Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um diesen Wandel besser verstehen zu können, haben wir die aktuellen Studien von drei großen Akteuren auf dem HR-Markt ausgewertet und die wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Studien „Hiring Trends 25/26“ von Stepstone, „HR Insights Report 2025“ von Personio und „Jobs & Hiring Trends Report 2025“ von Indeed. Der Fokus der Auswertung lag auf der IT-Branche.
Der Markt dreht sich
Während sich Softwareentwickler vor zwei bis drei Jahren noch ihre Stelle aussuchen konnten, haben sie es aktuell auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so einfach. Zwar sind spezifische Fähigkeiten nach wie vor sehr gefragt, doch haben Recruiter Probleme, diese mit adäquat qualifizierten Kandidaten zu besetzen. 87 % der von StepStone befragten Recruiter sprechen von Einstellungsproblemen, die auf einen Mangel an passenden Fähigkeiten beruhen.
Die aktuelle Situation zwischen Rezession und Erholung trifft die IT besonders stark. Der Vormarsch der KI und die fortschreitende Digitalisierung erfordern weiteres Fachpersonal, vor allem in den Bereichen KI, Datenanalyse, Cloud und Cybersecurity. Gleichzeitig sinken die Recruiting-Budgets vieler Firmen aufgrund der aktuell schwachen Phase der deutschen Wirtschaft. Mit einer Time-to-Hire von im Schnitt acht Wochen steht die IT zwar besser da als beispielsweise Produktion oder Bauwesen, dennoch dauert die Besetzung einer offenen Stelle länger als vor der Corona-Pandemie.
Diese Marktverschiebung führt zu einem Paradigmenwechsel bei Personalentscheidern. 65 % von ihnen gaben gegenüber Personio an, bei aktuellen Einstellungen die Kompetenzen und Fähigkeiten der Kandidaten deutlich höher zu gewichten als die erlangten Abschlüsse. Dadurch gewinnen Zertifikate, Referenzen und andere nachweisbare Tech-Skills deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung öffnet den Markt der IT-Fachkräfte weiter für Quereinsteiger und Autodidakten, die sich in ihrer Karriere neu orientieren müssen.
KI bringt Veränderung in Einstellungsprozesse
Künstliche Intelligenz gewinnt insbesondere im Bereich der Personalabteilung zunehmend an Bedeutung. Laut Personio nutzen bereits 43 % der Personalabteilungen digitale Helfer für die Personalplanung und in knapp jeder dritten Recruiting-Abteilung übernimmt KI mittlerweile Aufgaben im Recruiting. Die Anwendungsbereiche reichen hier von der automatisierten Übereinstimmung von Bewerbungsunterlagen mit den jeweiligen Stellenanzeigen über Fluktuationsprognosen bis hin zur persönlichen Weiterbildung der eigenen Recruiter.
Gerade in der IT-Branche zeigt sich, dass die Fortbildung des eigenen Teams aktuell noch hinterherhinkt. Zwar steigert der Einsatz von KI die Effizienz, indem manuelle Aufgaben, die häufig im Akkord erledigt werden müssen, obsolet werden. 44 % der in den von Personio befragten Personalabteilungen beschäftigten Mitarbeiter bemängeln jedoch fehlende Schulungen im Umgang mit den neuen Tools.
Vertrauen als Erfolgsfaktor und Jugend als Zielgruppe
Der Trend zum mobilen Arbeiten in der Informatik ist längst Realität. Unternehmen, die kein Homeoffice für ihre Belegschaft anbieten, dürften es schwer haben, talentierte Fachkräfte anzuwerben. Laut der Personio-Studie arbeiten nur noch sechs Prozent aller in der IT beschäftigten Arbeitnehmer ohne Ausnahme im Büro, während 37 Prozent ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Dabei erfreuen sich hybride Konzepte besonderer Beliebtheit. 57 % aller Beschäftigten schätzen die Mischung aus sozialer Interaktion mit anderen Kollegen und der zeitlichen Flexibilität des Remote-Workings. Umfragen unter Informatikern ergaben, dass diejenigen, denen im Homeoffice vertraut wird, doppelt so motiviert sind wie andere und deutlich seltener einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Allerdings zeigt eine Studie von Indeed, dass Arbeitgeber wieder vermehrt die Rückkehr ins Büro forcieren, was sich negativ auf ihre Attraktivität als Arbeitgeber auswirken dürfte.
Auch in der IT hält langsam der demografische Wandel Einzug. Laut einer Umfrage von Personio nennen 36 % aller Unternehmen die Gewinnung junger Talente als größte Herausforderung bei der Besetzung offener Stellen. Dadurch gewinnt das Personalmarketing an Bedeutung, da sich der Fokus jüngerer Bewerber gegenüber älteren Generationen verschoben hat. Während das Gehalt bisher der Hauptgrund für die Annahme eines Jobangebots war, sind heute Purpose, Flexibilität in der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wichtiger, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Da sich diese Dinge nicht so leicht vermitteln lassen wie eine Zahl im Arbeitsvertrag, ist ein deutlich besser ausgebautes Employer Branding erforderlich, um junge Bewerber vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.
HR als Treiber der digitalen Transformation
Durch datengestützte Personalentscheidungen sind die Personalabteilungen von Unternehmen ein klarer Treiber der digitalen Transformation der Wirtschaft. Doch unabhängig davon, wie weit der Recruitingprozess digitalisiert wird, bleibt der menschliche Kontakt mindestens genauso wichtig – vor allem, um junge Talente anzuwerben.
Die Pitch Club Developer & IT Edition ist der ideale Ort, um auf Augenhöhe Kontakt zu IT-Fachleuten verschiedenster Disziplinen aufzubauen. Durch den direkten Austausch können Personaler bereits im ersten Schritt einschätzen, ob potenzielle neue Mitarbeiter zu Teams mit offenen Stellen passen. Darüber hinaus haben die Kandidaten hier die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten abseits von akademischen Abschlüssen darzulegen. Somit zeigt sich ein erstes Bild davon, ob die fachliche Kompetenz für die jeweilige Vakanz vorhanden ist. Schließlich wirkt sich die Teilnahme an der Pitch Club Developer & IT Edition auch positiv auf das Employer Branding eines Unternehmens aus, da sie die Bereitschaft signalisiert, neue Wege im Recruiting zu gehen, und die Nähe zu Kandidaten schon zu Beginn des Bewerbungsprozesses zum Ausdruck bringt. Die kommenden Termine sind hier zu finden.
Der Markt dreht sich
Während sich Softwareentwickler vor zwei bis drei Jahren noch ihre Stelle aussuchen konnten, haben sie es aktuell auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so einfach. Zwar sind spezifische Fähigkeiten nach wie vor sehr gefragt, doch haben Recruiter Probleme, diese mit adäquat qualifizierten Kandidaten zu besetzen. 87 % der von StepStone befragten Recruiter sprechen von Einstellungsproblemen, die auf einen Mangel an passenden Fähigkeiten beruhen.
Die aktuelle Situation zwischen Rezession und Erholung trifft die IT besonders stark. Der Vormarsch der KI und die fortschreitende Digitalisierung erfordern weiteres Fachpersonal, vor allem in den Bereichen KI, Datenanalyse, Cloud und Cybersecurity. Gleichzeitig sinken die Recruiting-Budgets vieler Firmen aufgrund der aktuell schwachen Phase der deutschen Wirtschaft. Mit einer Time-to-Hire von im Schnitt acht Wochen steht die IT zwar besser da als beispielsweise Produktion oder Bauwesen, dennoch dauert die Besetzung einer offenen Stelle länger als vor der Corona-Pandemie.
Diese Marktverschiebung führt zu einem Paradigmenwechsel bei Personalentscheidern. 65 % von ihnen gaben gegenüber Personio an, bei aktuellen Einstellungen die Kompetenzen und Fähigkeiten der Kandidaten deutlich höher zu gewichten als die erlangten Abschlüsse. Dadurch gewinnen Zertifikate, Referenzen und andere nachweisbare Tech-Skills deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung öffnet den Markt der IT-Fachkräfte weiter für Quereinsteiger und Autodidakten, die sich in ihrer Karriere neu orientieren müssen.
KI bringt Veränderung in Einstellungsprozesse
Künstliche Intelligenz gewinnt insbesondere im Bereich der Personalabteilung zunehmend an Bedeutung. Laut Personio nutzen bereits 43 % der Personalabteilungen digitale Helfer für die Personalplanung und in knapp jeder dritten Recruiting-Abteilung übernimmt KI mittlerweile Aufgaben im Recruiting. Die Anwendungsbereiche reichen hier von der automatisierten Übereinstimmung von Bewerbungsunterlagen mit den jeweiligen Stellenanzeigen über Fluktuationsprognosen bis hin zur persönlichen Weiterbildung der eigenen Recruiter.
Gerade in der IT-Branche zeigt sich, dass die Fortbildung des eigenen Teams aktuell noch hinterherhinkt. Zwar steigert der Einsatz von KI die Effizienz, indem manuelle Aufgaben, die häufig im Akkord erledigt werden müssen, obsolet werden. 44 % der in den von Personio befragten Personalabteilungen beschäftigten Mitarbeiter bemängeln jedoch fehlende Schulungen im Umgang mit den neuen Tools.
Vertrauen als Erfolgsfaktor und Jugend als Zielgruppe
Der Trend zum mobilen Arbeiten in der Informatik ist längst Realität. Unternehmen, die kein Homeoffice für ihre Belegschaft anbieten, dürften es schwer haben, talentierte Fachkräfte anzuwerben. Laut der Personio-Studie arbeiten nur noch sechs Prozent aller in der IT beschäftigten Arbeitnehmer ohne Ausnahme im Büro, während 37 Prozent ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Dabei erfreuen sich hybride Konzepte besonderer Beliebtheit. 57 % aller Beschäftigten schätzen die Mischung aus sozialer Interaktion mit anderen Kollegen und der zeitlichen Flexibilität des Remote-Workings. Umfragen unter Informatikern ergaben, dass diejenigen, denen im Homeoffice vertraut wird, doppelt so motiviert sind wie andere und deutlich seltener einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Allerdings zeigt eine Studie von Indeed, dass Arbeitgeber wieder vermehrt die Rückkehr ins Büro forcieren, was sich negativ auf ihre Attraktivität als Arbeitgeber auswirken dürfte.
Auch in der IT hält langsam der demografische Wandel Einzug. Laut einer Umfrage von Personio nennen 36 % aller Unternehmen die Gewinnung junger Talente als größte Herausforderung bei der Besetzung offener Stellen. Dadurch gewinnt das Personalmarketing an Bedeutung, da sich der Fokus jüngerer Bewerber gegenüber älteren Generationen verschoben hat. Während das Gehalt bisher der Hauptgrund für die Annahme eines Jobangebots war, sind heute Purpose, Flexibilität in der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wichtiger, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Da sich diese Dinge nicht so leicht vermitteln lassen wie eine Zahl im Arbeitsvertrag, ist ein deutlich besser ausgebautes Employer Branding erforderlich, um junge Bewerber vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.
HR als Treiber der digitalen Transformation
Durch datengestützte Personalentscheidungen sind die Personalabteilungen von Unternehmen ein klarer Treiber der digitalen Transformation der Wirtschaft. Doch unabhängig davon, wie weit der Recruitingprozess digitalisiert wird, bleibt der menschliche Kontakt mindestens genauso wichtig – vor allem, um junge Talente anzuwerben.
Die Pitch Club Developer & IT Edition ist der ideale Ort, um auf Augenhöhe Kontakt zu IT-Fachleuten verschiedenster Disziplinen aufzubauen. Durch den direkten Austausch können Personaler bereits im ersten Schritt einschätzen, ob potenzielle neue Mitarbeiter zu Teams mit offenen Stellen passen. Darüber hinaus haben die Kandidaten hier die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten abseits von akademischen Abschlüssen darzulegen. Somit zeigt sich ein erstes Bild davon, ob die fachliche Kompetenz für die jeweilige Vakanz vorhanden ist. Schließlich wirkt sich die Teilnahme an der Pitch Club Developer & IT Edition auch positiv auf das Employer Branding eines Unternehmens aus, da sie die Bereitschaft signalisiert, neue Wege im Recruiting zu gehen, und die Nähe zu Kandidaten schon zu Beginn des Bewerbungsprozesses zum Ausdruck bringt. Die kommenden Termine sind hier zu finden.