDE überzeugt mit dem offenen und ehrlichen Kontakt zu guten Entwicklern. Wir bekommen hier die Möglichkeit, uns direkt bei potenziellen Anwärterinnen und Anwärtern vorzustellen und direkt auf ihre Fragen einzugehen. Die Erfahrung zeigt, dass die klassischen Recruiting-Kanäle häufig nicht die passenden Kandidatinnen und Kandidaten erreichen.

Bei der PCDE konnten wir sofort mit vielen Kandidaten Kontakt aufnehmen.


Konntet ihr Kandidaten für eure Position finden oder andere, interessante Kontakte knüpfen?

Auf dem Event durften wir mit einigen potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten sprechen, die sehr gut in unser Team passen könnten.

Zusätzlich haben wir einige Gespräche mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern geführt, mit denen wir nicht gerechnet hätten: So haben wir die Gelegenheit genutzt, um neben den klassischen Anwärterinnen und Anwärter für die Web-Entwicklung, auch mit Bewerberinnen und Bewerber für weitere Bereiche bei LILLYDOO zu sprechen. Darunter fallen Gebiete, die bei uns gerade im Aufbau sind, wie Business Intelligence / Big Data und Mobile App Development.

Seitdem führen wir Anschlussgespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten, haben bisher aber keine Stelle fest besetzt. (Stand: 07.06.2018)


Welche zukunftsweisenden Technologien sind eurer Meinung nach unverzichtbar/werden unverzichtbar sein?

Für die lokale Entwicklung und für unsere Testsysteme setzen wir bereits auf Docker Container. Diese Entwicklung wird sich sicherlich fortsetzen und in absehbarer Zeit auch auf unsere Live-Systeme übertragen werden.

Darüber hinaus steigen wir in die Entwicklung von mobilen Apps ein. Hier wollen wir auf native Anwendungen setzen und uns bewusst gegen den Trend von suboptimalen hybriden Apps stellen. Daher beobachten wir interessiert die Entwicklung von neuen Sprachen, wie Swift für iOS or Kotlin für Android.

Das Pitch Club Team bedankt sich bei Jan und dem LILLYDOO Team für die Teilnahme an der PCDE#11, diesen Gastbeitrag und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Um als Unternehmen oder Softwareentwickler an der Pitch Club Developer Edition teilzunehmen, bewerbt euch unter:

https://pcde.io/ (für Entwickler)

https://pcde.io/pcde-unternehmen/ (für Unternehmen)

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Erfahrungsbericht Interview

Was wurde aus: massUP

In dieser Rubrik stellen wir Euch regelmäßig Teilnehmer aus vergangenen Pitch Club Editionen vor.

Wir reden heute mit massUP. Das Startup wurde von Fabian Fischer und Partnern im Jahr 2015 gegründet. massUP war im Dezember 2016 beim Pitch Club #10 in Frankfurt am Main dabei. Fabian gibt uns einen kleinen Einblick, was seitdem passiert ist.


Fabian Fischer, Gründer von massUp

Wer seid ihr und was macht ihr?

Fabian: Wir sind massUp, ein Insurtech mit Sitz in Mainz und München, das eigene Versicherungsprodukte für den Konsumenten von heute entwickelt und mit der eigens entwickelten digitalen Lösung für B2B-Partner alles rund um die Versicherungen abwickelt. Banken, Shops oder auch Handel können so mit massUp von jetzt auf gleich Zusatzeinkünfte mit dem Versicherungsverkauf erzielen, ohne dass sie eigenen Aufwand haben. Und das machen wir mittlerweile weltweit.


Was ist seit Eurer Teilnahme am PC (aufgrund des PC;) passiert?

Fabian: Wir hatten beim und nach dem PC konkrete Investorengespräche, die Dichte relevanter Kontakte bei der Veranstaltung war wirklich hoch und wir hoffen, dass der ein oder andere davon in der nächsten Runde dabei ist.


Wie viel Geld konntet ihr durch den PC einsammeln?

Fabian: Wir hatten schon Angebote vorliegen, auf die wir dann zurückgegriffen haben. Aber wir gehen davon aus, dass die Kontakte aus dem PC in der nächsten Finanzierungsrunde relevant werden.


Was würdet ihr heute beruflich machen, falls ihr nicht gegründet hättet?

Fabian: Zum Glück bin ich ja schon seit 20 Jahren als Partner und Geschäftsführer für Agenturen im Digital-Umfeld aktiv. Auch dort liegen weiter spannende Aufgaben und Möglichkeiten.


Was sind eure Top 3 Erfolgsfaktoren für Startups?

Fabian:

  1. Das Business-Modell gerade in der Anfangsphase aktiv bis ins Detail challengen mit Experten, aber auch Startup-Machern, die vielleicht nicht aus Deiner Branche kommen.
  2. Von Anfang an auf Investorengespräche einstellen oder externe Unterstützung dazu holen. Die Investoren-Story aufzubereiten ist was anderes als die Story deines Produktes und man kann nicht früh genug anfangen.
  3. Nicht verrückt machen lassen, wenn Du mit 100 Investoren, Experten und anderen aus der Szene redest und der Großteil mit Deiner Idee nichts anfangen kann. Geht den meisten so und am Ende zählt, dass Konsumenten Dir glauben…