{"id":8458,"date":"2023-04-12T14:36:25","date_gmt":"2023-04-12T12:36:25","guid":{"rendered":"https:\/\/pcde.io\/?p=8458\/"},"modified":"2023-04-12T14:44:35","modified_gmt":"2023-04-12T12:44:35","slug":"startups-im-rhein-main-gebiet-eine-zusammenfassung-des-dsm-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pcde.io\/en\/blog\/2023\/04\/12\/startups-im-rhein-main-gebiet-eine-zusammenfassung-des-dsm-2022\/","title":{"rendered":"Startups im Rhein-Main-Gebiet &#8211; eine Zusammenfassung des DSM 2022"},"content":{"rendered":"<p>Einmal pro Jahr ver\u00f6ffentlicht der Startup-Verband in Zusammenarbeit mit PwC den <a href=\"https:\/\/startupverband.de\/fileadmin\/startupverband\/mediaarchiv\/research\/dsm\/DSM_2022.pdf\" title=\"Der Deutsche Startup Monitor 2022 in voller L\u00e4nger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschen Startup Monitor<\/a>. Dieser ist eine der umfangreichste Befragungen der deutschen Startups-Szene und gibt daher einen recht detaillierten \u00dcberblick \u00fcber die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern. Erg\u00e4nzend zur bundesweiten Auswertung ver\u00f6ffentlichten der Startup-Verband und PwC eine <a href=\"https:\/\/www.pwc.de\/de\/branchen-und-markte\/startups\/deutscher-startup-monitor\/2022\/deutscher-startup-monitor-2022-regionalauskopplung-rhein-main.pdf\" title=\"Die Regionalauskopplung Rhein-Main des Deutschen Startup Monitors 2022 in voller L\u00e4nger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regionalauskopplung<\/a>, die sich auf die Situation im Rhein-Main-Gebiet spezialisiert. Wir haben uns diese Ausarbeitung vorgenommen und die wichtigsten Punkte \u00fcber Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder der Region zusammengefasst.<\/p>\n<h2>Allgemeine Lage f\u00fcr Startups im Rhein-Main-Gebiet<\/h2>\n<p>Von den insgesamt 1.976 Startups, die der Deutsche Startup Monitor abbildet, stammen 134 aus dem Rhein-Main-Gebiet. Als Startups z\u00e4hlen Unternehmen, die nicht \u00e4lter als zehn Jahre sind und eine hohe Wachstumserwartung bzw. Innovationskraft vorweisen k\u00f6nnen. Zusammen besch\u00e4ftigten diese Startups Mitte 2022 1.835 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Startup-Szene im Rhein-Main-Gebiet konzentriert sich insbesondere auf zwei Standorte. Das Epizentrum bietet wie zu erwarten Frankfurt. Knapp 60 % der befragten Unternehmen sitzen in der hessischen Finanzmetropole. Gefolgt von Darmstadt, wo 17    % der Befragten Startups beheimatet sind, teilen sich diese zwei St\u00e4dte beinahe vier F\u00fcnftel der regionalen Gr\u00fcnderteams unter sich auf.<\/p>\n<h2>Finanzen &#038; HR in Rhein-Main \u00fcberproportional repr\u00e4sentiert<\/h2>\n<p>Der Blick auf die Branchenverteilung regionaler Gr\u00fcnder zeigt ein gr\u00f6\u00dftenteils homogenes Verh\u00e4ltnis zum Bundesschnitt. Mit 29% aller Unternehmen besetzt die Informations- und Kommunikationstechnologie einen klaren Spitzenplatz (30 % in Gesamtdeutschland). Auff\u00e4llig ist, dass FinTech- und InsurTech-Startups genauso wie Unternehmen des HR-Sektors im Rhein-Main-Gebiet gegen\u00fcber dem Bundesschnitt deutlich \u00fcberrepr\u00e4sentiert sind (7 bzw. 8 % gegen\u00fcber jeweils 3 %).<\/p>\n<h2>Startups in Rhein-Main vorwiegend digital unterwegs<\/h2>\n<p>Digitale Technologien spielen im Arbeitsalltag neuer Unternehmen eine essentielle Rolle. Zwei von drei Gr\u00fcnderteams fokussieren sich ausschlie\u00dflich auf digitale Produkte, wie Software-as-a-Service, Online-Plattformen aller Art, usw. Nimmt man Gesch\u00e4ftsmodelle dazu, die zumindest teilweise auf digitale Angebote setzen, landet man bei einer Quote von 90% aller Startups. Analoge und station\u00e4re Konzepte sind dagegen nur noch sehr selten zu finden. <\/p>\n<h2>Gr\u00fcndungsteams in Rhein-Main werden diverser<\/h2>\n<p>Die internationale Ausrichtung der Region spiegelt sich immer mehr in den Teams von jungen Unternehmen wider. 34  % aller Besch\u00e4ftigten haben so ihre Wurzeln au\u00dferhalb Deutschlands. Auch beim Anteil von Gr\u00fcnderinnen holte das Rhein-Main-Gebiet einiges auf. Die gesamte Region liegt nun mit 20 % weiblicher Gr\u00fcndern exakt im Bundesschnitt. Frankfurt schl\u00e4gt diesen Schnitt sogar mit einem Anteil von 23 %. <\/p>\n<h2>Rolle von Hochschulen bei Gr\u00fcndungen in Rhein-Main ausbauf\u00e4hig<\/h2>\n<p>Zwar haben mehr als die H\u00e4lfte der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern mit Hochschulabschluss im Rhein-Main-Gebiet diesen auch in der Region gemacht, doch hapert es bei der Unterst\u00fctzung seitens der Hochschulen noch stark. Nur 36 % aller Gr\u00fcndungen werden durch die Hochschule oder Universit\u00e4t unterst\u00fctzt, im Bundesschnitt sind es 53 %. Unter den Top 3 Universit\u00e4ten der Region (TU Darmstadt, Goethe Uni Frankfurt und JLU Gie\u00dfen) schafft es bisher nur die TU Darmstadt, Ausgr\u00fcndungen mit nachhaltigem Erfolg zu unterst\u00fctzen. Diese konzentrieren sich dann aber nahezu ausschlie\u00dflich auf den MINT-Bereich.<\/p>\n<h2>Startups in Rhein-Main k\u00f6nnten Jobmotor werden<\/h2>\n<p>Auch auf dem Arbeitsmarkt werden Wachstumsunternehmen immer wichtiger. Drei von vier Startups verf\u00fcgen bereits \u00fcber eine Belegschaft, die im Durchschnitt 14,2 Mitarbeitende umfasst und somit seit 2021 um 5,3 Kolleginnen und Kollegen gewachsen ist. Dieser Trend scheint sich halten zu k\u00f6nnen. Nahezu alle befragten Unternehmen (92 %) planen, in den kommenden zw\u00f6lf Monaten personell zu wachsen.<\/p>\n<h2>Kapitalaufnahme eines der gro\u00dfen Probleme f\u00fcr Gr\u00fcnder in Rhein-Main<\/h2>\n<p>Neben Problemen wie dem schwierigen Zugang zu Fachkr\u00e4ften oder der schwierigen Kundenakquise, klagen viele Gr\u00fcnder \u00fcber eine zu gro\u00dfe Barriere bei der Aufnahme von neuem Kapital. Nur jeder Dritte bewertet die Region hier als positiv, w\u00e4hrend knapp 40 % der Befragten dieses Thema als eine der zentralen Herausforderungen in der nahen bis mittelfristigen Zukunft sehen. Nur jedes zweite Gr\u00fcnderteam hat \u00fcberhaupt schon einmal auf externe Finanzierung zur\u00fcckgegriffen. Das \u00fcbliche Finanzierungsvolumen f\u00fcr Gr\u00fcnder im Rhein-Main-Gebiet liegt bei 100.000 \u20ac bis 1.000.000 \u20ac, welches zur H\u00e4lfte aus staatlichen F\u00f6rdermitteln bezogen wird. Vorausschauend w\u00fcnschen sich viele der Befragten ein deutlich h\u00f6heres Engagement von Business Angels oder strategischen Investoren. <\/p>\n<p>Genau hier setzen wir mit dem Pitch Club bereits seit beinahe zehn Jahren an. Nach mittlerweile 27 erfolgreichen Editionen hatten 273 Startups die M\u00f6glichkeit, innerhalb von sechs Minuten ihre Ideen vor Business Angels und Investoren zu pitchen. Somit erhalten Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder eine ideale Gelegenheit, in lockerer Atmosph\u00e4re ihr Unternehmen zu pr\u00e4sentieren und neue Kontakte zu Investoren zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2023 sind bisher zwei weitere Editionen geplant. Den Start markiert der Pitch Club #28 am 17. Mai im \u201cTOKONOMA\u201d in Frankfurt. Interessierte Startups k\u00f6nnen sich noch bis zum 30. April auf eine Teilnahme <a href=\"https:\/\/thepitchclub.com\/startup\/\" title=\"Jetzt als Startup f\u00fcr den Pitch Club #28 bewerben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">!<\/a>.  <\/p>\n<p>Investoren, die auf der Suche nach spannenden Startups sind, k\u00f6nnen sich noch bis zum 16. Mai f\u00fcr den Pitch Club #28 <a href=\"https:\/\/thepitchclub.com\/investor\/\" title=\"Jetzt als Investor f\u00fcr den Pitch Club #28 bewerben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">!<\/a>. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal pro Jahr ver\u00f6ffentlicht der Startup-Verband in Zusammenarbeit mit PwC den Deutschen Startup Monitor. Dieser ist eine der umfangreichste Befragungen der deutschen Startups-Szene und gibt daher einen recht detaillierten \u00dcberblick \u00fcber die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern. Erg\u00e4nzend zur bundesweiten Auswertung ver\u00f6ffentlichten der Startup-Verband und PwC eine Regionalauskopplung, die sich auf [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":15,"featured_media":8461,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"yst_prominent_words":[3206,3200,185,155,16,65,14],"class_list":["post-8458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-04 01:06:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8458"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8464,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8458\/revisions\/8464"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8458"},{"taxonomy":"yst_prominent_words","embeddable":true,"href":"https:\/\/pcde.io\/en\/wp-json\/wp\/v2\/yst_prominent_words?post=8458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}