{"id":18745,"date":"2025-10-17T18:02:35","date_gmt":"2025-10-17T16:02:35","guid":{"rendered":"https:\/\/pcde.io\/?p=18745"},"modified":"2025-10-24T10:14:16","modified_gmt":"2025-10-24T08:14:16","slug":"zwischen-rezession-und-ki-boom-so-veraendert-sich-der-arbeitsmarkt-fuer-it-fachkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pcde.io\/en\/blog\/2025\/10\/17\/zwischen-rezession-und-ki-boom-so-veraendert-sich-der-arbeitsmarkt-fuer-it-fachkraefte\/","title":{"rendered":"Zwischen Rezession und KI-Boom: So ver\u00e4ndert sich der Arbeitsmarkt f\u00fcr IT-Fachkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um diesen Wandel besser verstehen zu k\u00f6nnen, haben wir die aktuellen Studien von drei gro\u00dfen Akteuren auf dem HR-Markt ausgewertet und die wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Studien <a href=\"https:\/\/www.stepstone.de\/e-recruiting\/hr-wissen\/arbeitsmarkt\/recruiting-trends\/\" title=\"StepStone Hiring Trends 25\/26\" target=\"_blank\">\u201eHiring Trends 25\/26\u201c<\/a> von Stepstone, <a href=\"https:\/\/www.personio.de\/hr-insights-report\/\" title=\"Personio HR Insights Report 2025\" target=\"_blank\">\u201eHR Insights Report 2025\u201c<\/a> von Personio und <a href=\"https:\/\/www.hiringlab.org\/de\/blog\/2024\/12\/12\/indeed-jobs-hiring-trend-report-2025\/\" title=\"Indeed Jobs &#038; Hiring Trends Report 2025\" target=\"_blank\">\u201eJobs &#038; Hiring Trends Report 2025\u201c<\/a> von Indeed. Der Fokus der Auswertung lag auf der IT-Branche.\n<br>\n<br>\n<b>Der Markt dreht sich<\/b>\n<br>\n<br>\nW\u00e4hrend sich Softwareentwickler vor zwei bis drei Jahren noch ihre Stelle aussuchen konnten, haben sie es aktuell auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so einfach. Zwar sind spezifische F\u00e4higkeiten nach wie vor sehr gefragt, doch haben Recruiter Probleme, diese mit ad\u00e4quat qualifizierten Kandidaten zu besetzen. 87 % der von StepStone befragten Recruiter sprechen von Einstellungsproblemen, die auf einen Mangel an passenden F\u00e4higkeiten beruhen. \n<br>\n<br>\nDie aktuelle Situation zwischen Rezession und Erholung trifft die IT besonders stark. Der Vormarsch der KI und die fortschreitende Digitalisierung erfordern weiteres Fachpersonal, vor allem in den Bereichen KI, Datenanalyse, Cloud und Cybersecurity. Gleichzeitig sinken die Recruiting-Budgets vieler Firmen aufgrund der aktuell schwachen Phase der deutschen Wirtschaft. Mit einer Time-to-Hire von im Schnitt acht Wochen steht die IT zwar besser da als beispielsweise Produktion oder Bauwesen, dennoch dauert die Besetzung einer offenen Stelle l\u00e4nger als vor der Corona-Pandemie.\n<br>\n<br>\nDiese Marktverschiebung f\u00fchrt zu einem Paradigmenwechsel bei Personalentscheidern. 65 % von ihnen gaben gegen\u00fcber Personio an, bei aktuellen Einstellungen die Kompetenzen und F\u00e4higkeiten der Kandidaten deutlich h\u00f6her zu gewichten als die erlangten Abschl\u00fcsse. Dadurch gewinnen Zertifikate, Referenzen und andere nachweisbare Tech-Skills deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung \u00f6ffnet den Markt der IT-Fachkr\u00e4fte weiter f\u00fcr Quereinsteiger und Autodidakten, die sich in ihrer Karriere neu orientieren m\u00fcssen.\n<br>\n<br>\n<b>KI bringt Ver\u00e4nderung in Einstellungsprozesse<\/b>\n<br>\n<br>\nK\u00fcnstliche Intelligenz gewinnt insbesondere im Bereich der Personalabteilung zunehmend an Bedeutung. Laut Personio nutzen bereits 43 % der Personalabteilungen digitale Helfer f\u00fcr die Personalplanung und in knapp jeder dritten Recruiting-Abteilung \u00fcbernimmt KI mittlerweile Aufgaben im Recruiting. Die Anwendungsbereiche reichen hier von der automatisierten \u00dcbereinstimmung von Bewerbungsunterlagen mit den jeweiligen Stellenanzeigen \u00fcber Fluktuationsprognosen bis hin zur pers\u00f6nlichen Weiterbildung der eigenen Recruiter.\n<br>\n<br>\nGerade in der IT-Branche zeigt sich, dass die Fortbildung des eigenen Teams aktuell noch hinterherhinkt. Zwar steigert der Einsatz von KI die Effizienz, indem manuelle Aufgaben, die h\u00e4ufig im Akkord erledigt werden m\u00fcssen, obsolet werden. 44 % der in den von Personio befragten Personalabteilungen besch\u00e4ftigten Mitarbeiter bem\u00e4ngeln jedoch fehlende Schulungen im Umgang mit den neuen Tools.\n<br>\n<br>\n<b>Vertrauen als Erfolgsfaktor und Jugend als Zielgruppe<\/b>\n<br>\n<br>\nDer Trend zum mobilen Arbeiten in der Informatik ist l\u00e4ngst Realit\u00e4t. Unternehmen, die kein Homeoffice f\u00fcr ihre Belegschaft anbieten, d\u00fcrften es schwer haben, talentierte Fachkr\u00e4fte anzuwerben. Laut der Personio-Studie arbeiten nur noch sechs Prozent aller in der IT besch\u00e4ftigten Arbeitnehmer ohne Ausnahme im B\u00fcro, w\u00e4hrend 37 Prozent ausschlie\u00dflich im Homeoffice arbeiten. Dabei erfreuen sich hybride Konzepte besonderer Beliebtheit. 57 % aller Besch\u00e4ftigten sch\u00e4tzen die Mischung aus sozialer Interaktion mit anderen Kollegen und der zeitlichen Flexibilit\u00e4t des Remote-Workings. Umfragen unter Informatikern ergaben, dass diejenigen, denen im Homeoffice vertraut wird, doppelt so motiviert sind wie andere und deutlich seltener einen Jobwechsel in Erw\u00e4gung ziehen. Allerdings zeigt eine Studie von Indeed, dass Arbeitgeber wieder vermehrt die R\u00fcckkehr ins B\u00fcro forcieren, was sich negativ auf ihre Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber auswirken d\u00fcrfte.\n<br>\n<br>\nAuch in der IT h\u00e4lt langsam der demografische Wandel Einzug. Laut einer Umfrage von Personio nennen 36 % aller Unternehmen die Gewinnung junger Talente als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei der Besetzung offener Stellen. Dadurch gewinnt das Personalmarketing an Bedeutung, da sich der Fokus j\u00fcngerer Bewerber gegen\u00fcber \u00e4lteren Generationen verschoben hat. W\u00e4hrend das Gehalt bisher der Hauptgrund f\u00fcr die Annahme eines Jobangebots war, sind heute Purpose, Flexibilit\u00e4t in der Arbeitsgestaltung und Weiterentwicklungsm\u00f6glichkeiten wichtiger, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Da sich diese Dinge nicht so leicht vermitteln lassen wie eine Zahl im Arbeitsvertrag, ist ein deutlich besser ausgebautes Employer Branding erforderlich, um junge Bewerber vom eigenen Unternehmen zu \u00fcberzeugen.\n<br>\n<br>\n<b>HR als Treiber der digitalen Transformation<\/b>\n<br>\n<br>\nDurch datengest\u00fctzte Personalentscheidungen sind die Personalabteilungen von Unternehmen ein klarer Treiber der digitalen Transformation der Wirtschaft. Doch unabh\u00e4ngig davon, wie weit der Recruitingprozess digitalisiert wird, bleibt der menschliche Kontakt mindestens genauso wichtig \u2013 vor allem, um junge Talente anzuwerben.\n<br>\n<br>\nDie Pitch Club Developer &#038; IT Edition ist der ideale Ort, um auf Augenh\u00f6he Kontakt zu IT-Fachleuten verschiedenster Disziplinen aufzubauen. Durch den direkten Austausch k\u00f6nnen Personaler bereits im ersten Schritt einsch\u00e4tzen, ob potenzielle neue Mitarbeiter zu Teams mit offenen Stellen passen. Dar\u00fcber hinaus haben die Kandidaten hier die M\u00f6glichkeit, ihre F\u00e4higkeiten abseits von akademischen Abschl\u00fcssen darzulegen. Somit zeigt sich ein erstes Bild davon, ob die fachliche Kompetenz f\u00fcr die jeweilige Vakanz vorhanden ist. Schlie\u00dflich wirkt sich die Teilnahme an der Pitch Club Developer &#038; IT Edition auch positiv auf das Employer Branding eines Unternehmens aus, da sie die Bereitschaft signalisiert, neue Wege im Recruiting zu gehen, und die N\u00e4he zu Kandidaten schon zu Beginn des Bewerbungsprozesses zum Ausdruck bringt. Die kommenden Termine sind <a href=\"https:\/\/pcde.io\/en\/pcde-unternehmen\/\" title=\"IT-Fachkr\u00e4fte in entspannter Atmosph\u00e4re\">hier<\/a> zu finden.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um diesen Wandel besser verstehen zu k\u00f6nnen, haben wir die aktuellen Studien von drei gro\u00dfen Akteuren auf dem HR-Markt ausgewertet und die wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst. 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